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Mittwoch,31.März 2010 Oberbürgermeisterin Rinke: „Dann werden wir Widerstand leisten müssen“ Nordhausen(smn). Angesichts des Beschlusses des Thüringer Bergamtes, einen unterirdischen Gipsabbau im Thüringer Südharz als FFH-verträglich einzustufen, hält Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke den Widerstand der gesamten Region für nötig. „Dann werden die Menschen hier eben erneut nachdrücklich deutlich machen müssen, dass wir den Abbau nicht wollen, wie wir das in der Vergangenheit zum Thema Gipsabbau schon mehrfach erfolgreich getan haben“, sagte Frau Rinke. „Bei diesem Thema gibt es einen gemeinde- und parteienübergreifenden Konsens, der im Bedarfsfall eine große Widerstandskraft entfalten wird. Es muss endlich Schluss sein, dass ständig neue Teile der einmaligen Gipskarstlandschaft vom Abbau bedroht werden. Die Menschen hier wollen den Abbau- und die Zerstörung ihres Lebensumfeldes nicht – das sollte den Verantwortlichen langsam klar werden “, so Frau Rinke. Sie kündigte zugleich an, im Bedarfsfall rechtlich gegen einen drohenden Abbau vorzugehen, da auch Teile der Nordhäuser Gemarkung betroffen sein würden. „Wir werden alle Rechtsmittel ausschöpfen.“Die Stadt Nordhausen wie die gesamte Region stelle schon jetzt ausreichende und große Flächen für den Gipsabbau bereit. „Für die Stadt Nordhausen gilt das zum Beispiel mit Blick auf die Abbaugebiete der Firma Knauf, mit der es auch seit Jahren ein gutes Einvernehmen gibt. Es ist nachgewiesen, dass diese Vorräte in diesen vorhandenen Abbaugebieten für die nächsten hundert Jahre reichen. Es gibt also keinen vernünftigen Grund, weitere Gebiete anzutasten.“ Zumal der Abbau Folgen einschneidende und belastende Folgen nach sich ziehen werde: „Die Rohstoffe müssen mit Sprengungen heraus gebrochen werden, müssen mit großen Lastern abtransportiert werden. Ungeklärt sind auch die langfristigen hydrogeologischen Folgeerscheinungen wie mögliche Senkungen oder gar Erdfälle, die die benachbarten Grundstückseigentümer bedrohen werden. Und aus Sicht von Experten gilt schon jetzt als gesichert, dass in Folge der unterirdischen Entnahme der Rohstoffe die oberirdische Flora und Fauna unheilbar geschädigt- und eine europaweit einmalige Landschaft auf lange Sicht verloren gehen wird. Auch gilt das von der Industrie genannte Arbeitsplatzargument nur beschränkt – insbesondere im Verglich zu den Potenzialen der Landschaft für den Tourismus und die damit verbundenen Arbeitsplätze im Gaststätten- oder Übernachtungsgewerbe. Widerstand gegen die Abbaupläne ist also aus vielen Gründen angesagt.“ Mittwoch,31.März 2010 Treppenkäfer erobern den Petersberg Nordhausen(smn). Auf dem Petersberg muss es Interessantes zu entdecken geben! Dieser Eindruck entsteht, wenn man die Gruppe der acht Treppenkäfer die Stufen an der Ecke Weberstraße / Rudolf-Breitscheid-Straße erklimmen sieht. Und Recht haben sie. Es lohnt den Petersberg zu ersteigen. Für jedermann gibt es dort etwas zu entdecken, ganz besonders in einem Frühling, auf den wir so lange warten mussten. Und erst recht, wenn das Osterfest im Allgemeinen und das Familienfest der Stadt Nordhausen mit vielen österlichen Überraschungen zur Saisoneröffnung auf den Petersberg einladen. Gerade rechtzeitig haben die neuen Treppenkäfer in der Stadt Einzug gehalten. Entworfen wurden sie von der Kreativpädagogin des Jugendfreizeitprojekts Mobilé im Rahmen der Treppenkäferkampagne des JugendSozialwerk Nordhausen e.V. Genau vor einem Jahr, am 01. April 2009, wurden die Treppenkäfer in Nordhausen erstmals „urkundlich“ erwähnt. Damals mutete der Artikel in der Thüringer Allgemeine an wie ein Aprilscherz. Inzwischen ist deutlich geworden, dass es der JugendSozialwerk Nordhausen e.V. ernst meint mit seinem „Aufzucht-Programm“ für Treppenkäfer, die es ob der Vielfalt von Treppen eben nur in der Rolandstadt am Rande des Harzes gibt und die möglichst viele Bürger und Gäste der Stadt zu unseren Treppen locken sollen. Und das tun sie seit September vergangenen Jahres, als sie an Wassertreppe, Schlunztreppe, Frauenberger Stiege und oberhalb der LGS-Treppe „ausgesetzt“ wurden. Die Taufe von Selina Marie, dem Wasserträger, dem Gärtner Max, dem Rosenkavalier und dem Um-die Ecke-Käfer Ecki im Rahmen des Tages des Offenen Denkmals wurde zu einem (Treppen)Fest mit vielen bunten Aktionen an und auf Treppen. Viele kleinere Aktionen folgten: Kindergartengruppen haben die Treppen und ihre Käfer erkundet, jede Menge Käfer gebastelt und gemalt, besungen und betanzt. Besuchergruppen des Jugendgästehauses Rothleimmühle sind begeistert von den Spielideen an Treppen, die sie im Rahmen eines Stadtrundgangs auf den Spuren der Käfer ausprobieren können. Auch die Stadtführergilde bindet die Käfer gern in ihre Führungen ein. Im Juli dieses Jahres wird der JugendSozialwerk Nordhausen e.V. zum ersten Treppenkäfer- Familienwochenende einladen. Ein buntes Paket wurde geschnürt, das Eltern und Kinder gleichermaßen in den Bann der Treppen und Käfer ziehen soll. Und ein Treppenfest werden wir auch in diesem Jahr wieder im Zusammenhang mit dem Tag des Offenen Denkmals feiern. Bis dahin soll die Population der Treppenkäfer weiter anwachsen. Den Käferzug verdanken wir der Volksbank Nordhausen. Die Mitarbeiter der Bank waren spontan begeistert von der Idee des Treppenkäfers und gern bereit, die Finanzierung eines Käfers zu übernehmen. Nun sind es gar acht geworden – klein, aber fein! Sie stellen des Logo des Treppenkäfers dar. Ihr Standort in unmittelbarer Nähe der Bank sowie des Hochseilgartens und des Kindergartens „Tierhäuschen“ verdeutlicht die Verbundenheit der Volksbank mit wichtigen sozialen Einrichtungen des JugendSozialwerk Nordhausen e.V. in der Stadt. „Wir sind interessiert an einem attraktiven und lebenswerten Umfeld. Es ist schön, dass es Menschen und Organisationen gibt, die Initiative zeigen und mit Begeisterung und Kontinuität ungewöhnliche Ideen umsetzen. Diese unterstützen wir gern im Rahmen unserer Möglichkeiten“ – so Marcel Haberberg, Kundenberater der Bank. Mittwoch,31.März 2010 Zweiter Hase für die Stadt Nordhausen(smn). Einen drei Meter großen Hasen hat jetzt die Jugendkunstschule an Bürgermeister Mattias Jendricke übergeben. „Damit haben wir nun schon zwei dieser Prachtexemplare, die im Stadtgebiet auf unser Osterfest am 3. April auf dem Petersberg hinweisen. Ich hoffe, dass im Laufe der Jahre noch viele dazu kommen werden, vielleicht auch mal von einem anderen Verein“, sagt der Bürgermeister. Rund 200 Arbeitsstunden stecken in dem Hasen, der in diesem Jahr aus einem großen Stück Styropor geschnitzt wurde, sagt die Jugendkunstschulleiterin Martina Degenhart. Er wird die Gäste des Osterfestes am 3. April auf dem Petersberg begrüßen. Der Hase aus dem Vorjahr kündigt das Fest derzeit in der Südharz-Galerie an. Mittwoch,31.März 2010 Nordhäuser Boxer laden zum Osterfeuer Nordhausen(smn). Die Boxer des Nordhäuser Sportvereins laden am Sonnabend (3. April) alle Fans und Interessierte Nordhäuser herzlich zum Osterfeuer auf dem Sportplatz in Nordhausen-Nord ein. Das Feuer ist zugleich der Abschluss der äußerst erfolgreichen Saison in der 2. Bundesliga. Dort hatten die Nordhäuser den Vizemeistertitel geschafft. Nur ein Punkt hatte gefehlt zum Meister-Titel. „Wir zünden das Feuer gegen 19 Uhr an. DJ Andy wird für tolle Unterhaltung sorgen. Es gibt Würstchen und Steaks vom Grill sowie leckeren Backfisch und Fischbrötchen. Natürlich stehen auch Fassbier und andere Getränke bereit“, sagte Matthias Geidel, der Box-Abteilungsleiter. Am 1. Juli werden sich die Nordhäuser Boxer wieder kämpfend zeigen – im Rahmen des Bleicheröder Bergmannsfests. Mittwoch,31.März 2010 Start in den Frühling - Frühjahrsputz historisch eingeläutet Nordhausen(smn). Mit eigener „Kehrmaschine“ kam heute die Brockenhexe mit Prof. Zwanziger, um gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Barbara Rinke den traditionellen Startschuss zum Frühlingsputz in der Stadt Nordhausen zu geben. Unter dem Motto: „Mach mit, mach’s nach, mach’s besser“, zeigten Hexe und Zwanziger stolz und nicht ganz ohne Augenzwinkern auf ihre mitgeführten Aschenbecher, zur sauberen Entsorgung der Zigarettenkippen. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke sagte, dass auch in diesem Jahr in der Stadt Nordhausen durch umfassende Sonderreinigungsmaßnahmen durch die Stadtwerke die Hinterlassenschaften des Winters auf öffentlichen Straßen und Plätzen mit Kehrmaschine und Handreinigern beseitigt werden. „ Außerdem pflanzte das Umweltamt in diesem Jahr wieder 24.000 Frühblüher im Stadtgebiet. 40.000 Blumenzwiebeln Tulpen, Krokusse, Narzissen und Osterglocken, die im Vorjahr in die Erde gebracht wurden, werden jetzt nach und nach auch zum Blühen kommen und dem Stadtbild ein freundliches Aussehen verleihen“, sagte die Oberbürgermeisterin. Deshalb sollten sich Grundstücksbesitzer, Firmen oder Vereine ebenfalls am Frühjahrsputz beteiligen und damit etwas zu einer sauberen und liebenswerten Stadt beitragen, unterstützt Umweltamtsleiter Steffen Meyer das Anliegen für eine saubere Stadt . Die Stadt habe allein im letzten Jahr wieder ca. 50 Tonnen Kleinabfälle von den öffentlichen Flächen innerhalb des Stadtgebietes ablesen lassen, was mit einem erheblichen finanziellen und personellen Aufwand verbunden sei. Zunehmend sei auch der Aufwand, täglich Kleinabfälle wie Papier, Glas aber auch Sperrabfall sowie Reifen und Batterien zu beräumen.Obwohl dafür ausreichende Entsorgungsmöglichkeiten angeboten würden, achten einige Mitbürger das Gemeinwohl nicht und beeinträchtigen damit die Lebensqualität in der Stadt durch ihr Verhalten, sagt er mit Unverständnis. Schon früher sei die Straßenreinigung in den Städten Thema gewesen, sagte Prof. Zwanziger und gab gleich eine Lehrstunde: So wurde 1147 in Paris ein Erlass zur Straßenreinigung erlassen, 1448 beauftrage Köln einen Unternehmer zur Straßenreinigung und Müllentsorgung und in Berlin sei sogar 1587 ein Scharfrichter für die Straßenreinigung zuständig gewesen. Mittwoch,31.März 2010 (Mörderische) Rivalität unter Komponisten? 3. Schlosskonzert bietet Musik von Mozart und Salieri Nordhausen(smn). Er soll ihn aus Neid und Missgunst umgebracht haben – Antonio Salieri, der es angeblich nicht ertragen konnte, dass die Musik Mozarts zu seiner Zeit besser ankam als seine eigene. So zeigt es jedenfalls der große Filmerfolg „Amadeus“ aus dem Jahr 1984, und auch schon Alexander Puschkin hat sich 1831 zu einer ähnlich aufregenden Geschichte um diese beiden Komponisten inspirieren lassen, die Nicolai Rimski-Korsakow 1897 zu einer Oper verarbeitete. Die Realität sah freilich sehr viel weniger dramatisch aus: Salieri war damals ein sehr angesehener Komponist, dessen Musik derjenigen Mozarts ebenbürtig war und der auch an seinen Kollegen gewiss keine mörderische Hand angelegt hat. Das Loh-Orchester Sondershausen spielt in seinem 3. Schlosskonzert am 18. April um 11 Uhr im Blauen Saal eines der bekanntesten Werke von Salieri, das lyrische und effektvolle Doppelkonzert für Flöte und Oboe, sowie von Mozart die festliche Sinfonie C-Dur KV 200. Beide Stücke teilen nicht nur die gleiche Tonart C-Dur, sondern sind auch im gleichen Jahr (1774) entstanden. Mit den beiden Solisten des Konzerts, Christian Schildmann (Flöte) und Daniel Joram (Oboe), sind zwei Musiker des Loh-Orchesters zu erleben. Als „wieder lebendig gewordener Mozart“ wird der Italiener Ermanno Wolf-Ferrari gerne bezeichnet. Seine Serenade für Streicher von 1893/94 klingt dennoch auch deutlich nach romantischer Musik. Die musikalische Leitung des Konzerts mit Musik von Mozart, Salieri und Wolf-Ferrari hat Daniel Mayr, der seit der Spielzeit 2008/2009 als Chordirektor und Kapellmeister an der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH engagiert ist. Für die Konzertbesucher gibt es an diesem Sonntagvormittag auch kulinarisch wieder etwas Besonderes: Im Anschluss an das Konzert im Blauen Saal können die Gäste fürstlich speisen. Das Team vom Schlossrestaurant Sondershausen bietet ein kalt-warmes Buffet zum Preis von 15 Euro pro Person an, ein Glas Sekt inbegriffen. Reservierung erbeten unter (0 36 32) 66 70 66. Karten für das Konzert im Blauen Saal gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Das Konzert findet am 18. April auch noch an einem anderen Ort statt: Um 17.00 Uhr spielt das Loh-Orchester dasselbe Programm im Festsaal im Stadtpark Wiehe. Mittwoch,31.März 2010 Der Arbeitsmarkt im März 2010: Zahlen stimmen optimistisch: Arbeitslosigkeit geht zurück Nordhausen(smn). Den höchsten Rückgang der Arbeitslosigkeit thüringenweit hat die Nordhäuser Arbeitsagentur für den Monat März registriert. 19.331 Menschen waren im vergangenen Monat arbeitslos, 858 weniger als im Februar. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Arbeitslosen um 3.348 (-14,8%) zurück. Der positive Trend zeigte insbesondere im Kyffhäuserkreis seine Wirkung. Hier waren 7.082 Menschen ohne Beschäftigung, 17,1 Prozent (1.456 Personen) weniger als im Vorjahreszeitraum. Betrachtung der Entwicklung „Es gibt erste positive Signale der Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt“, kommentiert Gabriela Helbing Geschäftsführerin Operativ der Nordhäuser Arbeitsagentur die neuesten Zahlen. „Die Nachfrage nach Arbeitskräften hat vor allem im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor angezogen, aber auch das Baugewerbe sucht gezielt Fachkräfte.“ Deutlich mehr Stellenmeldungen Mit 511 Stellen sind dem Arbeitgeberservice fast 70 Prozent mehr ungeförderte Stellen als im Vorjahreszeitraum gemeldet worden. Gegenüber Februar gab es einen Zuwachs um knapp 30 Prozent. Mit den geförderten Arbeitsangeboten haben sich im März insgesamt 971 Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben, doppelt so viel wie im Vorjahr. Im ersten Quartal war die Arbeitskräftenachfrage im Dienstleistungssektor und in verarbeitenden Bereichen gegenüber 2009 um rund zwei Drittel erhöht. Arbeitslosenquote gesunken Mit 13,2 Prozent ist die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, im März um 0,6 Prozentpunkte im Vergleich zu Februar gesunken. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit wurde vor allem im Kyffhäuserkreis sichtbar. Hier ging die Quote um 0,8 Prozentpunkte auf 16,5 Prozent zurück. Fast 1.000 Abmeldungen mehr 3.563 Personen meldeten sich im März arbeitslos, fast 200 weniger als im Monat zuvor. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Arbeitslosmeldungen um fast 17 Prozent zurück. 1.380 Männer und Frauen kamen aus einer Erwerbstätigkeit, rund ein Drittel weniger als im März vergangenen Jahres. 4.376 Menschen konnten in den letzten vier Wochen die Arbeitslosigkeit beenden, fast 1.000 mehr als im Februar. Knapp 1.800 nahmen eine Erwerbstätigkeit auf und über 25 Prozent begannen eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme. Seit Jahresbeginn konnten 3.087 Jobsuchende wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden, fünf Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2009. Halbzeit auf dem Ausbildungsmarkt Prognostizierte sinkende Schulabgängerzahlen haben sich im ersten Ausbildungshalbjahr bei der Zahl der Ausbildungssuchenden noch nicht bemerkbar gemacht. Für den Zeitraum Oktober 2009 bis März 2010 haben die Berufsberater 1.374 Bewerber um eine Ausbildungsstelle registriert. Die Zahl bewegt sich damit auf dem Vorjahresniveau. Dem gegenüber hat sich die Zahl der Ausbildungsstellen mit 1.173 um 9,5 Prozent zum Vorjahr erhöht. Fast 94 Prozent dieser Stellen sind betrieblicher Art und von den Unternehmen der Region gemeldet worden. Auch hier gab es im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 7,2 Prozent. Über die Hälfte der Lehrstellen kommt aus den Fertigungsberufen. Deshalb haben Schüler derzeit beste Chancen in Nordthüringen eine Ausbildung in der Metallindustrie oder in Ernährungsberufen zu beginnen. „Es ist erfreulich, dass sich die Unternehmen für mehr Ausbildung engagieren“, erläutert Gabriela Helbing die Entwicklung. Insbesondere unter dem Aspekt der demographischen Entwicklung sei es wichtig sich Fachkräfte für morgen zu sichern. Derzeit kommen auf einen Bewerber 0,85 Ausbildungsstellen. Im letzten Jahr waren es 0,78 Stellen. Ausbildungswünsche Fast 60 Prozent der Schüler möchten einen Beruf in der Dienstleistungsbranche ergreifen. 492 Bewerber sind an einem Fertigungsberuf interessiert, über 300 Jungen und Mädchen würden gern in Verwaltungen und Büros tätig werden. Gezielte Arbeitsmarktpolitik brachte spürbare Effekte Die Ressourcen der aktiven Arbeitsförderung werden wirkungsvoll und wirtschaftlich so eingesetzt, damit auf den Fachkräftebedarf der Wirtschaft nach der Krise schnell reagiert werden kann. Im Rahmen der beruflichen Weiterbildung haben im März rund 230 Personen eine Qualifizierung begonnen, fast 20 Prozent mehr als im Vormonat. Seit Beginn des Jahres sind 200 Personen mit Hilfe finanzieller Unterstützung der Nordhäuser Arbeitsagentur den Schritt in die Selbständigkeit gegangen, rund 23 Prozent mehr als vor einem Jahr. Mittwoch,31.März 2010 Gelungene Osterüberraschung im Theater Am 4. April werden wieder gefüllte Ostereier versteckt Nordhausen(smn). Am Ostersonntag folgen nicht nur Kinder überall den Spuren des Osterhasen, auch Erwachsene können an diesem Tag durchaus auf Ostereier stoßen. Und das an einem Ort, wo man garantiert sonst keine Ostereier finden kann: im Zuschauerraum des Theaters Nordhausen bei der letzten Vorstellung des Musicals „On the Town“. Bereits am vergangenen Freitag haben Zuschauer einen kleinen Vorgeschmack auf Ostern bekommen und konnten mit Theaterkarten gefüllte Ostereier finden. Wie beispielsweise auch Ina Höche aus Görsbach (re.) und ihre Familie. Sie hatte das Osterei mit dem Hauptpreis, zwei Premierenkarten für das neue Musical „Jekyll & Hyde“, auf ihrem Platz entdeckt und sich riesig über diese gelungene vorösterliche Überraschung gefreut. Nun können sich die Theaterbesucher auf die nächste Ostereieraktion freuen. Am 4. April macht der Osterhase noch einmal im Theater halt und wird wieder auf einigen Plätzen mit Theaterkarten gefüllte Ostereier verstecken. Ein Theaterbesuch am Ostersonntag lohnt sich mehrfach: zum einen ist es die letzte Möglichkeit, das Musical „On the Town“ zu erleben, zum anderen kann man mit ein bisschen Glück etwas gewinnen. Außerdem kosten die Karten für „On the Town“ an diesem Tag als Osterangebot nur 12 Euro auf allen Plätzen. Die Vorstellung am kommenden Ostersonntag beginnt um 19.30 Uhr. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Mittwoch,31.März 2010 Fernsehtipp: THÜRINGEN EXKLUSIV - die Reportage | HEUTE 31.03.2010 | 21:15 Uhr Nordhausen - Die letzten Zeugen (Ein Film von Andreas Meißner) Nordhausen(smn). Hamburg, Köln, Dresden. Noch in den letzten Kriegsmonaten Anfang 1945 wurden diese Großstädte von alliierten Bombern zerstört. Doch auch kleinere, nicht so bekannte Städte waren Ziel massiver Bombardierungen. Nordhausen war eine davon. Die Stadt - über 1.000 Jahre alt, geprägt durch ein mittelalterliches Stadtbild. Tabak- und Branntwein-Produktion hatten Nordhausen in den 1920er-Jahren großen Reichtum gebracht. Doch für die Alliierten, so dachten die Nordhäuser, war ihre kleine Stadt völlig unbedeutend. Doch vor den Stadtgrenzen hatten die Nationalsozialisten das Konzentrationslager "Mittelbau–Dora" errichtet. Die Häftlinge mussten unter unmenschlichen Bedingungen ein unterirdisches Stollensystem ausbauen, in dem ab Ende 1943 die von der Propaganda als "Vergeltungswaffen" ausgerufenen Rakete V2 und die Flügelbombe V1 produziert wurden. Als alliierte Aufklärungsflugzeuge 1944 Teile der Raketenproduktion entdeckten, wurde auch der Raum Nordhausen zum "target", zum Ziel für großflächige Luftangriffe. Mit bisher nie gesehenen Film- und Fotodokumenten zeigt Autor Andreas Meißner Nordhausen - von der Glanzzeit Anfang der 30er-Jahre bis zur Bombardierung am 3. und 4. April 1945. Zahlreiche Zeitzeugen, die im wahrsten Sinne des Wortes die letzten Zeugen sind, geben Auskunft über die unmenschlichen und grausamen Lebensbedingungen der Häftlinge in der "Hölle von Dora" und über den Moment, als die "Perle des Südharzes" fast völlig ausgelöscht wurde. Wer diese Dokumentation heute verpasst, hat am Montag, 12.04.2010, um 08:50 Uhr Gelegenheit, die Wiederholung zu sehen. Dienstag,30.März 2010 Unmut über Sammler von Altgeräten Nordhausen(smn). Den ganzen Tag klingelte bei der Nordhäuser Polizei das Telefon. Verunsicherte Bürger wollten sich Rat bei der Polizei holen. Auslöser war ein Artikel in einer Tageszeitung, in dem das Problem einer Altgerätesammlung behandelt wurde. Der Polizeiinspektion Nordhausen liegt dazu eine Anzeige der Verwaltungsgemein-schaft „Goldene Aue“ vor, weil bei solch einer Sammlung ein Großteil der entsorgten Geräte nicht abgeholt wurde. Die Gemeinde musste anschließend die Entsorgung auf eigene Kosten vornehmen, da die ursprünglichen Eigentümer nicht mehr ermittelt werden konnten. Unbekannte Personen hatten per Handzettel die Bevölkerung aufgerufen, nicht mehr benötigte Altgeräte zur Abholung an den Straßenrand zu stellen. Gerade das erschwert die polizeiliche Wertung des Sachverhaltes. Auf den Handzetteln ist exakt beschrieben, was gesammelt wird. Demnach handelt es sich weder um eine Sperrmüll-, noch um eine Schrottsammlung. Vielmehr scheinen die Sammler auf ausrangierte technische Geräte Wert zu legen, die aufgearbeitet zum Beispiel auf Flohmärkten abgesetzt werden können. Stellt jemand einen 15-Zoll-Monitor an die Straße, so wird dieser stehen bleiben, weil ausdrücklich nur Interesse an Bildschirmen ab 17-Zoll besteht. Ebenso verhält es sich beispielsweise mit Autorädern. Werden drei Räder bereit gelegt, wird mit Sicherheit eins zurück bleiben, weil der Handzettel auf gerade Stückzahlen verweist. In den nächsten Tagen wird mit weiteren Sammlungen in Nordthüringen gerechnet. In mehreren Gemeinden der Landkreise Nordhausen und Eichsfeld sind inzwischen solche Aufrufe in den Briefkästen gelandet. Am Montag hatte nach einem Bürgerhinweis eine Polizeistreife zwei polnische Staatsbürger in Kleinbodungen kontrolliert. Die Männer waren gerade dabei technische Geräte einzusammeln. An ihrem Tun gab es zum Zeitpunkt der Kontrolle nichts auszusetzen. Sie hatten sich exakt an die Vorgaben ihres Handzettels gehalten. Wer seine Altgeräte los werden will, aber unsicher ist, sollte sich an seine zuständige Gemeindeverwaltung wenden. Viele Orte haben in ihren Satzungen Festlegungen für solche Sammlungen getroffen. Dienstag,30.März 2010 Generationswechsel bei der Berufsfeuerwehr wird fortgesetzt Nordhausen(smn). Bürgermeister Matthias Jendricke und Gerd Jung, Leiter der Berufsfeuerwehr, konnten jetzt fünf neue Beamte für den Einsatzdienst bei der Berufsfeuerwehr Nordhausen ernennen. Damit wird Generationswechsel bei der einzigen Berufsfeuerwehr Nordthüringen weiter vollzogen, freute sich der Bürgermeister. Bereits seit März ist Silvio Möhring vom Bund aufgrund einer öffentlichen Stellenausschreibung als Brandmeister zur Stadt Nordhausen gewechselt und verstärkt seit dem die rund 37 Beamten der Nordhäuser Berufsfeuerwehr. Zudem haben jetzt Michael Schnötzel und Sven Trautmann ihre Laufbahnprüfung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst erfolgreich abgeschlossen und wurden daher als Brandmeister in das Beamtenverhältnis auf Probe ernannt. Die Nordhäuser Nico Walther und Eric Rasch beginnen ab 1. April ihre Laufbahnprüfung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst und werden dann ebenso in zwei Jahren in die Wachschichten der Berufsfeuerwehr übernommen. Zudem erhielt auch Jonas Weller seine Ernennung für die zweijährige Ausbildung als Beamtenanwärter für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst, um künftig in der Stadt für die Ingenieursaufgaben im Bereich der Gefahrenverhütungsschau tätig zu sein. Der Bürgermeister betonte, dass die Stadt mit rund zwei Millionen Euro jährlichen Ausgaben ein sehr hohes Sicherheitsniveau finanziere. "Mit der Einstufung in die zweithöchste Thüringer Brandklasse 3 müssen wir diese Ausgaben allerdings schultern und letztendlich sind wir ja auch froh, wenn wir damit die Sicherheit für die Bürger und die vielen gewerblichen Arbeitsplätze in der Stadt garantieren", erklärte Jendricke. Dienstag,30.März 2010 Stadträte einigten sich auf gemeinsamen Haushaltsentwurf Nordhausen(smn). Die Mitglieder des Finanzausschusses einigten sich gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates und der Verwaltungsspitze auf der gestrigen Haushaltsklausur auf einen gemeinsamen Haushaltsentwurf. Dieser solle in der nächsten Stadtratssitzung am 7. April den Stadträten zur Beschlussfassung vorgelegt werden, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. Nach mehreren Beratungen im Finanz- und den Fachausschusssitzungen sowie der 1. Lesung im Stadtrat im Februar wurde der Haushaltsentwurf -wie in den Vorjahren auch- vor Beschlussfassung noch einmal in einer Haushaltsklausur diskutiert und eventuelle Fehler ausgeräumt bzw. Ergänzungen vorgenommen. Im Ergebnis der Klausur ergaben sich folgende Änderungen: Die Baumaßnahme „Pavillon Grundschule Niedersalza“ wird mit 180 Tausend Euro wieder in den Haushalt aufgenommen. Sie fiel im ersten Entwurf einem Versehen zum Opfer, da man dachte, die Maßnahme sei doppelt aufgeführt. Für die Spielplätze werden zusätzlich 10 Tausend Euro zusätzlich und für eine Spielplatzkonzeption 20 Tausend Euro eingestellt. In einer gemeinsamen Haushaltsstelle werden des Weiteren für den Finanzplanzeitraum 2011 bis 2013 finanzielle Mittel für die Sanierung der Dorfgemeinschaftshäuser Herreden, Hesserode, Petersdorf und Steigerthal bereitgestellt. Dienstag,30.März 2010 Gesellschaftstanzabend im Jugendclubhaus Nordhausen(smn). Nach dem Erfolg des am vergangenen Freitag stattgefundenen Gesellschaftstanzabends im Nordhäuser Jugendclubhaus steht bereits der nächste Termin für ein weiteres Tanzereignis dieser Art fest. Am Freitag, den 07.Mai 2010 können sich alle Freunde des Tanzes auf verschiedene Tanzrunden von aktuellen Modetänzen, über Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Foxtrott, Tango, Blues, Rumba, Samba, Cha-Cha-Cha,Jive, Disco-Fox, Posodoble, SlowFoxtrott bis hin zum Rock`n Roll freuen. Bemängelt haben am vergangenen Freitag jedoch ein paar Damen ein Männerdefizit. Vielleicht ist dies zum nächsten Gesellschaftstanzabend im Klubhaus nicht mehr vorhanden. Karten für dieses Tanzevent sind mit Platzreservierung ab Dienstag, den 06.April im ThüringerTicketCenter, Rautenstraße 2 erhältlich. Weitere Informationen sowie Bilder sind wie immer über den Internetauftritt des Jugendclubhauses über http://www.jugendclubhaus.de abrufbar. Dienstag,30.März 2010 Theater im Kino: Außergewöhnliches Musical mit außergewöhnlicher Werbung Nordhausen(smn). Das Musical „On the Town“ wird am Ostersonntag ein letztes Mal zu sehen sein, dann macht es Platz für ein neues: „Jekyll & Hyde“. Die heiße Phase der Probenarbeit hat in diesen Tagen begonnen. In der nächsten Woche ist Generalprobe, dann, am 9. April, wird Premiere gefeiert. Die Kartennachfrage ist groß, ist es doch ein Musical, das auch jüngere Leute interessiert. Es vereint alle Erfolgsgarantien eines Broadwaystückes: eine spannende Geschichte mit Musik, die von romantischen Liedern bis hin zu rockigen Songs reicht. Um möglichst viele Musicalfans auf diese Inszenierung aufmerksam zu machen, geht das Theater jetzt ins Kino. Nicht mit dem Stück, aber mit der Atmosphäre davon. Im Theater Nordhausen entstand ein Kinotrailer, der professioneller nicht hätte sein können. Ausstattungsleiter Wolfgang Kurima Rauschning hat aus insgesamt 600 Bildern in etwa zehn Stunden Arbeit einen Werbefilm produziert, der zwar nur 25 Sekunden kurz ist, aber auf sehr prägnante Art für das Musical wirbt. Und nicht nur im CineStar – Filmpalast Neue Zeit in Nordhausen. Auch in Sangerhausen, Sondershausen, Mühlhausen und Göttingen wird dieser Trailer vor den Filmen in den großen Sälen gezeigt. Erstmals in der Geschichte des Theaters Nordhausen wurde solch eine Werbeidee verwirklicht, konnte Intendant heute der Presse bei einem Pressegespräch zum Musical „Jekyll & Hyde“, das im Kino in Nordhausen stattfand, verkünden. Pressevertreter und das Regieteam waren auch die ersten, die diesen Trailer auf der Kinoleinwand in einer kleinen „Preview“ ansehen konnten. Der Leiter des Nordhäuser Kinos, Jürgen Deisting, freut sich vor allem über die Zusammenarbeit: beide Häuser liegen in unmittelbarer Nachbarschaft. Er wird sich die Premiere von „Jekyll & Hyde“ nicht entgehen lassen. Dienstag,30.März 2010 Zum 42. Rolandsfest Nordhausen im Gehege am 11. und 12. Juni: 2raumwohnung und Stanfour Nordhausen(smn). Die Nordhäuser dürfen auf die traditionellen Konzerte im Gehege zum Rolandsfest gespannt sein. „Uns ist es gelungen, mit „2raumwohnung“ am Freitag und „Stanfour“ am Sonnabend, zwei hochkarätige Bands zum 42. Rolandsfest zu engagieren“, kündigte jetzt Oberbürgermeisterin Barbara Rinke an. Der Eintritt ist frei. Das Konzert des derzeit erfolgreichsten deutschen Popduos „2raumwohnung“ beginnt gegen 21 Uhr nach einer Vorband ab 19:30 Uhr. Die Erfolgsgeschichte von „2raumwohnung“ begann im Jahre 2000. Seitdem haben Inga Humpe und Tommi Eckart – „2raumwohnung“ - zahlreiche Tourneen und Gastspiele in Deutschland und im Ausland gegeben und können auf eine Dekade voller Erfolge und Euphorie zurück blicken. Drei Goldauszeichnungen für ihre veröffentlichten Platten sowie zwei Dance- Awards sprechen für das richtige musikalische Konzept. Die Dynamik ihrer Musik versprüht das 2raumglückshormon und erzeugt gute Laune pur. Bewegung und Direktheit ihrer Songs wie „Besser geht’s nicht“, „36 Grad “, “Rette mich später“ und natürlich „Wir trafen uns in einem Garten“ sind beim Publikum angekommen und tief verankert. Ihre bisherigen fünf Alben beschreibt die Popjournalistin Kerstin Grether als „fröhliche Fahrten mit dem Autoscooter, wo man bei jedem weiteren Song in jeder neuen Runde mit einem neuen Genre kollidiert.“ 2raumwohnung scheuen weder Kitsch noch Kunst, wenn es gilt, den Alltag mit sinnlich intonierten Popsongs zu veredeln. Auch das in Funk- und Fernsehen stark präsente deutsche Rock- und Popband „Stanfour“ wird mit Gitarren zum Rocken, Keyboards zum Schmelzen und Liedern zum Mitsingen das Gehege und seine Besucher in eine tolle Konzert- Stimmung versetzen. Das Konzert beginnt gegen 21:30 Uhr. Regionale Vorbands spielen ab 19 Uhr. Stanfour gründete sich 2004 in Nordfriesland. Die Musiker zogen 2006 nach Stockholm, um dort ihr Debütalbum „Wild life“ einzuspielen. Auf ihrem zweiten Album „Rise & Fall“ machen Stanfour nicht alles anders, aber man hört doch deutlich heraus, was Sänger und Texter Konstantin Rethwisch meint, wenn er sagt: „Die Band hat sich entwickelt. Sie ist gewachsen.“ Ihre Single „For All Lovers“ wurde zum Überhit, „Desperate“ lief im Funk rauf und runter und „In your Arms“ platzierte sich in den Top 15. Die Band tourte anfangs mit John Fogerty, etwas später mit den Backstreet Boys und Bryan Adams und war ausdrücklich gewünschter Support für „A-ha“. Mit ihrem aktuellen Hit „Wishing you well“ haben Sie erneut die Charts gestürmt und sich in die Herzen ihrer Fans gesungen. (Mehr Infos unter: www.2raumwohnung.de und www.stanfour.com) Montag,29.März 2010 Osterschmuck Nordhausen(smn). Pünktlich zum Osterfest schmückten heute 11 Teilnehmer einer geförderten Arbeitsgelegenheit um Floristenmeisterin Sabine Stiedenroth vom VHS-Bildungswerk und Heike Münch vom Gartenamt der Stadtverwaltung den Rathaus Brunnen als großes Osternest. Weitere florale Großdekorationen folgen im Petersberggarten und der Promenade. Auch der dekorative Winterschmuck auf den Kreiseln Nord, Salza und Darrweg stammt aus dieser Werkstatt. Mittlerweile werden auch diese Kreisel-Dekorationen durch Frühlingsblüher ausgetauscht. Montag,29.März 2010 Ostersamstag rockt der Hase Nordhausen(smn). Zum langen Osterwochenende wird in der größten Einrichtung des Kreisjugendringes Nordhausen e.V., dem Jugendclubhaus, ein Programm geboten, bei dem die Freunde handgemachter Musik wieder voll auf ihre Kosten kommen. So können sich die Klubhausgäste am 03.April auf die bereits bestens bekannte Coverrock- und Top40-Band „Cliff“ freuen. Das langjährige Erfolgskonzept von „CLIFF“ besteht aus einem abwechslungsreichen Mix von bekannten Rock-Klassikern, den angesagtesten Partyhits der 70er, 80er und 90er Jahre, sowie Hits aus den aktuellen Charts. Durch die musikalisch professionelle Performance, die sehenswerte Live-Show und die brillante Sound- und Lichttechnik überzeugte „Cliff“ bereits in den letzten Jahren das Nordhäuser Klubhauspublikum und bietet auch am Ostersamstag ein rockiges Fun- und Partyerlebnis der 1. Klasse. Der Einlass zur Coverrocknacht mit „Cliff“ wird pünktlich 22:00 Uhr beginnen. Bis 23:00 Uhr können sich alle Partygänger auf ermäßigten Eintritt freuen, danach profitieren Schüler und Studenten ab 18 Jahre von der Ermäßigung an der Eintrittskasse. Weitere Informationen sowie reichlich Bilder sind unter www.jugendclubhaus.de zu finden. Montag,29.März 2010 Gedenken an die Opfer der Bombardierung Nordhausens vor 65 Jahren Nordhausen(smn). Die Bombardierung Nordhausens vom 3. und 4. April 1945 jährt sich in diesem Jahr zum 65. Mal. Tausende Nordhäuser verloren in diesen Tagen ihr Leben. Aus diesem Grund findet am 3. April, um 10 Uhr, eine Andacht in der Blasii-Kirche mit anschließender Kranzniederlegung am Rathaus vor der Stele um 10:30 Uhr statt. Um10:45 Uhr wird Oberbürgermeisterin Barbara Rinke im Rathaus-Foyer die Ausstellung „Zerstörung Nordhausens – Fotos von Werner Steinmann“ eröffnen. Damit wolle die Stadt Nordhausen das Lebenswerk von Werner Steinmann ehren, „das einen unverzichtbaren Beitrag zur Erinnerungskultur unserer Stadt geleistet hat“, sagt sie. 40 Fotografien des zerstörten Nordhausens werden im Rathaus - Foyer zu sehen sein. Sie sind für Werner Steinmann nicht nur Mahnung zum Nichtvergessen, sondern auf Grund seiner eigenen schmerzlichen Erinnerungen habe er damals den Entschluss gefasst, Bildchronist und Zeitzeuge dieser Stadt zu werden. Das sagte jetzt seine Tochter Gabriele Meißner. „Am 3. April 1945, nach seinen Beschreibungen ein sehr heißer und sonniger Tag, wurde das Familienglück meines Vaters durch den Bombenangriff auf Nordhausen zerstört. Er verlor seine erste Frau, seinen 1943 geborenen Sohn Hans-Gerd und seine Schwiegereltern, die sich bei diesem Angriff am Jakobi-Kirchplatz in einem Luftschutzkeller befanden. Er und seine Mutter überlebten, weil sie sich zu dieser Zeit am Töpfertor aufhielten. In diesen Tagen fotografierte er mit russischer Genehmigung unter dem Schock des Verlustes seiner Familie diese Fotos und möchte damit vermitteln, dass so ein Grauen nie wieder geschehen darf“, sagt Gabriele Meißner im Namen ihres Vaters. Am 3. April 1945 als er mit dem Pfarrer unter dem Eindruck des furchtbaren Geschehens in der St.-Jakobi-Kirche sprach, weil er seine Familie verloren hatte, reifte in ihm unter Eindruck dieses Schocks der Gedanke, durch Fotografien dieses Grauen für die Nachwelt festzuhalten. Am 4. April 1945 war auch diese Kirche nach dem 2. Angriff auf Nordhausen zerstört worden und der Pfarrer verlor sein Leben. Die Fotos erinnern an das Grauen und Leid dieser Tage, und sollen Warnung zum Nichtvergessen sein. Auch, wenn er 1946 wieder durch seine 2. Ehe ein neues Leben zu beginnen versuchte und wieder eine Familie durch seine 1947 und 1952 geborenen Töchter bekam, sind diese Tage des 3. und 4. April 1945 auch nach 65 Jahren nicht auszulöschen und für ihn unvergesslich. Fotograf Werner Steinmann wurde am 16. Mai 1913 in Bleicherode geboren. Nach dem frühen Tod des Vaters 1919 zog die Mutter und den Kindern Werner und Hugo im gleichen Jahr nach Nordhausen. Er erlernte den Feinmechanikerberuf und als er wegen der großen Arbeitslosigkeit nach der Inflation keine Arbeit bekam, besann er sich auf seine Fotoleidenschaft und begann eine Lehre als Fotograf bei der Firma Schieweck, die er später nach Abschluss der Meisterprüfung zum damaligen Zeitpreis erwarb und unter seinem Namen weiterführte. 1939 heiratete er seine erste Frau Agathe Wendhausen. Im gleichen Jahr 1939 wurde er als einer der ersten Reservisten in Nordhausen zum Krieg eingezogen, wo er beim Einsatz seiner Division in Frankreich auf dem Weg nach Marseille bei einem Tiefflieger-Angriff an Kopf und Bein schwer verletzt wurde. Nachdem er wochenlang in teilweiser Amnesie und ohne Sprache in einem Feldlazarett in Versailles lag, wurde er nach Verlegung ins Feldlazarett Schönbeck als dienstuntauglich nach Hause entlassen. Hier begann er das bis dahin verlassene Fotogeschäft wieder aufzubauen und erarbeitete sich in dieser Zeit einen neuen Kundenstamm für seine Portrait – und Industriefotografie. Von der Nachkriegs- über die DDR-Zeit bis zum Alter von 80 Jahren arbeitete er als Industrie- und Portraitfotograf in Nordhausen. Im Mai begeht er seinen 97. Geburtstag. Freitag,26.März 2010 Früh noch dunkel, abends länger hell: Sommerzeit beginnt am Sonntag
Freitag,26.März 2010 Mit Volldampf zum Osterbrunch auf den Brocken Nordhausen(smn). Wernigerode – Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) bietet in diesem Jahr an den Osterfeiertagen wieder einen ganz besonderen Ausflug an: neben dem bereits ausgebuchten traditionellen Osterhasenzug nach Drei Annen Hohne fährt am Ostersonntag, dem 4. April 2010 der historische Traditionszug von Wernigerode aus auf den höchsten Gipfel des Harzes zum Osterbrunch. Abfahrt des Sonderzuges in Wernigerode ist um 10.40 Uhr. Während des etwa zweieinhalbstündigen Aufenthaltes auf dem Brockenplateau erwartet die Fahrgäste ein reichhaltiges Osterbrunchbuffet im Goethesaal. Im Fahrpreis ebenfalls inbegriffen sind eine Sitzplatzgarantie, eine fachkundige Reiseleitung sowie ein kleiner Begrüßungstrunk. Fahrkarten sind ab sofort telefonisch beim HSB-Kundenservice unter 03943/ 558-153, in den HSB-Dampfläden in Wernigerode und Quedlinburg sowie in den Fahrkartenverkaufsstellen in den Bahnhöfen Wernigerode und Wernigerode Westerntor erhältlich. Freitag,26.März 2010 RATGEBER: Finanztest Spezial Eigenheim 2010 - So lohnen sich Bau, Kauf oder Modernisierung einer Immobilie Nordhausen(smn). Wer ein Haus bauen, eine Wohnung kaufen oder seine eigenen vier Wände verschönern will, der kommt um eine sorgfältige Planung nicht herum. Hilfestellung bietet dabei das neue Finanztest Spezial Eigenheim 2010. Es liefert alle notwendigen Informationen und zeigt anhand von Rechenbeispielen und Checklisten, wie man rund ums Eigenheim richtig Geld sparen kann. Die Zeit für die Anschaffung eines solchen ist ohnehin günstig. Während Geldanleger über hohe Verluste und mickrige Sparzinsen klagen, gehören Bauherren und Wohnungskäufer zu den Gewinnern der Finanzkrise. Noch nie war es so günstig, die eigenen vier Wände zu finanzieren. Die Experten von Finanztest empfehlen, sich niedrige Zinsen langfristig zu sichern – mindestens für zehn Jahre. Viele Banken bieten auch eine Festschreibung von 15 oder 20 Jahren an.Zudem zeigen die Ergebnisse der Tests der Stiftung Warentest, wo es die besten Kredite gibt – ob für einen Neukauf, für eine Anschlussfinanzierung oder für die Modernisierung eines Hauses. Ergänzend zu den Banken bietet die KfW-Bank besonders günstige Förderkredite an. Das Finanztest Spezial Eigenheim 2010 hat 128 Seiten und ist ab Samstag, den 27. März im Zeitschriftenhandel erhältlich und unter www.test.de/shop. Freitag,26.März 2010 Erste Begegnung mit „Jekyll & Hyde“ Einführung in das neue Musical am Theater Nordhausen Nordhausen(smn). Am Sonntag, 28. März, lädt die Chefdramaturgin des Theaters Nordhausen, Anja Eisner, um 11 Uhr zu einer ersten Begegnung mit dem Kultmusical „Jekyll & Hyde“ und den Hauptdarstellern ins Foyer des Theaters Nordhausen ein. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit „alten Bekannten“: Femke Soetenga ist mit dabei, die im Abba-Musical „Chess“ als Florence begeisterte, und auch Corinna Ellwanger, die zur Zeit als Sunshine-Girl in „Mein Freund Bunbury“ zu erleben ist. Als neuen Gast am Haus stellt Anja Eisner den schwedischen Künstler Daniel Eriksson vor. Er spielt den Mann mit den zwei Gesichtern: Dr. Jekyll und Mr. Hyde, der das Gute und Böse, das in allen Menschen steckt, trennen und die Welt vom Bösen befreien will und dabei einen Selbstversuch eingeht. Auch die Musik wird nicht zu kurz kommen. Die Sänger werden einen musikalischen Eindruck des packenden Musicals geben. Ebenso werden die Akteure hinter der Bühne, Regisseurin Iris Limbarth, der musikalische Leiter Matthias Mönius, der Bühnenbildner Wolfgang Kurima Rauschning sowie die Kostümbildnerin Elisabeth Stolze-Bley von ihrer Arbeit an der Produktion berichten. Der Sonntagvormittag verspricht also einen spannenden Einblick in die neue Musical-Produktion „Jekyll & Hyde“ von Frank Wildhorn, das am 9. April Premiere am Theater Nordhausen feiert. Der Eintritt zur Matinee ist frei. Freitag,26.März 2010 Patenklassen für 6. Sinfoniekonzert begeistert von Beethoven Nordhausen(smn). Eine der berühmtesten und beliebtesten Sinfonien steht am kommenden Wochenende am Samstag im Haus der Kunst, Sondershausen, und am Sonntag in Nordhausen auf dem Programm des 6. Sinfoniekonzerts vom Loh-Orchester: Beethovens „Pastorale“, seine 6. Sinfonie. Ganz besonders intensiv konnten sich auf dieses Konzert, das unter dem Motto „Wie ein Naturlaut…“ steht, sich Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse vom Herder-Gymnasium in Nordhausen sowie der 10b vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Sondershausen vorbereite. Denn die beiden Klassen waren Patenklassen zu diesem 6. Sinfoniekonzert. Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann war in beiden Klassen zu Besuch, und auch Generalmusikdirektor Markus L. Frank, der das Konzert dirigieren wird, war in der 10b vom Geschwister-Scholl-Gymnasium zu Gast. Wie wunderbar plastisch Beethoven in seiner Sinfonie die Natur darstellt, sei es den idyllischen Bachlauf im 2. Satz oder das kräftige Gewitter im 4. Satz, aber auch, wie Beethoven die Gefühle des Menschen in der Natur widerspiegelt – all das haben auch die Schüler herausgearbeitet. Spannend war für sie auch zu entdecken, wie Beethoven komponiert hat. Markus Frank hatte für die Schüler eine Kopie von Beethovens Sinfoniemanuskript dabei, das eindrücklich die (schwer leserliche!) Handschrift des Komponisten und seinen Prozess beim Arbeiten zeigte, etwa wie er Musik gestrichen und neu geschrieben hat. Die Schülerinnen und Schüler haben aber nicht allein Beethovens Musik für sich entdeckt, sondern ihre Klangeindrücke in eigenen Texten zum Ausdruck gebracht. Auf diese Texte dürfen sich Zuhörer der beiden Konzerte am Wochenende freuen: In einem gemeinsamen Programmheft der Schüler können sich die Konzertbesucher über Beethoven und seine Musik ausführlich informieren. Neben Beethovens „Pastorale“ erklingt an beiden Abenden Antonín Dvoráks berühmtes Cellokonzert h-Moll mit dem jungen Starcellisten Trey Lee sowie als Auftakt das kurze, sehr stimmungsvolle Frühlingsstück „On Hearing the First Cuckoo in Spring“ („Vom Hören des ersten Kuckucks im Frühling“) von dem Englänger Frederick Delius. Jeweils um 18.45 Uhr sind Zuhörer herzlich eingeladen zu einer Einführung in das Foyer mit Markus L. Frank und Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann. In Sondershausen haben Schülerinnen und Schüler zum Konzert übrigens freien Eintritt! Karten für das 6. Sinfoniekonzert gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Donnerstag,25.März 2010 Daniel Eriksson singt und spielt Jekyll und Hyde Künstler aus Schweden in der Hauptrolle des neuen Musicals Nordhausen(smn). Theater zu spielen ist für ihn nicht einfach nur ein Job. Daniel Eriksson testet sich, geht an seine Grenzen, ist höchst konzentriert bei den Proben und sucht ständig die Herausforderung. Seine Rolle im neuen Musical am Theater Nordhausen ist für ihn eine solche. „Als Schauspieler musst du alles investieren“, sagt der 30jährige. In Nordhausen probiert der Schwede seit ein paar Wochen auf der Probebühne und im Theater. Im neuen Musical „Jekyll & Hyde“ spielt er die Hauptrolle. Eigentlich sind es zwei Rollen, die er verkörpert: Jekyll und Hyde. Und er fragt sich, wie viel Hyde steckt in Jekyll, wie viel Jekyll in Hyde. Die Rolle ist sehr komplex. Daniel Eriksson hat sich erst mit 22 Jahren entschieden, Schauspieler zu werden. Die Jahre zuvor waren aber bereits ausgefüllt mit Musik und Gesang, mit Shows und auch mit seinem Medizinstudium. Am Tag studieren, abends hat er gesungen und war er als Tanzlehrer tätig. Es gab eine Band, er war der Frontman, komponiert auch. 2005 erschien die erste CD „Get on that train" von Daniels Funkband Bodysnatchers. Obwohl ihm damals schon eine sehr gute Stimme nachgesagt wurde, sah er sich später in erster Linie als Schauspieler und verfolgte sehr ernsthaft dieses Ziel als er die Zulassung zur staatlichen Schauspielschule erhielt. Er absolvierte seine Musical/Schauspiel-Ausbildung an der School of Drama der Göteborg Universität in Schweden und kam dort in ein spezielles Programm, in dem nur drei Personen pro Jahr eine Chance erhalten. Bei der Jury hatte Daniel Eriksson in der Aufnahmeprüfung einen besonders starken Eindruck hinterlassen. Er kam als singender Medizinstudent mit drei Liedern im Gepäck, sozusagen aus einer anderen Branche. Doch was die Jury zu hören bekam, überzeugte sie sofort. In den folgenden Jahren konnte Daniel Eriksson seine Vielseitigkeit beweisen. Er komponierte, arbeitete mit modernem Tanz, schrieb Texte, war in verschiedenen Aufführungen in Schauspielen und Musicals zu sehen. Er spielte in der Erstbesetzung von Stephen Schwartz’ „My Fairy Tale“ in Kopenhagen/Dänemark die männliche Hauptrolle Shadow. In Stephen Sondheims „A Little Night Music“ in Göteborg/Schweden spielte er ebenfalls die männliche Hauptrolle. Sein Debut beim Film hatte er 2008 als Thomas Bonetti in dem schwedischen Krimi „Irene Huss – Guldkalven“. Die Arbeit beim Film war für Daniel Eriksson eine sehr schöne Erfahrung, die er auch jederzeit wieder machen würde. Aber auch auf deutschen Bühnen war er unterwegs. Sein Debüt auf den Deutschen Bühnen war in Koblenz in der Rolle des Jesus in Jesus Christ Superstar, welcher er auch schon in Dänemark gespielt hat. „Ich arbeite gern in Deutschland, mich fasziniert die Theaterkultur hier“, erklärt der 30jährige. Besonders die nicht kommerziellen Theater haben es ihm angetan, hier gebe es ein ehrliches Publikum. Seine Rollen in verschiedenen Ländern haben dazu beigetragen, dass er mittlerweile auch vier Sprachen spricht: neben schwedisch und englisch auch dänisch und deutsch. Manchmal sagt er nein zu Rollen, wenn er das Gefühl hat, für diese Rolle noch nicht bereit zu sein. Zu Hause ist er dort, wo er gerade auf der Bühne steht: „Die Rolle bestimmt, wo ich wohne“, sagt Daniel Eriksson. Sein Zuhause derzeit ist Nordhausen, Tausende Kilometer weg von seinem Heimatort in Schweden. Aber bei Jekyll & Hyde gibt es ein Wiedersehen mit der Familie: seine Eltern wollen ihn unbedingt in der Premiere sehen. Karten für die Premiere von „Jekyll & Hyde“ am 9. April 2010 gibt es an der Theaterkasse,Tel. 03631/983452, sowie an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Donnerstag,25.März 2010 RATGEBER: Energiesparlampen - Enttäuschend: Nur drei sind „gut“ Nordhausen(smn). Die Zeitschrift test hat 28 Energiesparlampen mit 'warmweißem' Licht und unterschiedlichen Helligkeitsstufen untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd: Nur drei zeichnete test mit „Gut“ aus, 14 sind lediglich „ausreichend“, sechs sogar „mangelhaft“. Das schlechte Fazit beruht auf zwei Hauptproblemen: Zum einen lässt die Leuchtkraft vieler Lampen zu schnell nach, zum anderen besitzen einige nicht genug Schaltfestigkeit. Manche Lampen gingen im Dauertest schon nach 5000 Mal An- und Ausschalten kaputt. Zum Vergleich: „Sehr gute“ Modelle können mehr als 70 000 Mal an- und ausgeschaltet werden.Mit den test-Noten 1,9 und 2,2 schnitten die Lampen Philips Tornado dimmable für 20 Euro und Megaman Dimmerable für 21,50 Euro am besten ab. Beide Lampen halten sehr lange, sind sehr schaltfest und dimmbar. Den letzten Platz belegt mit einer glatten 5,0 die Energiesparlampe Osram Duluxstar Target Spot R50, E14. Zwar wurde dieses Produkt laut Anbieter bereits geändert, allerdings sind im Handel noch Restbestände des Testverlierers zu finden. Zu den Prüfkriterien zählten unter anderem lichttechnische Eigenschaften, wie Farbwiedergabe und Helligkeit nach dem Einschalten. Untersucht wurde auch die Nutzlebensdauer. Sie gibt an, nach wie vielen Stunden die Lampe nur noch 80 Prozent ihrer Leuchtkraft besitzt. Ein wichtiger Punkt, da Energiesparlampen mit der Zeit an Helligkeit verlieren, dabei jedoch genauso viel Strom verbrauchen. Die allmähliche Abnahme der Energieeffizienz verringert den Umwelt- und Kostenvorteil gegenüber Glühlampen. Der ausführliche Test Energiesparlampen ist in der April-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/energiesparlampen veröffentlicht. Donnerstag,25.März 2010 RATGEBER: Einfach- und Seniorenhandys - Nur ein „Gutes“ Nordhausen(smn). Nur ein Handy für Senioren überzeugte mit einem „guten“ Display und einer einfachen Menüführung. Es ist das beste Handy im Test, das sich sowohl für Menschen mit Seh- und Hörschwäche als auch für Personen mit Motorikschwäche eignet. Auch Textnachrichten lassen sich damit bequem schreiben. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einer Untersuchung von 15 Einfach- und Seniorenhandys. Die anderen geprüften Produkte erhielten ein „befriedigendes“ oder „ausreichendes“ Qualitätsurteil. Alle Seniorenhandys verzichten auf eine Kamera, sie beschränken sich auf die Funktionen des mobilen Telefonierens. Mit einer Ausnahme können alle SMS versenden und empfangen. Fünf Seniorenhandys warten mit einem Farbdisplay auf, alle anderen haben nur ein einfarbiges Display. Unterschiede gibt es auch bei den Symbolen auf dem Bildschirm. Im Vergleich zu herkömmlichen Handys sind die Ziffern viel größer. Die übrige Ausstattung ist zugunsten der einfachen Bedienbarkeit sehr übersichtlich. Zwölf Modelle sind auch mit einer Notruftaste ausgestattet, deren Funktion die Tester von „sehr gut“ bis „mangelhaft“ bewerteten. Äußerlich unterscheiden sich viele Seniorenhandys kaum noch von anderen Mobiltelefonen. Noch vor zwei Jahren waren Seniorenhandys alles andere als schick. Sie wirkten riesig gegenüber herkömmlichen Handys, von ihrem Gewicht ganz zu schweigen. Doch die Anbieter haben dazugelernt. Auch die Akkus sind besser geworden, sie machen jetzt nicht mehr so schnell schlapp wie im letzten Test vor zwei Jahren. Der ausführliche Test ist in der April-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/seniorenhandys veröffentlicht. Donnerstag,25.März 2010 RATGEBER: Olivenöl - Die meisten Öle sind Mittelmaß Nordhausen(smn). Olivenöl der Spitzenklasse nennt sich „nativ extra“ – im Test von 28 Olivenölen verdienen aber nicht alle diese Bezeichnung. Sechs Öle sind „mangelhaft“, „gut“ sind nur vier. Die meisten Olivenöle erweisen sich als Durchschnittsware: Meist sind Geruch und Geschmack nur Mittelmaß, so die Stiftung Warentest in der April-Ausgabe der Zeitschrift test. Um ein Olivenöl „nativ extra“ nennen zu dürfen, müssen viele Kriterien erfüllt sein. Das Öl darf zum Beispiel nur mit mechanischen Verfahren gewonnen werden. Wärmezufuhr ist generell tabu. Auch Geruchs- und Geschmacksfehler sind nicht erlaubt. Es muss fruchtig schmecken und eine Reihe chemischer Grenzwerte einhalten. Sechs Öle hielten diesen strengen Kriterien nicht stand. Bei ihnen stellten die Prüfer sensorische Fehler fest, fast alle schmeckten ranzig. Solche Fehler können entstehen, wenn die Oliven vor dem Pressen beschädigt waren beziehungsweise zu lange oder falsch gelagert wurden oder das Öl Luftsauerstoff ausgesetzt wurde. Der Testverlierer, das Olivenöl Baktat, war sensorisch stark fehlerhaft und dürfte überhaupt nur verkauft werden, nachdem es raffiniert wurde. Testsieger ist das Bio-Olivenöl der italienischen Feinkostmarke LaSelva, das mit fast 20 Euro pro Liter aber zu den teureren gehört. Das günstigste „Gute“ kommt von Aldi (Süd): Cucina kostet 6 Euro pro Liter. Positive Nachricht: Erstmals seit fünf Jahren fanden die Tester keine Weichmacher mehr in den Olivenölen. Der ausführliche Test Olivenöl ist in der April-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/olivenoel veröffentlicht. Mittwoch,24.März 2010 Musical, Schauspiel oder Konzert Wer am Wochenende ins Theater will, hat die Qual der Wahl Nordhausen(smn). Für Besucher des Theater Nordhausen stellt sich am Wochenende die Frage, für welches der zahlreichen Angebote sie sich entscheiden sollen. Am Freitag startet das abwechslungsreiche Theaterwochenende um 19.30 Uhr mit dem Musical „On the Town“, zu dem sich auch der Osterhase verlaufen hat. Im Zuschauerraum hat er bunte Ostereier mit verschiedenen Eintrittskarten versteckt. Zum Sonderpreis von 12 bzw. ermäßigt 10 Euro auf allen Plätzen lädt das Ensemble ein, die drei Matrosen Gabey (Thomas Kohl), Chip (Anton Leiß-Huber) und Ozzie (Thomas Schweins) auf ihrem Landgang in New York zu begleiten. Der Samstagabend startet um 18 Uhr im Theater unterm Dach. Einige Mitglieder des Theaterjugendclubs müssen „Nachsitzen“. In der viel beachteten Inszenierung von Ronald Winter begegnen sich fünf völlig unterschiedliche Schüler am Samstagnachmittag, weil sie nachsitzen müssen. Spannend, wie sie die Zeit miteinander erleben. Freunde des Schauspiels können zudem um 19.30 Uhr im Großen Haus Schillers Klassiker „Maria Stuart“ sehen. Der packende Politthriller, in dem es nicht nur um das Streben nach Macht geht, sondern auch um die Sehnsucht nach Liebe und Glück, wird vom Ensemble des Theater Rudolstadt gezeigt. Neugierige, die kurz vor der Premiere mehr über die Inszenierung „Jekyll & Hyde“ erfahren und einige der Hauptdarsteller näher kennen lernen wollen, sollten sich am Sonntagvormittag um 11 Uhr im Foyer die Einführung in die neue Musicalproduktion nicht entgehen lassen. Lustig wird es am Abend im Theater unterm Dach, wenn Schauspielerin Ewa Rataj aus Rudolstadt über „Männer und andere Irrtümer“ plaudert. Beste Gelegenheit, einen amüsanten Frauenabend zu verbringen. Aber natürlich sind auch Männer gern gesehen. Passend zum Frühling huldigt das 6. Sinfoniekonzert unter dem Motto „Wie ein Naturlaut“ am Wochenende der Natur und ihrer Schönheit. Die berühmte 6. Sinfonie Beethovens, auch „Pastorale“ genannt, lässt die Natur im Konzertsaal hörbar werden. Auch der Kuckucksruf ertönt zu Beginn des Konzertes in einem kurzen Stück des Engländers Frederick Delius. Zudem spielt das Loh-Orchester das Cellokonzert h-Moll des Naturliebhabers Antonin Dvorák mit dem Cellovirtuosen Trey Lee. Das 6. Sinfoniekonzert unter der Leitung von Generalmusikdirektor Markus L. Frank findet am Samstag um 19.30 Uhr im Haus der Kunst in Sondershausen, am Sonntag im Theater Nordhausen statt. Jeweils um 18.45 Uhr geben Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann und Markus L. Frank im Foyer eine Einführung in das Konzertprogramm. Restkarten für „Nachsitzen“ und „Männer und andere Irrtümer“ gibt es nur noch mit viel Glück an der Abendkasse. Für alle anderen Vorstellungen gibt es noch Karten an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Mittwoch,24.März 2010 Ab jetzt jeden Freitag bis 22 Uhr geöffnet toom BauMarkt in Nordhausen bietet alles für den Heimwerker Nordhausen(smn). Jetzt mit noch mehr Service: Ab dem 26. März lädt toom BauMarkt in Nordhausen jeden Freitag bis 22 Uhr zum Einkaufen ein. „Mit diesem Service kommen wir allen passionierten Heimwerkern entgegen, die am Samstag direkt mit ihren Vorhaben loslegen möchten“, so Peter Panse Marktleiter des toom BauMarkts an dem Darrweg 67. „Jetzt herrscht außerdem absolute Hochsaison, denn während des Winters wurden so einige Arbeiten auf die lange Bank geschoben.“ Jeden Freitag stehen die 36 Mitarbeiter den Kunden nun bis 22 Uhr mit hilfreichen Tipps sowie Informationen zum umfangreichen Sortiment zur Seite. Außerdem wartet der erste lange Freitag am 26. März mit einer besonderen Rabattaktion auf: Zwischen 20 und 22 Uhr schenkt toom BauMarkt seinen Kunden je Einkaufswert von 100 Euro einen Warengutschein im Wert von 22 Euro. Auf 9700 Quadratmeter bietet der ortsansässige toom BauMarkt alles, was den Wochenend-Heimwerker wie auch den Profi anspricht. Im großen Baumarkt-Sortiment findet jeder, was er sucht: Werkzeuge in allen Preislagen, Material zum Bauen, Renovieren oder Modernisieren – von Baustoffen, Fliesen, Elektroartikeln bis hin zu Farben und Tapeten. Im Gartencenter warten zudem nicht nur top-aktuelle Frühjahrsblüher, sondern auch Möbel in verschiedenen Designs auf ihren ersten Einsatz auf Balkon und Terrasse. Kompetent ist die Beratung im toom BauMarkt: Praktische Kniffe und ihre durch die tägliche Arbeit gesammelte Erfahrung geben die Profis gerne weiter. In Kombination mit Serviceleistungen wie Gartenplanung, Handwerkerservice, Energieberatung oder Farbmisch-Service sind die deutschlandweit mehr als 370 toom BauMärkte daher die beste Adresse für alle Heimwerker und Heimwerkerinnen. Einen toom BauMarkt ganz in Ihrer Nähe finden Sie hier: www.toom-baumarkt.de. Mittwoch,24.März 2010 Kein Halt an Ilfelder Kirche Nordhausen(smn). Zwischen dem 29. März und dem 1. April wird die Ortslage Ilfeld voll gesperrt. An diesen vier Tagen kann die Haltestelle Ilfeld, Kirche von den Bussen der Regionallinie 23 nicht angefahren werden, da keine Wendemöglichkeit besteht. Die Verkehrsbetriebe bitten ihre Fahrgäste die Haltestellen Ilfeld, Bahnhof, und Ilfeld, Schule zu nutzen. Infos unter 03631 639-215. Mittwoch,24.März 2010 Gesellschaftstanzabend im Jugendclubhaus Nordhausen(smn). Am kommenden Freitag, den 26.März ist es wieder soweit: es gibt einen Gesellschaftstanzabend im Nordhäuser Jugendclubhaus… Irgendwann hat wohl jeder einmal eine Tanzschule besucht. Sei es im Jugendalter, zur Auffrischung seiner Tanzkünste kurz vor der Hochzeit, oder um für besondere Gelegenheiten Tanzschritte zu proben und einzustudieren. Doch was passiert nach dem Abschlussball beziehungsweise dem besonderen Ereignis? Viele haben eine Tanzschule erfolgreich absolviert und finden keine Möglichkeit ihrem neuen Hobby nachzugehen. Aus diesem Grund gibt es seit März vergangenen Jahres ein Angebot für Absolventen der Tanzschulen, für Tanzkreise oder einfach jeden, der Freude am Gesellschaftstanz hat.Am 26.März findet ab 20:00 Uhr im Klubhaus in der Nordhäuser Käthe-Kollwitz-Straße der bereits vierte Tanzabend statt, welcher sich genau an diese Zielgruppe wendet. In verschiedenen Tanzrunden kann, moderiert von Andreas Atzrott alias DJ Atze, von aktuellen Modetänzen, über Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Foxtrott, Tango, Blues, Rumba, Samba, Cha-Cha-Cha,Jive, Disco-Fox, Posodoble, SlowFoxtrott bis hin zum Rock`n Roll getanzt werden. Einige Karten für dieses Tanzevent gibt es noch bis Freitagvormittag im ThüringerTicketCenter, Rautenstraße 2. Wie zu allen Veranstaltungen im Nordhäuser Jugendclubhaus wird es für die Gäste die Möglichkeit geben, das Projekt „Hilfe für Haitis Kinder“ mit einer Spende zu unterstützen. Mehr Informationen hierzu gibt es im Internet unter www.kreisjugendring-nordhausen.de/haitis-kinder.html oder im Jugendclubhaus Nordhausen, Käthe-Kollwitz-Straße 10. Mittwoch,24.März 2010 Neue Abfallsatzungen Nordhausen(smn). Zum 1. April treten die neuen Abfallsatzungen des Landkreises in Kraft: Die Gebührensatzung zur geordneten Abfallverwertung und -beseitigung sowie die Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Anlieferung und gemeinwohlverträgliche Beseitigung von Abfällen auf dem Abfallwirtschaftszentrum Nentzelsrode. Beide Satzungen sind im aktuellen Amtsblatt des Landkreises Nr. 6/2010 vom 24. März sowie auf der Internetseite des Landratsamtes veröffentlicht. Die Gebühren für die Abfallentsorgung sind für die Einwohner des Landkreises gleich geblieben. Lediglich für Zusatzentleerungen haben sich die Gebührensätze erhöht. Hintergrund dieser Erhöhung ist, dass es nach der alten Satzung kostengünstiger war, regelmäßig Zusatzentsorgungen zu beantragen als einen weiteren Behälter aufzustellen. Die neue Gebühr berücksichtigt die tatsächlichen Kosten und soll den Aufwand beim Gebühreneinzug reduzieren. Die Abfallentsorgungsgebührensatzung ist nun gestrafft, verschiedene Abschnitte und Paragraphen sind zusammengefasst, Tabellen wurden weggelassen, so dass die neue Satzung übersichtlicher und leichter handhabbar ist. In der Gebührensatzung für das Abfallwirtschaftszentrum Nentzelsrode sind die Gebührengruppen von bisher neun auf jetzt drei Gruppen reduziert worden und der Abfallartenkatalog entsprechend angepasst. Auch in dieser Satzung wurde der Inhalt gestrafft und die Übersichtlichkeit erhöht. Ab 1. April können auf dem Abfallwirtschaftszentrum Nentzelsrode auch Altholz und Teerpappe angeliefert werden. Dienstag,23.März 2010 Mittelständler haben gewählt Nordhausen(smn). Am Montag Abend wählten die Mitglieder der Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung einen neuen Vorstand. Neben dem Landtagsabgeordneten Egon Primas waren auch der Stellvertretende Landesvorsitzende der MIT, Peter Heimbs, sowie Vertreter des Nordhäuser Unternehmerverbands als Gäste unter den Teilnehmern zu finden. In seinem Bericht verwies Kreisvorsitzender Niels Neu nochmals auf die Themenvielfalt der sich der Vorstand in der zurückliegenden Legislatur gestellt hatte. Von Förderung des Mittelstandes durch die Thüringer Aufbaubank, über die Beteiligung am Prozess der Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes, bis hin zur Tourismusentwicklung und Umsetzung des Projektes Naturpark Harz - überall wurden Akzente gesetzt. Die Union dürfe den Mittelstand nicht vernachlässigen und vorwiegend Konzernpolitik betreiben. "Es darf nicht sein, dass sich der Mittelstand zu einer schweigenden Mehrheit entwickelt, obwohl er 70% aller Ausbildungs- und Arbeitsplätze in Deutschland bereitstellt!", meinte er wörtlich und forderte die Anwesenden auf sich auch künftig aktiv in die Politik einzumischen. Die geleistete Arbeit wurde in den Wahlgängen honoriert. Neu konnte sich in der geheimen Wahl über ein einstimmiges Ergebnis freuen. Außerdem wurden seine Stellvertreter Roland Handrek, Geschäftsführer der Universalbeton GmbH & Co. KG Heringen und die Ärztin Dr. Antje Senger im Amt bestätigt. Kreisschatzmeister ist für die nächsten zwei Jahre der Bauingenieur Uwe Seifarth. Als künftige Beisitzer wurden der Heringer Tischlermeister Sven Schlegel, der Ellricher Bauunternehmer Günther Kirchner sowie der Großwechsunger Installateurmeister Gerold Reinhardt gewählt. Maik Schröter, der gestern die Versammlung leitete, wird weiterhin als Kreisgeschäftsführer der MIT fungieren. Gewählt wurden außerdem der Ilfelder Bauplaner Wolfgang Flagmeyer als Rechnungsprüfer sowie die Delegierten zum Landestag der Mittelstandsvereinigung. Der MIT Kreisverband Nordhausen konnte in den vergangenen Jahren seinen Mitgliederbestand deutlich ausbauen. Dienstag,23.März 2010 Frühjahresskat in Niedersalza 2010 Nordhausen(smn). Die Sparte Siedler Niedersalza e.V. führte seinen traditionellen Frühjahresskat am 21.03.2010 in der Gartengaststätte Am Holungsbügel durch. 12 Skatfreunde nahmen diesmal teil. Zwei Spielserien a 24 Spiele entschieden über den Sieg. Spannende Spiele und taktisches Können neben dem glücklichen Händchen sorgten dafür, dass Bernd Erfurt mit souveränen 1920 Punkten vor Helmut Kühnemund mit 1639 und Horst Schröder mit 1570 Zählern gewann. Gut umrahmt wurde wie üblich die Versorgung durch Peter Ebert als Gaststättenleiter. Dank auch an Achim Saalfeld für die gute Organisation. Wir bedanken uns bei allen Unterstützern und wünschen ein frohes Osterfest! i.A. Vorstand (Chour) Dienstag,23.März 2010 Nach Gastspiel in der New Yorker Carnegie Hall nun auch in Sondershausen und Nordhausen Trey Lee zu Gast im 6. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters Nordhausen(smn). Im vergangenen Oktober gab der junge Cellist sein Debütkonzert in der New Yorker Carnegie Hall. Die New York Times umjubelte ihn als „exzellenten Cellisten“. Nun kommt Trey Lee am 27. und 28. März zum 6. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters nach Sondershausen und Nordhausen und spielt eines der schönsten Konzerte für Cello: jenes von Antonín Dvorák. „Ich liebe das dramatische Element in Dvoráks Cellokonzert“, so der gebürtige Chinese. „Es erlaubt mir, die Möglichkeiten meiner eigenen Vorstellungskraft zu erforschen. Jedes Mal, wenn ich dieses Stück spiele, finde ich darin etwas, das mich inspiriert, und ich kann jedes Mal eine andere Geschichte erzählen.“ Seit seinem neunten Lebensjahr spielt Trey Lee Cello, denn „mit dem Cello konnten wir ein Familientrio bilden.“ Seine Heimatstadt Hongkong hatten seine Eltern schon verlassen, als Trey Lee acht Jahre alt war. Er lebte und studierte dann in New York und Boston. In New York besuchte er bereits als Schüler die berühmte Juilliard School, die schon so viele herausragende Musiker hervorgebracht hat. Was stand also Trey Lees Musikerkarriere noch entgegen? „In Manhattan war meine Schule nah an der Wall Street gelegen. Ich dachte immer, dass es ‚cool‘ sei, ein Banker oder Geschäftsmann zu sein, da sie immer um mich herum waren. Aber nachdem ich Wirtschaft an der Harvard Universität studiert und in der amerikanischen Geschäftswelt gearbeitet hatte, merkte ich, dass Musikmachen sehr viel erfüllender ist.“ Und so wurde die Musik für Trey Lee doch noch zum Lebensinhalt. Als Cellist kam er nach Europa, lebte in England, Spanien und den Niederlanden. Nach einem Studium in Köln wohnt der viel gefragte Cellist heute in Berlin. Der Musiker arbeitet mit vielen Orchestern in Europa und Asien (Helsinki, Zagreb, Hongkong, China, Israel u. a.) und ist ständiger Gast bei Orchestern in Deutschland (Münchner Kammerorchester, Philharmonisches Orchester Lübeck, Neubrandenburger Philharmonie). Einen wahren Hörgenuss bieten auch die zahlreichen bei EMI erschienen CD-Aufnahmen. Neben Dvoráks Cellokonzert mit dem exzellenten Cellisten Trey Lee darf sich das Publikum im 6. Sinfoniekonzert unter der Leitung von Markus L. Frank auf eine der berühmtesten Sinfonien freuen – die 6. Sinfonie („Pastorale“) von Ludwig van Beethoven. Sie verbindet beeindruckende musikalische Naturschilderungen mit intensivem Gefühlsausdruck. Zum Auftakt erklingt das kurze, stimmungsvolle Stück des Engländers Frederick Delius „On Hearing the First Cuckoo in Spring“ (1912). Jeweils um 18.45 Uhr sind Zuhörer herzlich eingeladen zu einer Einführung in das Foyer mit Markus L. Frank und Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Montag,22.März 2010 Ostereiersuchen Nordhausen(smn). Ostern ist zwar erst am 4. April, aber im Theater Nordhausen wird mancher Zuschauer bereits am 26. März 2010 ein Osterei mit wertvollem Inhalt finden. Der Osterhase hat sich in den Zuschauerraum verlaufen und hat an einigen Sitzen große Ostereier mit Eintrittskarten versteckt. Mit ein bisschen Glück können sich damit Musicalfreunde ihren kostenlosen Eintritt für das nächste Musical „Jekyll & Hyde“ sichern oder auch für andere Stücke im Theater Nordhausen. Zur Vorstellung von „On the Town“ am 4. April sind dann auch wieder einige Ostereier versteckt. Die Eintrittskarten für die beiden Abende gibt es zum Osterpreis von 12 Euro auf allen Plätzen, ermäßigt 10 Euro. Diese beiden Musical-Abende am 26. März und am 4. April 2010 jeweils um 19.30 Uhr sind zugleich die beiden letzten Vorstellungen von „On the Town“, dann ist das Musical abgespielt, wie Theaterleute sagen. Für alle Musical-Fans also noch einmal beste Gelegenheit, mit den Matrosen Gabey, Chip und Ozzie in New York an Land zu gehen und in das Großstadtleben einzutauchen. Dort verliebt sich Gabey (Thomas Kohl) in die neu gekürte Miss U-Bahn (Filipina Henoch), die er auf einem Plakat entdeckt hat. Auf der Suche nach ihr geraten auch seine beiden Begleiter Chip (Anton Leiß-Huber) und Ozzie (Thomas Schweins). Ein Wiedersehen gibt es in diesen beiden Vorstellungen auch mit Bettina Weichert in der Rolle der Hildy, die schon im Musical „Kleiner Lord Remi“ die Herzen der Zuschauer eroberte. „On the Town“ – das berühmte Musical von Leonard Bernstein – hat in zwei Spielzeiten (2008/2009 und 2009/2010) am Theater Nordhausen die Zuschauer im Takt des Bigbandsounds mitwippen lassen. Die Geschichte ist sehr humorvoll, die Musik sehr lebhaft, Bühne und Kostüme farbenprächtig. Inszeniert wurde „On the Town“ von der erfolgreichen Musical-Produzentin Iris Limbarth, die derzeit bereits in den Endproben zum neuen Musical „Jekyll & Hyde“ steckt, das am 9. April 2010 in Nordhausen seine Premiere feiert. Die musikalische Leitung von „On the Town“ hat Daniel Mayr. Für die Kostüme zeichnet Anja Schulz verantwortlich, für die Bühne Britta Lammers. Karten für die beiden letzten Vorstellungen von „On the Town“ gibt es im Vorverkauf an der Theaterkasse in Nordhausen (Tel. 0 36 31/98 34 52), bei der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Montag,22.März 2010 Endlich wieder mal was Buntes ... Nordhausen(smn). Nach scheinbar endlosem winterlichen Weiß sollen die Osterferienspiele des P14 Jugendtreff unter dem Motto „Endlich wieder mal was Buntes“ etwas Farbe in den Alltag bringen. Nicht nur sprichwörtlich haben die Jugendarbeiter des Kreisjugendring Nordhausen ein bunte Auswahl zusammen mit den Jugendlichen der Stadtmitte getroffen. Natürlich darf auch in diesem Jahr das traditionelle „Angrillen“ mit leckeren Würstchen und bunten Gemüsespießen im Klubhaushof und ein Besuch im Kino nicht fehlen. Derzeit wird zudem in den Klubräumen auch schon fleißig für ein, von Jugendlichen organisierte, Billardturnier trainiert. Gemütlich und mit vielfältigen Gesprächsthemen geht es für alle Freunde des „gepflegten Plauschs“ bei einer Kaffee und Kuchenrunde zu. Und weil sich Eltern oder Großeltern immer über kleine bunte Aufmerksamkeiten ihrer Sprösslinge freuen, entstehen beim Marmorieren und Gestalten von Ostereiern kleine Kunstwerke, die als Geschenke weitergegeben werden können. Auf besonderen Wunsch zahlreicher Jugendlicher darf bei einem kulinarischen Ausflug zu einem bekannten Fastfood-Restaurant nach Herzenslust geschlemmt werden. In dem aktuellen Projekt des Kreisjugendrings „Colorful Games & Stories“ im Rahmen des Bundesprogramms „Vielfalt tut gut“ sollen farbenfrohe Geschichten oder Gedichte entstehen, die sich für Selbstbewusstsein, Mut und Zivilcourage einsetzen und Fremdenhass und Gewalttätigkeit ablehnen. In Kooperation mit dem Offenen Kanal Nordhausen ist schließlich eine professionelle Aufnahme dieser Geschichten geplant. Interessierte Eltern und Jugendliche können sich über alle Programmdetails und -termine auf der Homepage des Kreisjugendring unter www.kreisjugendring-nordhausen.de informieren. Die Angebote stehen den Jugendlichen kostenfrei zur Verfügung. Es ist lediglich ein Taschengeld anteilig für den Kino-/Fastfoodrestaurantbesuch einzuplanen. Das Team des P14 Jugendtreff freut sich schon jetzt über zahlreiche Anmeldungen. Montag,22.März 2010 PopArt im Kunsthaus Nordhausen(smn). Am Samstagnachmittag eröffnete die neue Sonderausstellung „PopArt im Kunsthaus“, die in Verbindung mit der Uraufführung des Pop-Art-Balletts „Bunt, schrill, sexy“ im Theater Nordhausen stattfand. Damit setze sich die „seit Jahren lustvolle Zusammenarbeit mit dem Theater Nordhausen fort“, sagte Anja Eisner, Chefdramaturgin des Theaters, zur Einführung in die Ausstellung. Ausschnitte aus dem Ballett präsentierten die Tänzer Auke Swen und Beth Keasey den zahlreich erschienenen Besuchern zur Vernissage. In der Ausstellung werden 54 Grafiken der bekanntesten Künstler der internationalen Pop Art Kunst gezeigt, unter anderem von Peter Blake, Allen Jones, Richard Lindner, Werner Berges, Mel Ramos, Tom Wesselmann und Roy Lichtenstein. Im Mittelpunkt steht der bekannteste amerikanische Pop-Art Künstler Andy Warhol, zu dessen berühmtesten Werken die schrillfarbigen Siebdrucke mit Porträts bedeutender Persönlichkeiten – wie „Beethoven“ – gehört. Ein Großteil der Kunstwerke stellte die Bode-Galerie in Nürnberg als Leihgaben zur Verfügung. Die Ausstellung wird durch Werke aus der Ilsetraut Glock-Grabe Stiftung ergänzt. „Den 2. Teil der Ausstellung widmen wir unserer Ehrenbürgerin Ilsetraut Glock, die am 8. April ihren 95. Geburtstag begeht“, sagte Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose. Im Obergeschoss des Kunsthauses seien deshalb 40 Werke aus allen Schaffensphasen der Künstlerin zu sehen. „Pop-Art ist eine Kunstrichtung in Malerei und Grafik, die in England und den USA in den 1950er Jahren parallel entstanden ist“, so Anja Eisner. Pop-Art stehe abgekürzt für beliebte, volkstümliche Kunst. Das Populäre der Pop-Art liegt dabei in den trivialen Bildmotiven; so orientiere sich die Pop-Art stark an Werbetafeln, Konsumgütern und weiteren Elementen des Großstadtlebens und der Massenmedien. Die Pop-Art ließ erstmals das Massentaugliche, das Populäre zur Kunst werden. Sie entwickelte sich in den 1960er Jahren zur herrschenden künstlerischen Ausdrucksform. Besonders in den USA ist das Ziel der Pop-Art, die Welt des Supermarktes und der Massenproduktion, Comics, strahlende Stars mit dem Image der ewigen Jugend – wie Marilyn Monroe - zu zeigen. Die Pop-Art arbeitet mit Alltagsgegenständen, die sie isoliert und dadurch fokussiert. Die Künstler nahmen skurrile und banale Alltagsgegenstände und schufen daraus Kunstwerke, die auf satirische Weise die modernen Werte in Frage stellen sollten. Viele Elemente und Formen werden hyperrealistisch und - wie in Comic-Heften - vereinfacht dargestellt. Banale Alltagsgegenstände werden isoliert oder verfremdet, so dass es zu einer Verknüpfung von Realität und Kunst kommt. Mit schrillen Farben auf großformatigen Leinwänden entstanden werbende Bilder von Cola-Flaschen oder Waschmitteln. Technisch bedient sich die Pop-Art des Siebdrucks und der Fotomontage. Mit diesen grafischen Techniken konnten große Mengen von Kunstwerken seriell hergestellt werden, um sie den Massen zugänglich zu machen. Die Ausstellung ist bis zum 30. Mai im Kunsthaus zu sehen. Montag,22.März 2010 Manfred Grund: Positive Ergebnisse für Jobcenter Nordhausen(smn). Die Betreuung von Langzeitarbeitslosen im Landkreis Nordhausen bleibt in einer Hand. Das ist das positive Ergebnis einer Übereinkunft zwischen Vertretern des Bundes und der Länder zur Organisation der Jobcenter. Der Nordthüringer Bundestagsabgeordnete Manfred Grund hob hervor, dass sich künftig für die Langzeitarbeitslosen nichts ändern wird. Für Arbeitslosengeld und Wohngeld sowie die anderen Bedarfsleistungen gibt es weiter einen Ansprechpartner – das Jobcenter. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes war die Organisationsform der Jobcenter als Arbeitsgemeinschaften (ARGE) zwischen der Bundesagentur für Arbeit und den Kommunen bis zum 31. Dezember 2010 befristet. Der am Wochenende gefundene Kompromiss, an dem CDU und FDP sowie die SPD mitgewirkt haben, sieht eine Grundgesetzänderung vor. Bund und Kommunen werden auch künftig im Regelfall die Jobcenter wie in Nordhausen gemeinsam betreiben. Manfred Grund sieht darin auch eine Anerkennung dafür, dass sowohl Mitarbeiter aus der Landkreis-Verwaltung als auch aus der Verwaltung der Arbeitsagentur kooperativ zusammengearbeitet und sich großartig bemüht haben, die Landzeitarbeitslosen zu betreuen, zu qualifizieren und zu vermitteln. Für die Mitarbeiter entsteht künftig Rechtssicherheit bis hin zur Wahl einer Personalvertretung. Die Übereinkunft sieht vor, dass weitere Landkreise die Betreuung langzeitarbeitsloser Menschen allein ohne die Bundesagentur für Arbeit organisieren dürfen. Derzeit sind 69 sogenannte Optionskommunen bundesweit zugelassen. Ihr Bestand wird gesichert. Maximal 110 Optionskommunen dürfen künftig tätig sein. Der Landrat des Landkreises Nordhausen Joachim Claus hatte wiederholt, zuletzt in einem Gespräch mit MdB Manfred Grund am 11. März 2010, die Möglichkeit zur Option eingefordert. Dieses Modell war auch von der CDU/CSU-Fraktion in Berlin präferiert worden. Manfred Grund sagt, dass die CDU gern noch mehr Optionskommunen zugelassen hätte. Mit der Grundgesetzänderung wird es jedoch verbürgt, dass sich weitere Landkreise für die eigenständige Betreuung entscheiden können. Die in den Haushaltsberatungen des Bundes qualifiziert gesperrten Mittel in Höhe von 900 Mio. Euro für die Eingliederung Langzeitarbeitsloser wird freigegeben und bisherige Restriktionen werden aufgehoben. „Betreuung und Leistungen aus einer Hand – das ist eine gute Nachricht für die Betroffenen, ihre Familien aber auch für die Mitarbeiter in den Jobcentern“, betont Manfred Grund. Montag,22.März 2010 Hochschulinformationstag informierte Abiturienten Nordhausen(smn). Die Fachhochschule Nordhausen veranstaltete am letzten Samstag ihren jährlichen Hochschulinformationstag. Die studieninteressierten jungen Menschen waren gekommen, um sich über die die Studienmöglichkeiten auf dem Nordhäuser Campus zu informieren. Bereits ab 09:00 Uhr öffnete die Nordhäuser Hochschule ihre Tore. Die Parkplätze füllten sich auch bald mit Autos, deren Kennzeichen das überregionale Interesse an einem Studium in Nordhausen aufzeigten. Um 10:00 Uhr begrüßte Hochschulpräsident Jörg Wagner im großen Hörsaal 1 die angehenden Studenten. Er nutzte die Gelegenheit und warb für ein Studium an der Fachhochschule Nordhausen. Neben den hervorragenden Betreuungsverhältnissen und hochwertiger Ausstattung lockt die Nordhäuser Hochschule besonders mit den guten Berufsaussichten der Absolventen ihrer Studiengänge. „Dabei hat es sich bewährt, das Studienangebot in Nordhausen an den wichtigen Zukunftsfragen unserer Zeit auszurichten,“ begründete Präsident Jörg Wagner den Erfolg. In den technischen Studiengängen sind dies die Umwelttechnik, die Regenerative Energietechnik und der fortschreitende Einsatz der Informationstechnik. Alles Bereiche, die durch die Nordhäuser Studiengänge abgedeckt werden. Auch bei den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sind die Studiengänge dem Bedarf der Zukunft angepasst. Soziale Arbeit, Sozialmanagement und moderne wie internationale Betriebwirtschaft sind und bleiben Zukunftsfelder. Daneben werden an der Nordhäuser Hochschule die Führungskräfte der modernen Staatsverwaltung und der öffentlichen Betriebe im Studiengang Public Management ausgebildet. Zu allen Studiengängen konnten die jungen Leute mit den Professoren und Dozenten sprechen. Zugleich stellten sich die studentischen Initiativen vor und informierten über das Nordhäuser Freizeitangebot.
Verkaufsförderung mit Bussen und Straßenbahnen Nordhausen(smn). Am 28. März öffnen die Händler ihre Geschäfte zum ersten verkaufsoffenen Sonntag dieses Jahres. Deshalb verdichten die Verkehrsbetriebe am Nachmittag des 28.03. die Abfahrtszeiten im öffentlichen Personennahverkehr. Die Straßenbahnlinie 1 verkehrt ab Krankenhaus zwischen 12:58 Uhr und 18:48 Uhr alle 10 Minuten, ab Bahnhofsplatz erfolgen zwischen 13:24 Uhr und 19:04 Uhr die Abfahrten im 10-Minuten-Takt. Die Straßenbahnlinie 2 fährt ab Parkallee zwischen 12:42 Uhr und 18:42 Uhr alle 10 Minuten, ab Nordhausen-Ost zwischen 12:54 Uhr und 18:54 Uhr alle 10 Minuten. Die Stadtbuslinie A verkehrt zwischen 12:26 Uhr und 18:26 Uhr ab Salza, Karl-Liebknecht-Platz alle 20 Minuten, ab Pferdemarkt zwischen 12:43 Uhr und 18:03 Uhr alle 20 Minuten. Die Stadtbuslinie B bringt die Fahrgäste zwischen 13:00 Uhr und 18:00 Uhr alle 60 Minuten ins Zentrum und zurück. Zusätzlich fährt die Stadtbuslinie C um 18:30 Uhr ab Bahnhofsplatz über Niedersalza-Gutsweg-Darrweg zum Bahnhofsplatz. Der mit Kinderporträts geschmückte Schulbus der Verkehrsbetriebe steht zwischen 12 und 17 Uhr auf dem Bahnhofsplatz und wird als Fotohintergrund wirken. Ein Foto vor dem Kinderbus zu schießen, ist dann nicht nur möglich, sondern ausdrücklich erwünscht. Alle Schüler, die mit diesem Bus zur Schule fahren, können sich an einem Fotogewinnspiel beteiligen. Die Fotos nimmt Marco Bachmann bei den Verkehrsbetrieben in der Robert-Blum-Straße entgegen; auch eine Zusendung per Mail ist möglich (info@stadtwerke-nordhausen.de, Kennwort: Schulbus). Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, sollte seine persönlichen Angaben vermerken: Name, Adresse, Telefonnummer. Die Verlosung findet zum 2. Stadtwerketag am 29. Mai auf dem Stadtwerkegelände statt. Die Mitarbeiter des Unternehmens freuen sich auf viele kreative Motive. Freitag,19.März 2010 Motorradsaison wirft ihre Schatten voraus Nordhausen(smn). „Sicher durch den Harz“ und für uns Thüringer erweitert „bis zum Kyffhäuser“, so heißt eine gemeinsame Aktion der Polizeien Niedersachsens, Sachsen-Anhalts und Thüringens zur Bekämpfung schwerer Motorradunfälle. Heute trafen sich Vertreter der beteiligten Dienststellen aus den drei Bundesländern, um die Auftaktveranstaltung für die kommende Motorradsaison zu besprechen. Nachdem im vergangenen Jahr die Auftaktveranstaltung auf dem Großparkplatz am Torfhaus stattfand, ist in diesem Jahr das Polizeirevier Harz auf dem Parkplatz an der Rappbode-Talsperre Gastgeber. Im Jahr 2011 wird Nordhausen der Ausrichter für die Großveranstaltung sein. Auf der beliebten Motorradstrecke durch den Harz und weiter über den Kyffhäuser passierten letztes Jahr insgesamt 291 Unfälle mit Motorrädern. Dabei wurden 194 Menschen verletzt, elf starben an den Folgen der Unfälle. Zahlen, die alarmieren und die Polizei zum Handeln zwingen. Dabei setzt die Polizei in erster Linie auf Aufklärung und Prävention. Den Sommer über wird an den Wochenenden die Polizei auf den betroffenen Straßen wieder präsent sein und das Gespräch mit den Bikern suchen, aber auch Verstöße rigoros ahnden. Im Interesse aller Verkehrsteilnehmer. Die Eröffnungsveranstaltung am 02. Mai soll die Motorradfreunde auf die Saison vorbereiten, über Risiken aufklären und die für den Sommer geplanten Aktionen der Polizei transparenter machen. Dafür gibt es an diesem Tag ein großes Show- und Rahmenprogramm. Mehr über diese Aktion erfährt der interessierte Leser unter www.sicher-durch-den-harz.de Freitag,19.März 2010 Weltwassertag am 22. März - Stiftung Warentest warnt vor Blei im Trinkwasser Nordhausen(smn). Ohne Wasser geht es nicht. Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel und als solches so bedeutend, dass die Vereinten Nationen im Dezember 1992 beschlossen, dem kühlen Nass einen eigenen Tag zu widmen. Dieser „Tag des Wassers“ jährt sich am Montag zum 18. Mal und wenn sich die weltweite Aufmerksamkeit auf das Thema Trinkwasser richtet, interessiert die Bundesbürger vor allem eins: Wie gut ist das deutsche Trinkwasser? Um diese Frage fundiert beantworten zu können, hat die Stiftung Warentest in den letzten 15 Jahren rund 37 000 Trinkwasserproben untersucht. Diese Messergebnisse sind in die aktuelle Version der Blei-Umweltkarte eingeflossen. Auf ihr kann man sehen, in welchen Regionen sich die Wasserbelastung verbessert oder verschlechtert hat. Im Großen und Ganzen ist das Leitungswasser in Deutschland von guter Qualität, Gefahr droht jedoch in Haushalten, deren Wasser durch alte Bleirohre fließt. Verbreitet sind diese vor allem in Altbauten in Nord- und Ostdeutschland. Steht das Wasser länger in der Leitung, können sich Schwermetalle wie Blei im Wasser anreichern und beim Verzehr die Gesundheit gefährden. Vorsicht gilt besonders für Ungeborene, Säuglinge und Kleinkinder. Seit 1. Dezember 2003 beträgt der Grenzwert für Blei im Trinkwasser 25 Mikrogramm. Dieser soll bis 2013 auf 10 Mikrogramm weiter gesenkt werden. Wer auf Nummer Sicher gehen will, der kann eine heimische Trinkwasserprobe zur Analyse an die Stiftung Warentest schicken. Für 28 Euro ermitteln Experten wie viel Blei, Kadmium, Kupfer und Zink das Wasser enthält. Mitmachen ist ganz einfach: Nach Ausfüllen des Teilnahmecoupons, wird eine Probenahmeflasche samt Anleitung und Fragebogen zugeschickt. Das Ergebnis bringt Klarheit über mögliche Belastungen und gibt wertvolle Hinweise und Tipps. Weitere Informationen sowie der Teilnahmecoupon sind zu finden unter www.test.de/analyse-trinkwasser Freitag,19.März 2010 Wohnhäuser in Flammen Nordhausen/ Mühlhausen(smn). Einen Schaden in Höhe von etwa 70.000 Euro hat ein Brand in der vergangenen Nacht in Mühlhausen verursacht. Kurz nach 01.00 Uhr lief der Alarm bei der Feuerwehr ein. Die Kameraden waren zu diesem Zeitpunkt zum Löschen eines Brandes im ehemaligen telelux-Gebäude in der Krümme. Nun stand in der Feldstraße ein leerstehendes Gebäude in Flammen. Die Temperaturen in dem Abrisshaus müssen zu dieser Zeit schon sehr hoch gewesen sein, denn sie brachten eine alte Sauerstoffflasche zum bersten. Dieser Knall hatte die Nachbarn geweckt. Zum Glück! Denn sehr schnell hatten sich die Flammen auch auf das benachbarte Haus ausgebreitet. Der 66-jährige Eigentümer und ein 24 Jahre alter Mieter konnten sich unverletzt retten. 38 Kameraden der Feuerwehren aus Mühlhausen und den umliegenden Orten rückten den Flammen zu Leibe, konnten aber nicht mehr verhindern, dass auch das noch bewohnte Haus sehr stark beschädigt wurde. Womöglich droht nun auch diesem Gebäude der Abriss. Für die Kameraden der Feuerwehr war allerdings die Nacht noch nicht vorbei. Gegen 5.00 Uhr gab es erneut Alarm. In der Mönchgasse brannte ebenfalls ein leerstehendes Haus. Hier konnte allerdings eine Ausdehnung des Brandes verhindert werden, weil ein aufmerksamer Nachbar Rauch gerochen hatte, dem nachging und dabei das Feuer rechtzeitig bemerkt und Alarm geschlagen hatte. Ob zwischen den drei Bränden ein Zusammenhang besteht, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Die Kripo ermittelt. Freitag,19.März 2010 42. Rolandsfest vom 11. bis 13. Juni: „Eine runde Sache“ – größtes Volksfest der Region an drei Tagen in Nordhausen Nordhausen(smn). Das 42. Rolandsfest wird in diesem Jahr vom 11. bis 13. Juni in Nordhausen gefeiert. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose stellten jetzt die ersten Programmpunkte der Öffentlichkeit vor. „Der Slogan „Eine runde Sache“ soll zum einen Bogen zur beginnenden Fußballweltmeisterschaft spannen und zum anderen die Ausgewogenheit des Programms für Jung und Alt verdeutlichen“, sagt Frau Rinke. Auch beim diesjährigen größten Volksfest in der Region werde wieder an den vier Veranstaltungsbereichen Gehege, Lindenhof, Theaterplatz und Markt festgehalten. Am Sonnabend und Sonntag wolle man den Tanz während des Rolandfestes wieder beleben. Unter dem Motto „Nordhausen tanzt!“ wird mit bekannten Melodien vom Walzer bis Discofox auf dem Theaterplatz zum Tanz gebeten. Am Sonntag lädt das LOH-Orchester zum Platzkonzert ein. Aus Anlass des 10-jährigen Jubiläums des Offenen Kanals Nordhausen (OKN) wird sich der Radiosender in Form des „Gläsernen Studios des OKN – Radio live“ Samstag und Sonntag in den Mittagsstunden auf der Theaterbühne präsentieren. Im Lindenhof stehen wie im Vorjahr die Kinder im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Über alle Grenzen – Afrika zu Gast in Nordhausen“ nähern sich spielerisch Mitwirkende aus den Bereichen der Jugendhilfe, des Eine-Welt-Ladens, Künstler und Kirchen der Stadt dem afrikanischen Kontinent mit einem großen Kinderfest. Im Gehege sind analog der Vorjahre Konzerte geplant. Die Vertragsverhandlungen dazu seien jedoch noch nicht abgeschlossen, sagt Kulturamtsleiterin, Dr. Klose. „Auch in diesem Jahr werden wir für das Rolandsfest keinen Eintritt erheben“, erklärt sie. Lediglich eine Roland-Plakette werde auf freiwilliger Basis angeboten, die das Rolandsfest finanziell unterstützen soll. Freitag,19.März 2010 4. Nordthüringer Kulturnacht am 22. Mai Nordhausen(smn). Am 22. Mai 2010 werden die Städte Nordhausen, Sondershausen und Bleicherode sowie die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH zum vierten Mal die Nordthüringer Kulturnacht gestalten. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke freut sich, dass die Nordthüringer Kulturnacht mittlerweile immer weiter Impulse auf die gesamte Region ausstrahle und in diesem Jahr auch die Stadt Bleicherode mit ihrem Heimat -und Fremdenverkehrsverein erstmals beteiligt sein wird. „Anhand steigender Besucherzahlen der vorangegangenen Veranstaltungen ist erkennbar, dass die Resonanz auf diese Veranstaltung sehr groß ist und sich zunehmender Beliebtheit erfreut“, sagt sie. Im Mittelpunkt der 4. Nordthüringer Kulturnacht wird erneut die Präsentation der jeweiligen kulturellen Einrichtungen liegen. An 26 Veranstaltungsorten werden in 64 Einzelveranstaltungen die jeweiligen Städte das Programm für die Besucher interessant und abwechslungsreich gestalten, die wie in den Vorjahren mit einem Busshuttle zwischen den Veranstaltungsorten pendeln können. Die Angebotspalette der 4. Nordthüringer Kulturnacht wird für jeden Geschmack etwas bereit halten und reicht vom Stelzentheater auf dem Rathausplatz, dem Gespielten Krimi im Tabakspeicher über die Flügel des Gesanges im Theater Nordhausen, die Orgel- und Kirchenführung zur Nacht in der der St. Marien Kirche Bleicherode bis hin zum Besuch der Fledermäuse im Schlosspark Sondershausen. Auch Theaterintendant Lars Tietje stellt eine Neuerung vor. So solle das Projekt „Kammermusik in Schulen“ auch zur Kulturnacht umgesetzt werden. „Wir wollen zeigen, was es an Kultur in unserer Region gibt und unsere kleinen Orchestergruppen werden in drei Städten in insgesamt 13 Veranstaltungen diesen ganz neuen Aspekt präsentieren“, sagt er. Der Eintritt zur 4. Nordthüringer Kulturnacht beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Der entsprechende Eintrittsbutton ist im Vorverkauf in den Stadtinformationen Sondershausen, Nordhausen, Bleicherode sowie im Theater Nordhausen ab Anfang April erhältlich. Ein Flyer mit dem Programm wird Ende März in allen öffentlichen Einrichtungen ausliegen. Das detaillierte Programm ist bereits schon jetzt auf den Internetseiten der Mitveranstalter veröffentlicht. Freitag,19.März 2010 Von Eigentümern vernachlässigte Gebäude können zur Gefahr werden Welche rechtlichen Möglichkeiten hat das Bauordnungsamt? Nordhausen(smn). Wenn bauliche Anlagen von ihren Eigentümern zuweilen aus unterschiedlichen Gründen nicht ordnungsgemäß instand gehalten oder an zeitgemäße Anforderungen angepasst werden, dann beeinträchtigen sie nicht unerheblich das Orts- und Straßenbild oder werden im schlimmsten Fall zur öffentlichen Gefahr. Nicht selten muss dann das städtische Bauordnungsamt als untere Bauaufsichtsbehörde eingreifen, weiß Bauordnungsamtsleiter Mike Szybalski zu berichten. „Das Bauordnungsamt hat die Aufgabe, darüber zu wachen, dass die öffentlich-rechtlichen Vorschriften eingehalten werden. Erweisen sich jedoch Gebäude aufgrund ihrer baulichen Mängel als erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung, ziehen sie nach gesetzlicher Maßgabe bauaufsichtliche Maßnahmen nach sich, um diese Gefahren abzuwehren“, erklärt Szybalski. Das sei dann gegeben, wenn zum Beispiel Gebäude so verkommen sind, dass Personen auf öffentlichen Verkehrsflächen oder angrenzenden Grundstücken durch ein- oder herabstürzende Gebäudeteile gefährdet seien. Dann habe das Bauordnungsamt die dafür erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung einzuleiten. „Hierzu wird der Eigentümer angehört, mit ihm besprochen, wie die Gefahr und in welchem zeitlichen Rahmen sie zu beseitigen ist. Darüber hinaus weisen wir ihn auch darauf hin, sich über Fördermöglichkeiten bei Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen bei der Stadtsanierung zu informieren“, sagt er. Kommt der Betroffene seiner Verpflichtung als Grundstückseigentümer nicht nach, das heißt, beseitigt er die Gefahr nicht, muss das Bauordnungsamt nach schriftlicher Ankündigung im Wege der Ersatzvornahme die erhebliche Gefahr zum Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung beseitigen lassen. Die Auswahl der Maßnahme hat das Bauordnungsamt im Rahmen des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes zu treffen. „In der Regel ist das der geringst mögliche Eingriff, der den Zweck gerade noch erreicht. Das kann z. B. eine Einzäunung des Gefahrenbereiches oder das Abstützen von einsturzgefährdeten Fassadenteilen sein“, so Szybalski. Der Abriss eines nicht mehr standsicheren Gebäudes sei dann die letzte Maßnahme. Dazu wird nach erfolgter Ausschreibung der erforderlichen Leistung und Einholung mehrerer Angebote eine Firma durch das Bauordnungsamt zur Gefahrenbeseitigung beauftragt. Die Vorfinanzierung übernimmt die Stadt Nordhausen, wobei die Kosten für die Ersatzvornahme im Nachhinein den Verpflichteten auferlegt werden. Die Kosten für Ersatzvornahmen beliefen sich 2009 auf ca. 27.000,00 €. Freitag,19.März 2010 Berufe hautnah: 115 Betriebe öffneten für rund 850 Schüler ihre Türen Nordhausen(smn). Über 100 Betriebe haben ihre Türen zum Tag der Berufe geöffnet - für die rund 850 Schülerinnen und Schüler eine einmalige Gelegenheit durch den Blick hinter die Kulissen eine fundierte Berufswahlentscheidung vorzubereiten. 600 Jugendliche mehr als letztes Jahr nutzten die Möglichkeit mit Firmenchefs und Auszubildenden in’s Gespräch zu kommen. Die Unternehmen nahmen, insbesondere unter dem Aspekt weiterhin sinkender Schulabgängerzahlen, die Chance wahr und begeisterten die Jugendlichen für ihre Firma. Sie signalisierten mit dieser Aktion eine ungebrochen hohe Ausbildungsbereitschaft. Andrang herrschte auch in den Räumen der Agentur für Arbeit in Nordhausen. 15 Schülerinnen und Schüler informierten sich zum Beruf des Fachangestellten für Arbeitsförderung und zu den Bachelor - Studiengängen. In einem kurzen Vortrag und in Gesprächen mit Beschäftigten der Arbeitsagentur erhielten sie einen Überblick zu dem breiten Aufgabenspektrum einer Arbeitsverwaltung. Menschen mit unterschiedlichsten Problemstellungen und Fragen erfordern kompetentes und gut ausgebildetes Personal. Andrea Krumbein, Fachausbilderin in der Nordhäuser Arbeitsagentur wies besonders darauf hin, dass Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und das Interesse an wirtschafts- und sozialpolitischen Themen genau so wichtig für die tägliche Arbeit ist, wie eine gute Teamfähigkeit. „Wir haben in der Bundesagentur für Arbeit nach erfolgreich absolvierter Ausbildung zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten in unserem hausinternen Bildungssystem“, erläutert die Fachausbilderin. Die Erinnerung an ihre eigene Studienzeit half ihr, auf viele Fragen schnell eine Antwort zu finden. Ein interessanter Tag fand für einige der jungen Besucher seinen Abschluss mit der Frage nach einem Praktikumsplatz bei der Agentur für Arbeit Nordhausen. Freitag,19.März 2010 Raus von zu Haus: Informationsveranstaltung im Berufsinformationszentrum Nordhausen(smn). Wer sich in das europäische Ausland zum Arbeiten begibt, sollte rundum gut informiert sein. Gerade in Sachen Sozialversicherung und Steuerrecht ist es wichtig, im Vorfeld die entsprechenden Auskünfte einzuholen. „Wo bin ich krankenversichert und wo bezahle ich Beiträge“? „Habe ich nach einer Auslandsbeschäftigung Anspruch auf Arbeitslosengeld“? und „Was wird später mit meiner Rente“? Für diese und andere Fragen tritt die Auslandsvermittlung Erfurt den Weg nach Nordhausen an.Eine entsprechende Informationsveranstaltung findet am Mittwoch, den 24.03.2010 um 10.00 Uhr im BIZ, Nordhausen, Uferstr.2 statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Fragen stehen die Mitarbeiter des BIZ unter 03631 / 650350 gern zur Verfügung. Freitag,19.März 2010 Handwerker für Skandinavien gesucht! Nordhausen(smn). Am 14. April 2010, von 9-15 Uhr findet in der Agentur für Arbeit Jena (Stadtrodaer Straße 1) eine Jobmesse für Skandinavien statt. Norwegische Arbeitgeber suchen ganz konkret: Kfz-Mechaniker, Zimmerer, Dachdecker, Fliesenleger und Klempner. Eine abgeschlossenen Ausbildung oder langjährige Berufserfahrung sowie solide Grundkenntnisse Englisch sollten die Bewerber mitbringen. Wer Interesse an einem Vorstellungsgespräch hat, meldet sich bis 2. April bei der ZAVAuslandvermittlungErfurt an und bringt zur Veranstaltung 1 bis 2 Bewerbungsmappen mit. Die Veranstaltung bietet aber auch für jede andere Berufsgruppe eine hervorragende Ausgangsbasis für die Stellensuche in Nordeuropa. Skandinavische Arbeitsvermittler aus allen nordeuropäischen Ländern erwarten Sie. An verschiedenen Informationsständen können Sie sich zu aktuellen Stellenangeboten informieren, zu Arbeits- und Lebensbedingungen in Norwegen, Schweden, Finnland und Dänemark sowie zu Sozialversicherungsfragen. Das norwegische Generalkonsulat berät in Sachen Einreise und Aufenthaltserlaubnis. Um 14 Uhr haben Sie zudem die Möglichkeit, an einem zweistündigen Seminar "Bewerben auf Schwedisch" teilzunehmen. Für Messebesucher ist die Teilnahme kostenfrei. Ganz oder teilsweise in einer skandinavischen Sprache verfasste Bewerbungsunterlagen sind ein enormer Vorteil für Sie. Die ZAV-Auslandsvermittlung kann Sie nach der Veranstaltung auch weiterhin beraterisch und vermittlerisch unterstützen, nicht nur für Skandinavien, sondern weltweit. ZAV-Auslandsvermittlung, Max-Reger-Straße 1, 99096 Erfurt zav-erfurt-auslandsvermittlung@arbeitsagentur.de 0361/3021515 www.ba-auslandsvermittlung.de Donnerstag,18.März 2010 Schüler begeistert von BallettWerkstatt Nordhausen(smn). Die Zuschauer am Donnerstagvormittag im Theater Nordhausen sind gewiss keine Ballettspezialisten gewesen, dafür sind sie noch zu jung und haben mit diesem Genre sicher bislang wenig Berührungspunkte gehabt. Die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH hatte Schüler zur BallettWerkstatt „Bunt, schrill und sexy“ eingeladen. Gekommen waren Schulklassen aus Nordhausen, Bleicherode, Niedersachswerfen, Ellrich, aus Breitenworbis im Landkreis Eichsfeld und aus Sangerhausen in Sachsen Anhalt. Den weitesten Weg hatte aber eine Schulklasse, die aus Vacha im Wartburgkreis extra zur BallettWerkstatt angereist war. Insgesamt 340 Mädchen und Jungen warteten gespannt darauf, was ihnen dieser Vormittag bieten würde. Langanhaltender Applaus und „Super“-Rufe zeigten, dass sie nicht enttäuscht wurden. Das Programm, das vom Intendanten Lars Tietje und der Leiterin des Jungen Theaters, Bianca Sue Henne, persönlich moderiert wurde, gab einen sehr vielfältigen Einblick in den Alltag der Tänzer, machte mit dem aktuellen Ballett „Bunt, schrill und sexy“ vertraut. Die Schüler erfuhren darüber hinaus auch Wissenswertes über die Kunstrichtung der Pop Art, mit der sich diese Choreographie von Ballettdirektorin Jutta Wörne beschäftigt. Nach der Pause konnten die Schüler auch dann den kompletten zweiten Teil des Balletts genießen. Einigen hat es so gut gefallen, dass sie sich jetzt das gesamte Stück anschauen möchten. Auch die Schüler von Vacha denken darüber nach, auch wenn sie eine Anreise von fast zwei Stunden in Kauf nehmen müssen. Sie hatten sich im Unterricht bereits intensiv auf die BallettWerkstatt vorbereitet. Die Theaterpädagogin Daniela Zinner vom Theater Nordhausen war vor ein paar Tagen bei den Schülern in Vacha und hat zum Thema „Bunt, schrill und sexy“ mit ihnen einen Workshop gemacht. Die nächste Werkstatt, die die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH anbietet, wird sich am 16. April um 11 Uhr mit dem Musical „Jekyll & Hyde“ befassen, das am 9. April Premiere hat. Auch an diesem Vormittag haben vor allem Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, viel über die Arbeit an einem Musical zu erfahren und einen Teil der Inszenierung zu sehen. Donnerstag,18.März 2010 Neuwahlen in Hesserode Nordhausen(smn). Die bisherige Ortsteilbürgermeisterin von Hesserode, Angela Beyer, ist aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Die Wahl eines bzw. einer neuen Ortsteilbürgermeisterin ist am 6. Juni 2010 vorgesehen! Das kündigte jetzt der Wahlbeauftragte der Stadt Nordhausen, Günter Wagner, an. „Die Besetzung dieses Amtes ist Voraussetzung für das Weiterbestehen von Hesserode als Ortsteil der Stadt Nordhausen mit eigener Ortsteilverfassung“, macht er auf die Bedeutung dieses Termins aufmerksam. Deshalb könne sich schon jetzt jeder Hesseröder Bürger oder Bürgerin, die sich für ihren Ortsteil engagieren möchten bei ihm oder Thomas Joachimi im Rathaus informieren. Ebenso können hier schon die erforderlichen Unterlagen für die Wahlvorschläge abgeholt werden. Wird kein Wahlvorschlag eingereicht, so wird die Wahl ohne Bindung an einen vorgeschlagenen Bewerber durchgeführt. Dies sei allerdings sehr problematisch, weil dann mit einem leeren Stimmzettel in der Hoffnung gewählt wird, dass sich ein häufig genannter Bürger bereit findet, das Amt zu übernehmen. Ist dieser aber nicht bereit oder findet sich kein neuer Ortsteilbürgermeister laufe der Ortsteil Gefahr, seinen Status zu verlieren, sagt Günter Wagner. Zum Ortsteilbürgermeister sei jeder Wahlberechtigte des Ortsteils wählbar, der am Wahltag das 21. Lebensjahr vollendet und seit mindestens sechs Monaten seinen Hauptwohnsitz im Ortsteil hat. Wahlvorschläge können von Parteien, Wählergruppen und Einzelbewerbern eingereicht werden. Für die Wahlvorschläge von Parteien oder Wählergruppen ist Voraussetzung, dass eine eigene Basisorganisation im Ortsteil existiert, die eine entsprechende Aufstellungsversammlung durchführen kann. Etwas einfacher ist das Antreten als Einzelbewerber. Dieser muss im Ortsteil die Unterschriften von mindestens 30 Wahlberechtigten sammeln. Einreichen könne man die ausgefüllten Wahlvorschläge frühestens nach der offiziellen Bekanntmachung, voraussichtlich am 8. / 9. April 2010. Jedoch bis spätestens 23. April 2010, 18.00 Uhr, müssen alle Wahlvorschläge beim Wahlleiter eingegangen sein. (Kontakt: Wahlbeauftragter Günter Wagner; Rathaus, Zi. 104, Markt 1, 99734 Nordhausen, Tel.: 03631-696 410, E-Mail: wahlbuero@nordhausen,de). Donnerstag,18.März 2010 Großes Interesse am Tag der Berufe Nordhausen(smn). Rund 30 Jugendliche und Eltern waren gestern Nachmittag beim Tag der Berufe im Landratsamt Nordhausen. Von 15 bis 17 Uhr stellten Auszubildende des Landratsamtes ihren Arbeitsplatz vor, berichteten von den Anforderungen in der Berufsschule und erläuterten die Schwerpunkte der Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. Anschließend zeigten die Auszubildenden bei einem Rundgang einen Ausschnitt der vielfältigen Aufgaben des Landratsamtes. Mitarbeiter von Abfallwirtschaft, Gesundheits- und Gewerbeamt berichteten über ihre Arbeit. Auf eine erfolgreiche Bewerbung für einen Ausbildungsplatz im Landratsamt folgt ein Einstellungstest. Um auch davon eine Vorstellung zu gewinnen, konnten die Jugendlichen einen kleinen Test mitmachen und gleich anschließend auflösen. Das Landratsamt Nordhausen hat sich zum ersten Mal an der überregionalen Aktion Tag der Berufe beteiligt, den die Agenturen für Arbeit in Thüringen und Sachsen-Anhalt in diesem Jahr zum dritten Mal veranstaltet haben. Eingeladen waren Schüler ab der siebten Klasse, sich in Firmen, Verwaltungen und anderen Organisationen ihrer Region über verschiedene Berufsperspektiven zu informieren. Donnerstag,18.März 2010 LESERBRIEF: Steuersünder konzentriert zusammenfassen Nordhausen(smn). Unser Leser Uwe Chour hat sich ein paar Gedanken zu den Steuersündern gemacht, die nach dem Auftauchen einiger CD´s (mit Namen und Adressen) zur Selbstanzeige ins Finanzamt kommen. Er schreibt: "Nun sind es schon 10000 „Säumige“, die sich wegen der „Steuer-CD“ selbst gemeldet haben, was ein erschreckendes Ergebnis jetzt schon ist. Sie melden sich selbst, was sie ohne diese CD niemals getan hätten, sondern das der Bevölkerung zustehende Geld vorenthalten wollten. Dies ist für mich Hochverrat, zumal Eigentum laut Grundgesetz verpflichtet. Und viel Eigentum verpflichtet halt zu viel! Ob es einem passt oder nicht. Man sollte dieses Gesindel an Orten konzentriert zusammenfassen zu den teilweise harten Arbeits- und Lebensbedingungen wie es viele Menschen in unserem Land erleben müssen , dass die mal sehen, wie die Realität des mühsamen Erwerbs des Nötigen für das tägliche Leben eigentlich ist. Verdient hätten sie es!"
Donnerstag,18.März 2010 Fachkräfte gesucht: Arbeitsagentur registriert Stellenmeldungen aus Saisonbetrieben Nordhausen(smn). Egal ob Baugewerbe oder Landwirtschaft - der strenge Winter hat insbesondere die Arbeit der Unternehmen in den Außenbereichen stark beeinträchtigt. Dennoch gab es im Februar bei der Nordhäuser Arbeitsagentur auch für die sogenannten Außenberufe durchaus wieder eine Nachfrage nach Arbeitskräften. Über 100 freie Stellen im Baugewerbe und in der Landwirtschaft müssen zügig und mit den entsprechenden Fachleuten besetzt werden. Jürgen Pohl, Arbeitsvermittler der Nordhäuser Agentur nahm dies zum Anlass, vor allem die Personengruppe arbeitsloser Männer und Frauen anzusprechen, die über entsprechende aktuelle Fachkenntnisse verfügt und daher sofort zum Einsatz kommen kann. Meist handelt es sich dabei um Arbeitslose, die auf eine Wiedereinstellung beim früheren Arbeitgeber nach der Schlechtwetterzeit hoffen. „Wir bieten diesen Menschen schnell eine neue berufliche Perspektive. Hinzu kommt, dass die Firmen eine zügige Besetzung ihrer freien Stellen erwarten“, so der Vermittler. „Wir haben in mehreren Informationsveranstaltungen neben den regulären Rechten und Pflichten bei Arbeitslosigkeit bereits auch nächste Vermittlungsschritte angesprochen. Gut qualifiziertes und sofort einsatzbereites Personal ist weiterhin auf dem Arbeitsmarkt gefragt und so findet manche Fachkraft einen neuen Job - und sei es bei der Konkurrenz. Mittwoch,17.März 2010 Kunsthaus Meyenburg: Guter Start ins neue Ausstellungsjahr Nordhausen(smn). Im Kunsthaus Meyenburg ist der Start ins Ausstellungsjahr 2010 gut angelaufen. Das schätzte jetzt Museumsmitarbeiterin Susanne Hinsching an Hand der Resonanz der ersten Ausstellung „Richard Thierbach – Harzlandschaften“ ein. Sie habe in nur sechs Wochen über 750 Besucher ins Kunsthaus gelockt. Zu sehen waren Landschaftsmotive sowie Ansichten aus Nordhausen und Stolberg des Stolberger Künstlers, die zwischen 1896 und 1931 entstanden. Am Samstag, den 20. März um 16.00 Uhr, wird die nächste Ausstellungseröffnung im Kunsthaus stattfinden. Unter dem Thema „PopArt im Kunsthaus“ werden 54 Grafiken der Pop-Art-Kunst ausgestellt. Die Ausstellung präsentiert die bekanntesten Künstler der internationalen Pop Art: Peter Blake, Allen Jones, Richard Lindner, Werner Berges, Mel Ramos, Tom Wesselmann und Roy Lichtenstein. Im Mittelpunkt steht der bekannteste amerikanische Pop-Art Künstler Andy Warhol, zu dessen berühmtesten Werken die schrillfarbigen Siebdrucke mit Porträts bedeutender Persönlichkeiten – wie „Beethoven“ - gehört. Ein Großteil der Kunstwerke stellte die Bode-Galerie in Nürnberg als Leihgaben zur Verfügung. Die Ausstellung findet in Verbindung mit der Uraufführung des Pop-Art-Balletts „Bunt, schrill, sexy“ im Theater Nordhausen statt. Ausschnitte daraus können die Besucher am Samstag im Kunsthaus miterleben. Gleichzeitig wird im Obergeschoss die Ausstellung „Ilsetraut Glock – LebensKunst“ eröffnet, die anlässlich des 95. Geburtstages der gebürtigen Nordhäuser Künstlerin einen Einblick in das umfangreiche Schaffen von Ilsetraut Glock zeigt. Beide Ausstellungen sind bis zum 30. Mai im Kunsthaus zu sehen. Mittwoch,17.März 2010 Gesenius als herausragender Wissenschaftler beim internationalen Kongress in Halle geehrt Nordhausen(smn). Ein 5-tägiger internationaler Kongress in Halle würdigte jetzt Wilhelm Gesenius als herausragenden Gelehrten der Universität Halle, der mit der Herausgabe des „Hebräisch-deutschen Handwörterbuches“ bis heute als der Begründer der hebräischen Lexikographie als Wissenschaftsdisziplin gilt. Dass Gesenius 1786 in Nordhausen geboren wurde und im Alter von 50 Jahren zum Ehrenbürger der Stadt Nordhausen ernannt wurde, stellt eine weitere Besonderheit dar, der es zu verdanken ist, dass die Schirmherrschaft des internationalen Kongresses neben der Hallenser Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados auch die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke übernahm. „Ich freue mich sehr, dass der Kongress die Persönlichkeit Gesenius wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rückt, denn Wilhelm Gesenius war eine Ausnahmeerscheinung, auf die wir in Nordhausen zu Recht stolz sein können“, sagt sie in ihrem Grußwort. Herausragende Bedeutung verschaffte er sich mit seinen hebräischen Wörtenbüchern, die bis heute noch benutzt und aktualisiert werden. Seine Ehrenbürgerschaft der Stadt Nordhausen habe er aber nicht nur seiner intellektuellen Brillanz zu verdanken, sondern auch seiner ‚Begabung für die Praxis des Lebens und des Amtes’, wie es in einer Festschrift zum 400. Jubiläum des Nordhäuser Gymnasiums heißt. Dieses Gut zu besitzen, sei auch den heutigen Professoren und Lehrenden zu wünschen, sagt sie. „Was uns Nordhäuser besonders freut: Er blieb seiner Heimatstadt Nordhausen immer verbunden. Er stiftete seinem Gymnasium zum 300. Jubiläum zahlreiche seiner Werke mit eigenhändiger Widmung und war immer wieder in Nordhausen zu Gast.“ Bei vielen Nordhäusern sei Gesenius nur als Straßenname ein Begriff, das solle sich jetzt ändern, sagt Frau Rinke. Dank des Kongresses werde die Stadt Nordhausen jetzt Überlegungen anstellen, einen Teil seiner Werke in einer kleinen Ausstellung zu zeigen, als auch im Herbst eine Veranstaltung zu Ehren Wilhelm Gesenius’ zu organisieren. Mittwoch,17.März 2010 Wettbewerbsverfahren Blasiikirchplatz eröffnet Nordhausen(smn). Das europaweite Ausschreibungsverfahren für den Realisierungswettbewerb Blasiikirchplatz ist eröffnet. „Wir sind gespannt, wie viele Bewerber sich für diesen Wettbewerb interessieren“, so die Baudezernentin Inge Klaan. „Ausschließlich erfahrene Büros, die ein ähnliches Vorhaben als Referenzprojekt nachweisen können, haben eine Chance, in den engeren Bewerberkreis zukommen.“ Die Bewerbungsfrist läuft vom 12. März an 30 Tage. Nach Ablauf dieser Frist durchlaufen alle Bewerbungen eine Vorprüfung. Maximal 25 Bewerber dürfen anschließend in die Phase des Entwerfens einsteigen. Mit Beginn der öffentlichen Ausschreibung ist seit Montag eine Internetseite eingerichtet worden, auf der auch die Aufgabenstellung für den Realisierungswettbewerb detailliert dargestellt ist. Darüber hinaus wird neben dem Fachforum, wo die teilnehmenden Fachleute Rückfragen stellen können, auch ein öffentliches Bürgerforum eingerichtet. „Jeder Bürger kann hier seine Anregungen zur Gestaltung des Blasiikirchplatzes einstellen“ erläutert Klaan. „Wir wünschen uns eine Bündelung der Diskussion in diesem Forum. So können wir gewährleisten, alle Bürgermeinungen zu erfassen und allen teilnehmenden Büros die gleichen Informationen geben.“ Mittwoch,17.März 2010 Jugendtreff „An der Turnhalle“ (Sundhausen) Nordhausen(smn). Seit Dezember 2008 ist der Jugendtreff „An der Turnhalle“ in Sundhausen wieder eröffnet und wird gemeinsam durch die Stadt Nordhausen, die Gemeinde Sundhausen und Sabine Reich vom Kreisjugendring Nordhausen (Jugendarbeiterin in den Ortsteilen der Stadt Nordhausen) betreut. In den Räumlichkeiten des Jugendtreffs befinden sich zahlreiche Sitzgelegenheiten, Gesellschaftsspiele und ebenso eine kleine Küchenzeile, die zum Zubereiten von kleinen Mahlzeiten oder einfach zu einer kleinen Kaffeerunde einlädt.Derzeit würden sich alle Betreiber sehr über neue junge Gäste des Jugendklubs aus Sundhausen freuen. Besonders eingeladen sind Jugendliche zwischen 12 – 18 Jahren, die die Räumlichkeiten als regelmäßigen Freizeittreff nutzen möchten. Natürlich sind auch alle interessierten Eltern aufgefordert sich ein eigenes Bild von den Angeboten des Jugendtreffs zu machen. Je nach Interessenslagen der neuen Jugendgruppe werden die Räume durch die Stadt Nordhausen mit zusätzlichen Freizeitgeräten wie Kicker, Dart, Musikanlage oder weiteren Gesellschaftsspielen ausgestattet. Zudem können bei Frau Reich auch Spiel- und Sportgeräte wie Spielkonsolen und Zubehör, Funsportgeräte und große Gesellschaftsspiele entliehen werden. Frau Reich unterstützt die Jugendlichen zudem in der Ausbildung von neuen Jugendgruppenleitern und natürlich in dem sie Beratungs- und Freizeitangebote z. B. in regelmäßigen „Sprechstunden“ oder in den Ferien in dem Jugendtreff anbietet. Das nächste Treffen mit Frau Reich ist am Karfreitag 02.04.2010 in der Zeit von 17.00 – 18.00 Uhr direkt in dem Jugendtreff „An der Turnhalle“ in Sundhausen. Über zahlreiche Besuche von neuen Jugendlichen und interessierten Eltern würde sie sich sehr freuen. Wer keine Zeit hat, persönlich den Termin wahrzunehmen, erreicht die Jugendarbeiterin auch unter der Telefonnummer: 0151-50735161. Zusätzlich können die aktuellen Sprechzeiten einem Informationsblatt am Jugendtreff entnommen werden. Mittwoch,17.März 2010 Pop Art im Kunsthaus und Pop-Art-Ballett auf der Bühne Bei Vernissage am Samstag, 20. März 2010, Ausschnitte aus aktuellem Ballett Nordhausen(smn). In vielfältigen Veranstaltungen spüren Theater- und Kunstfreunde eine Verbindung von Theater und Stadt. So nutzt beispielsweise Ballettdirektorin Jutta Wörne gern die Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Meyenburg, wenn es um eine Verknüpfung von darstellender Kunst und Tanz geht. In den vergangenen Spielzeiten gab es bereits Beispiele dafür. Ballettfreunde erinnern sich sicher noch gern an „TanzMiró“ auf der Bühne im Theater und die Ausstellung mit Werken des Malers Joan Miró im Kunsthaus Meyenburg in Nordhausen. Beides ergänzte sich ausgezeichnet. Das Kunsthaus Meyenburg sieht sich als Zentrum für Kunst und Kultur in Nordthüringen und im Harz, das seinen Besuchern ein komplexes Kunsterlebnis auf hohem Niveau vermitteln will. Am kommenden Samstag wird nun im Kunsthaus Meyenburg eine neue Ausstellung unter dem Namen „PopArt im Kunsthaus“ eröffnet. Die Ausstellung findet in Verbindung mit der Uraufführung des Pop-Art-Balletts „Bunt, schrill und sexy“, das gegenwärtig im Theater Nordhausen gezeigt wird, statt. Im Mittelpunkt steht der bekannteste amerikanische Pop-Art Künstler Andy Warhol, zu dessen berühmtesten Werken die schrillfarbigen Siebdrucke von Marilyn Monroe oder die comicartigen Variationen der Suppendosen gehören. In der Ausstellung ist u. a. Warhols Beethoven-Porträt zu sehen. Die Chefdramaturgin der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, Anja Eisner, wird zur Vernissage einen Vortrag zur Pop Art halten und die Kooperation von Kunsthaus und Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH umreißen. Doch was wäre solch eine Ausstellungseröffnung ohne Ballett. So wird eine wesentliche Rolle am Samstagabend auch das aktuelle Ballett „Bunt, schrill und sexy“ einnehmen. Jutta Wörnes Kompanie zeigt Ausschnitte daraus. Die Ausstellungsbesucher dürfen sich also schon jetzt auf einen spannenden Nachmittag mit erlebbarer Kunst freuen. Die Vernissage beginnt am Samstag, 20. März, um 16 Uhr im Kunsthaus Meyenburg, der Eintritt ist frei. Mittwoch,17.März 2010 An Arbeitsmarktpolitik wird in der Krise nicht gespart Nordhausen(smn). „An der Arbeitsmarktpolitik wird in der Krise nicht gespart“, betont der Abgeordnete Manfred Grund, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Er weist anderslautende Vorwürfe des Thüringer Wirtschaftsministers Matthias Machnig zurück, die auch der Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider heute in der Haushaltsdebatte des Deutschen Bundestages wiederholt hat. Manfred Grund sagte am Dienstag in Berlin: „Die Arbeitsmarktpolitik bleibt völlig unangetastet!“ Mit dem Bundeshaushalt sollen auch Mittel zur Arbeitsförderung ausgewiesen werden, die vorerst unter einem qualifizierten Sperrvermerk stehen. Thüringens Wirtschaftsminister Machnig hat dies letzte Woche zum Anlass genommen, die Bundesregierung zu bezichtigen, den Osten abzuhängen. Er meinte, die aktive Arbeitsmarktpolitik werde lahmgelegt. „Das mag Herr Machnig so wünschen, aber die Realität ist eine andere“, erwiderte Manfred Grund. Der Haushaltsausschuss hatte am 5. März 2010 im Bereich der Eingliederungsleistungen für Arbeit 600 Mio. Euro von dem im Etatentwurf 2010 veranschlagten 6,6 Mrd. Euro qualifiziert gesperrt. Weitere 300 Mio. Euro wurden bei den Verwaltungskosten für die Durchführung der Grundsicherung für Arbeitsuchende mit einem Sperrvermerk versehen. Denn Gelder, die über den Bedarf hinaus ausgegeben werden sollen, fehlen bei notwendigen Investitionen. „Diese Sperren stellen keine Kürzung der Leistungen dar“, reagiert Grund auf die wiederholten Anschuldigungen. Das Gegenteil ist richtig: Im Bereich der Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende stehen 900 Mio. Euro mehr zur Verfügung, als 2009 benötigt worden sind. Dies nannte Grund einen Erfolg der Arbeitsmarktpolitik der Union. „Der Bundestag wird am Freitag auch beschließen, die aktive Arbeitsmarktpolitik mit 4,3 Milliarden völlig unangetastet zu belassen“, sagt Manfred Grund. Im Bereich von Hartz IV sind die Mittel für die aktive Arbeitsmarktpolitik sogar aufgebaut worden. 11 Milliarden sind vorgesehen gegenüber 10,5 Milliarden im letzten Jahr. „Von diesen 11 Milliarden werden 900 Millionen vorerst gesperrt“, schränkt Grund ein. Damit stehen aber sofort die Gelder wie 2009 in uneingeschränkter Höhe zur Verfügung. Während der Sperrzeit soll das Konzept einer besseren Vermittlung diskutiert werden. „Wenn das vorliegt, werden auch diese Mittel freigegeben“, sagt Abgeordneter Grund. „Kein Arbeitsloser und kein Träger muss befürchten, dass in der aktiven Arbeitsmarktpolitik am falschen Ende gespart wird.“ Dienstag,16.März 2010 Saisoneröffnung auf dem Petersberg Nordhausen(smn). Zeitgleich zum diesjährigen Osterfest jährt sich die Bombardierung Nordhausens vom 3. und 4. April 1945 zum 65. Mal. 8.800 Nordhäuser verloren an diesen Tagen ihr Leben. Aus diesem Grund findet am 03. April, um 10 Uhr eine Andacht in der Blasii-Kirche mit anschließender Kranzniederlegung am Rathaus vor der Stele statt. Danach wird um 10:45 Uhr im Rathaus-Foyer die Ausstellung „Zerstörung Nordhausens – Fotos von Werner Steinmann“ eröffnet. Am Samstag, den 3. April, wird mit dem Osterfest traditionell die Saison auf dem Petersberg eröffnet. „Dieses Osterfest wird für uns Nordhäuser ein Besonderes sein, da es mit den Schicksalstagen der schweren Zerstörung unserer Stadt verknüpft ist“, sagte Oberbürgermeisterin Barbara Rinke. „Viele Hunderte Menschen suchten in jenen Apriltagen gerade hier in der Petri-Kirche Schutz vor dem Bombenhagel und kamen bei einem Volltreffer ums Leben. Deshalb werden wir bei der Eröffnung des Festes, um 12 Uhr, den Opfern mit einer Andacht gemeinsam mit Superintendent Michael Bornschein im „Raum der Stille“ am Petriturm gedenken“, sagt sie. Auf dem Petersberg werden danach wieder viele Aktionen vom städtischen Kulturamt und der Neuen Mitte GmbH für die jüngsten Gäste angeboten. So gibt es im Petersberggarten neben Wettkampfspielen von der ProVita Akademie, eine Hüpfburg vom Verein „Die Falken“, einen Streichelzoo mit Kaninchen vom Zoohaus Allner, ein Kettenkarussell, Trampolin und Abbildungen zur christlichen Geschichte des Osterfests. Darüber hinaus werden Superintendent Michael Bornschein mit dem Evangelischen Kirchenkreis Südharz, die Jugendkunstschule, das Museum Tabakspeicher und der Kinderkeller viele Bastelaktionen anbieten. Das Bühnenprogramm auf der Bellevue Terrasse im Petersberggarten sieht folgende Programmpunkte vor: Um 12:30 Uhr und 14:30 Uhr zaubert „Magic Zyrus“ jeweils eine halbe Stunde. Das Ilfelder Blasorchester spielt um 13:15 und von 15:30 bis 17 Uhr. Um 15 Uhr wird Bürgermeister Matthias Jendricke die Siegerehrung der Wettkampfspiele, die von 11- 15 Uhr stattfinden, vornehmen. Die Moderation des Nachmittags übernimmt Dirk Daniel. Auch der Kletterfelsen wird an diesem Tag von Rüdiger Neitzke vom Projekt „Mobilé“ des Jugendsozialwerkes geöffnet und betreut. Im Vorfeld haben die Kindertageseinrichtungen der Stadt Nordhausen Osterschmuck gebastelt, der nun den Petersberggarten schmücken wird und Mitarbeiterinnen des städtischen Umweltamtes um Heike Münch werden den Petersberggarten bei günstiger Witterung noch saisongerecht bepflanzen. Der Eintritt zur Andacht ist frei. Ab 12:30 Uhr kostet der Eintritt 1 €; für Kinder unter 14 Jahren ist der Eintritt frei. Eingänge sind in der Rudolf- Breitscheid- Straße und an der Grünen Treppe. Dienstag,16.März 2010 Musikalischer Frühlingsauftakt mit Beethovens „Pastorale“ Nordhausen(smn). 6. Sinfoniekonzert am 27. März im Haus der Kunst in Sondershausen und am 28. März im Theater Nordhausen zum Thema „Wie ein Naturlaut…“ Auch wenn der Frühling in der Natur noch ein bisschen auf sich warten lässt, die Musiker des Loh-Orchesters sind bereits in Frühlingsstimmung. Sie proben derzeit für das 6. Sinfoniekonzert in dieser Spielzeit, das die Konzertbesucher musikalisch auf die wärmere Jahreszeit einstimmen wird. Zum Auftakt in den Frühling holt das Loh-Orchester die Natur in den Konzertsaal. Unter der musikalischen Leitung von Markus L. Frank erklingt Ludwig van Beethovens berühmte 6. Sinfonie, die „Pastorale“. Sie gehört nicht nur aufgrund ihrer plastischen Naturschilderungen wie der „Szene am Bach“ oder dem großen Gewitter zu den beliebtesten Werken des Komponisten, sondern fasziniert auch durch wunderschöne Musik. Mit ihrem heiteren und oftmals lieblichen Grundcharakter steht sie im Kontrast zu der vorangehenden 5. Sinfonie, der so genannten „Schicksalssinfonie“. Naturklänge bringt auch Antonín Dvoráks Cellokonzert h-Moll. In einem der großartigsten Werke der Celloliteratur verbinden sich meisterhafte Komposition und ein großer Reichtum an herrlichen musikalischen Einfällen mit einem sehr persönlichen Ton. Dvorák schrieb das Werk in Amerika kurz vor seiner Rückkehr nach Böhmen und brachte darin auch die Sehnsucht nach seiner Heimat zum Ausdruck. Solist in diesem 6. Sinfoniekonzert ist der Cellist Trey Lee. Auf den jungen in Hongkong geborenen Musiker darf man gespannt sein: Gramophon preist ihn als „ein Wunder“, sein Debütalbum war wochenlang in den Klassiklisten, und die Presse jubelte: „Ein vielseitiger Cellist mit dem technischem Können, ein virtuoses Repertoire flink zu bewältigen – während er mit einem wundervollen lyrischen Ton spielt.“ Nun kommt der gebürtige Chinese erstmals für ein Konzert mit dem Loh-Orchester nach Sondershausen und Nordhausen. Zum Auftakt des Sinfoniekonzerts unter dem Motto „Wie ein Naturlaut...“ spielt das Loh-Orchester das kurze Stück „On hearing the first cuckoo in spring“ des englischen Komponist Frederick Delius. In diesem sehr stimmungsvollen Werk aus dem Jahr 1912, das die ersten Kuckucksrufe im Frühling lebendig werden lässt, hat Delius auch ein norwegisches Volkslied verarbeitet und damit seinem Freund und Mentor Edvard Grieg eine Ehre erwiesen. Vor beiden Konzerten, die jeweils um 19.30 Uhr beginnen, laden Markus L. Frank und Konzertdramaturgin Juliane Hirschmann um 18.45 Uhr wieder zu einer Einführung in das Foyer ein. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Dienstag,16.März 2010 Johannespassion in der St. Blasiikirche Nordhausen(smn). Am 27. März erklingt um 17 Uhr die Johannespassion von Johann Sebastian Bach in der Nordhäuser St. Blasiikirche. Die Passion nach dem Evangelisten Johannes zählt zu den bekanntesten Vertonungen der Passionsgeschichte. Bach selbst hat das Werk häufig aufgeführt und immer wieder Veränderungen vorgenommen. Der Chor nimmt in diesem Stück zweierlei Rollen an. Zum einen als unmittelbar beteiligte Volksmenge, die das Geschehen vorantreibt und zum anderen als Betrachter, der die Zuhörer kommentierend in den Chorälen mit einbezieht. Die Vokalsolisten greifen ebenfalls ins Geschehen mit ein, die betrachtenden Arien rücken hier stark in den Hintergrund. So ergibt sich ein ungeheuer konzentriertes Bild der Leidensgeschichte Jesu. Anders als bei anderen Vertonungen endet die Johannespassion nicht in Trauer sondern dem zuversichtlichen Ausblick auf Ostern und die Auferstehung Jesu. Die Solisten sind Sandra Schütt (Sopran), Viola Kremzow (Alt), Jan Sulikowski (Tenor), Thomas Kohl und Patrick Rohbeck (Bass). Die Nordhäuser Kantorei wird begleitet vom Mitteldeutschen Kammerorchester. Die Leitung hat Michael Kremzow. Eintrittskarten für das Konzert zu Preis von 15 € (nummeriert) und 12 € (erm. 8 €) sind im TicketCenter, Buchhaus Rose und im Gemeindebüro der Blasiigemeinde erhältlich. Dienstag,16.März 2010 Oper „Ein Maskenball“ zum letzten Mal im Theater Nordhausen Nordhausen(smn). Am 25. September vergangenen Jahres hatte die Oper „Ein Maskenball“ am Theater Nordhausen Premiere, am Samstag, 20. März 2010, um 19.30 Uhr wird sie in Nordhausen zum letzten Mal zu sehen sein. Die emotionale und dramatische Oper, die in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln aufgeführt wird, ist in hochkarätiger Besetzung zu sehen. Hugo Mallet, in Nordhausen bereits als Hoffmann in „Hoffmanns Erzählungen“ bekannt, konnte für die Rolle des Gustavo verpflichtet werden. Gavin Taylor, seit der vergangenen Spielzeit Ensemblemitglied in Nordhausen, ist Anckarström, sein Freund und Rivale. Die Amelia wird von Sabine Blanchard verkörpert. Die Sopranistin erhielt in der vergangenen Spielzeit den Nordhäuser Theaterpreis und sang hier Partien wie die Mimi in „La Bohème“, Donna Anna in „Don Giovanni“ und Antonia in „Hoffmanns Erzählungen“. Das Trio der Protagonisten wird ergänzt durch das Ensemble des Theaters Nordhausen, Opern- und Extrachor sowie das Loh-Orchester Sondershausen. Und als Gast in der Rolle der Wahrsagerin Ulrica ist erstmals in Nordhausen die Mezzosopranistin Marlene Lichtenberg zu erleben. Eine Frau zwischen zwei Männern, mit dem einen verheiratet, verliebt in dessen besten Freund. Diesem nur zu menschlichen Stoff gab Verdi in seiner Oper „Ein Maskenball“ eine politische Ebene hinzu, indem er die Handlung nach Schweden verlegte und den Geliebten zum König Gustavo III., den Rivalen zu dessen Freund und Vertrauten Graf Anckarström machte. Und so mischen sich die großen Gefühle – von Verdi mit seiner unvergleichlich anrührenden Musik mit Leben erfüllt – mit der großen Politik. So wird aus der Dreiecksgeschichte ein Königsdrama von Shakespeareschen Dimensionen. Graf Anckarström, der durch Zufall die Liebe zwischen seiner Frau und seinem Freund entdeckt, lässt sich von Verschwörern überreden, den König auf einem Maskenball umzubringen. Was er nicht weiß: König Gustavo III. und Amelia hatten die Kraft, auf ihre Liebe zu verzichten, um Treue und Freundschaft zu bewahren.So hat sich der Kreis geschlossen, denn die Wahrsagerin Ulrica Arvedson hatte dem König prophezeit, dass er von dem nächsten, der ihm die Hand geben würde, getötet werde. Als es Renato Graf Anckarström ist, hält Gustavo das ganze für Unsinn und fühlt sich sicher. Am kommenden Samstag, 20. März 2010, wird nun zum letzten Mal in Nordhausen die Oper „Ein Maskenball“ zu erleben sein. Beginn: 19.30 Uhr. Das Besondere an dieser Vorstellung ist, das sie als Theatertag angeboten wird und die Besucher auf allen Plätzen nur zehn Euro zahlen. Montag,15.März 2010 Abschlussmeldung zur Massenkarambolage BAB 38 Nordhausen(smn). Die Verletztenzahl erhöhte sich auf 15 Personen darunter 3 Schwerverletzte, die stationär in Krankenhäuser aufgenommen wurden. Lebensgefahr besteht für die Schwerverletzten nicht. Um 15:30 Uhr erfolgte die komplette Freigabe der BAB 38. Die insgesamte Schadenssumme beläuft sich auf ca. 350.000 €. Montag,15.März 2010 Nordhausen als faire und weltoffene Stadt / „Lokale Fairtrade-Steuerungsgruppe“ gegründet Nordhausen(smn). Die Stadt Nordhausen will sich als faire und weltoffene Stadt präsentieren. Dazu wurde eine „Lokale Fairtrade Steuerungsgruppe“ auf der Grundlage eines Stadtratsbeschlusses gegründet, der die Teilnahme der Stadt Nordhausen an der internationalen Kampagne „Fairtrade Towns“ vorsieht. Die Steuerungsgruppe besteht aus Vertretern der Stadtratsfraktionen, des „Schrankenlos“ e.V., der Froebel Academy International GmbH und des Agenda 21- Büros der Stadt und kam Anfang März zu einem ersten Treffen zusammen. Dabei sei es kein Zufall, dass das Agenda 21-Büro der Stadt Nordhausen diese Aufgaben übertragen bekommen habe, sagt Gabriela Sennecke vom Agenda21-Büro der Stadtverwaltung und Leiterin der Steuerungsgruppe, denn ökologisches Bewusstsein, soziale Verantwortung und stabile Wirtschaftbeziehungen sowohl auf regionaler als auch globaler Ebene seien die Grundlage nachhaltigen Handelns.Aufgabe der Steuerungsgruppe wird es nunmehr sein, die Zertifizierung der Stadt Nordhausen als „Fairtrade Town“ voranzutreiben. Dazu wurden gemeinsam ein Arbeitsplan und ein Aktionsprogramm entwickelt. Mit der Zertifizierung soll es jedoch nicht getan sein, Maßnahmen zur „Fairtrade-Stadt“ sollen koordiniert, neue Aktivitäten entwickelt sowie lokale Akteure einbezogen bzw. vernetzt werden. So werden sich z.B. der „Schrankenlos e.V.“ und weitere Partner mit einem Fairtrade-Imbissangebot am Aktionstag zur bundesweiten „Woche der Sonne“ am 8. Mai beteiligen. Die Stadt Nordhausen wird, wie zahlreiche weitere Akteure, am 5. Juni zu dem von Studenten der Fachhochschule initiierten Fairtrade Kinder- und Familienfest „Spiel mit - gestalte Zukunft!“ auf dem Hohekreuzsportplatz mit einem Informationsstand zur Fairtrade-Kampagne dabei sein. Darüber hinaus sollen die Öffentlichkeitsarbeit zu dieser Thematik weiter intensiviert und der Prozess einer „Fairtrade-Stadt“ mit Leben erfüllt werden. Montag,15.März 2010 Schwarzfahrer Statistik Nordhausen(smn). Eine besondere Personengruppe fand kürzlich – selbstverständlich anonym – Eingang in eine statistische Erhebung. Bei den Verkehrsbetrieben liegt die Schwarzfahrer-Statistik für das vergangene Jahr vor. Eine Statistik, auf die das Unternehmen gut und gerne verzichten würde. Kostet die Bearbeitung der Vorgänge um das erhöhte Beförderungsentgelt dem Unternehmen doch Zeit und Geld. Die Kontrollen führt eine Fremdfirma durch; auch, um eigenes Personal vor eventuellen Anfeindungen zu schützen. Kontrolliert wird an einer bestimmten Anzahl Wochen im Jahr. Je Woche erhalten durchschnittlich 85 Personen eine Mitteilung mit einer Zahlungsaufforderung über das erhöhte Beförderungsentgelt. Das sind 40 Euro, die im Portmonee fehlen könnten. Je nach Jahreszeit und Wochentag pendelt die Zahl der Ertappten zwischen 3,5 und 5,5 Prozent der kontrollierten Fahrgäste. Die Hälfte aller so genannten Schwarzfahrer löst erst gar keinen Fahrschein, bei einem Viertel war der Fahrschein verfallen oder nicht entwertet worden. Die Gründe dafür sind fraglich. „So häufig wie die Ausrede von defekten Fahrscheinautomaten oder Entwertern vorgetragen wird, können diese nun wirklich nicht kaputt gehen“, schmunzelt Fritz Keilholz, Straßenbahn-Betriebsleiter. 15 Prozent hatten ihren Fahrschein regelmäßig „vergessen“. Nur 10 Prozent der ermittelten Fahrgäste hatten einen Fahrschein für die falsche Tarifzone gelöst oder trugen andere nachvollziehbare Gründe vor. Wer nicht zahlt, für den wird es unangenehm und noch teurer, da jede Mahnung zusätzliches Geld kostet. Wird der Betrag nicht beglichen oder haben sich Wiederholungstäter Beförderungsleistungen erschlichen, stellt das Unternehmen Strafantrag. Parallel dazu wird die Vollstreckung eingeleitet. Die Forderung auf das erhöhte Beförderungsentgelt erlischt mit dem Strafantrag nicht automatisch, wie manche Schuldner meinen. Die Strafe muss bezahlt werden, die offen stehenden Forderungen bleiben unabhängig von dem erlassenen Gerichtsurteil bestehen. Strafrechtliche Konsequenzen können erzieherische Maßnahmen, wie die Ableistung von Sozialstunden oder eine Geldstrafe, sein. Im Wiederholungsfall droht eine Haftstrafe. Sicher sind Schwarzfahrer keine Betrüger im großen Stil, und mancher vergisst eben wirklich einfach so, den Fahrschein zu lösen oder zu entwerten. Der Tag war hektisch, private Sorgen halten die Gedanken in Trapp oder der Terminkalender hat fast keine freie Zeile mehr. Beim Mitarbeiter Steffen Leya geben sich die Schuldner nach einer Kontrollwoche die Klinke in die Hand. Wer finanziell etwas klamm ist, kann den Betrag auch abstottern. Das Unternehmen kommt den Schwarzfahrern dann durchaus entgegen. Nicht umgehen mag Steffen Leya mit Zeitgenossen, die mit ihrer Zahlungsaufforderung in der Hand, lautstark, beleidigend oder unsachlich auftreten und Ursache und Wirkung verwechseln. Das verbittet er sich dann doch, nett, aber bestimmt. Montag,15.März 2010 Funktionstüchtige Gartengeräte dringend gesucht Nordhausen(smn). Gemeinsam einen Garten bestellen, Samen sähen, Pflanzen wachsen und gedeihen sehen, Unkraut jäten und schließlich die Früchte ernten: Das Migrations-Projekt „Internationaler Garten“ am Nordhäuser Frauenberg soll Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen verbinden und die Integration fördern. Landratsamt, Stadtverwaltung und zwei große Entsorgungsunternehmen, Stadtwerke Nordhausen und Veolia Umweltservice Ellrich, wollen das Projekt unterstützen. Für drei Projektteilnehmer mit Migrationshintergrund besteht momentan die vorrangige Aufgabe darin, das zu bewirtschaftende Gelände einzuzäunen. Gemeinsam mit deutschen Familien sollen dann Obst, Gemüse und Kräuter auf biologischer Grundlage angebaut werden. Mit von der Partie ist auch Alexander Besuch. Der diplomierte Landschaftsgestalter hat im Rahmen einer Maßnahme der GfAW, Gesellschaft für Arbeit und Wirtschaft, ebenfalls hier Arbeit gefunden und übernimmt fortan die fachliche Anleitung bei Gestaltung und Anbau des Internationalen Gartens. Um richtig loslegen zu können, suchen die Projektmitarbeiter nun dringend Gartengeräte. An die Einwohner des Landkreises ergeht deshalb der gemeinsame Aufruf von Stadt und Landkreis Nordhausen sowie von den genannten Entsorgungsunternehmen, gut erhaltene Gartengerätschaften zur Verfügung zu stellen. Benötigt werden vor allem Spaten, Schaufeln, Harken, Hacken, Grubber, Heckenscheren und Rosenscheren. Das alles kann bei den Stadtwerken Nordhausen in der Robert-Blum-Straße 1 von Montag bis Freitag von 7 bis 15.30 Uhr abgegeben werden. Die Veolia Umweltservice Ellrich nimmt in der Gipsstraße 1 die Gartengeräte montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr an. Die Gerätschaften können auch im Eine-Welt-Laden, Barfüßer Straße 32 in Nordhausen, zu den Öffnungszeiten abgegeben werden. Wer noch Fragen zum Projekt hat, kann sich auch an den Verantwortlichen für kommunales Nachhaltigkeitsmanagement im Landratsamt, Bernhard Dietrich, telefonisch erreichbar unter 03631/ 911 331, wenden. Montag,15.März 2010 Bohrungen bis auf 45 Meter Tiefe Nordhausen(smn). Die Erkundungsbohrungen nach dem Erdfall am Feuerwehrtechnischen Zentrum vor zehn Tagen werden noch bis auf 45 Meter Tiefe fortgeführt. „Dann haben wir eine Mächtigkeit des Buntsandsteins nachgewiesen, die für eine Tragfähigkeit spricht“, sagte heute Geotechniker Konrad Rose von der IHU – Gesellschaft für Ingenieur-, Hydro- und Umweltgeologie. „Und dann haben wir in relevanter Tiefe keine Hohlräume und keine auslaugungsfähigen Gesteine nachgewiesen.“ Konrad Rose betonte in der Besprechung mit Landrat Joachim Claus und weiteren Mitarbeitern verschiedener Fachbereiche des Landratsamtes erneut, dass es sich bei dem Erdfall um ein einzelnes Ereignis handelt. „Das belegen auch Unterlagen der TLUG, der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie. Ein so genannter Laserscan der Umgebung zeigt keine Besonderheiten, keine weiteren Brucherscheinungen. Es gibt keine Hinweise auf weitere Erdfälle.“ Heute Morgen ist die Bohrgesellschaft Rossla bei der Bohrung direkt neben dem Erdfall auf 35 Meter vorgedrungen und befindet sich dort noch immer im Buntsandstein. Bislang sind keine Hohlräume gefunden worden. Die nächsten Bohrungen werden im Laufe des Tages zeigen, wie weit der Buntsandstein noch reicht und ob bis 45 Meter Tiefe die Gipsschichten des Zechsteins beginnen. Buntsandstein ist nicht auslaugungsfähig, jedoch der Gips darunter – das heißt, Gipsgestein löst sich in Wasser auf, was die Substanz beeinflusst und – als ein Phänomen des Gipskarsts – zu Erdfällen führen kann. Die Bohrungen haben bislang eine „ganz normale Schichtenabfolge“ gezeigt, so Konrad Rose. In 16 Meter Tiefe hat der Buntsandstein die Kiesschichten abgelöst. Darunter lagert der Gips des Zechsteins, allerdings ist unklar, in welcher Tiefe der Gips beginnt. Auffällig an den bisherigen Bohrkernen sind die Meter 16 bis 22. „Hier gibt es eine Zwischenkiesschicht im Buntsandstein“, so Konrad Rose. Auch die Struktur des Buntsandsteins weiche in dieser Tiefe von der normalen ab. Das deutet darauf hin, dass es hier vielleicht vor mehreren 10.000 Jahren zu Bewegungen, Verwerfungen gekommen ist. In Abstimmung mit allen Beteiligten legte Landrat Joachim Claus heute Morgen fest, dass es auf Empfehlung der IHU noch eine Schrägbohrung in den Erdfall hinein geben wird. Mit Hilfe von eingespültem Wasser wird untersucht, wie sich der eingeschüttete Kies in dem Erdloch verhält. Noch in dieser Woche soll nach Abschluss der Untersuchungen über die Sanierungsmaßnahmen entschieden werden. Auch langfristig werden mögliche Erdbewegungen mit Messmarken sowie mit Gipsmarken an den Wänden des betroffenen Gebäudes beobachtet. Teile des Gebäudes des Feuerwehrtechnischen Zentrums sind inzwischen wieder freigegeben. Aufgrund der noch laufenden Untersuchungen und der geplanten Sanierungsmaßnahmen bitten die Mitarbeiter des Fachbereichs Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz Besucher des Geländes Am Salzagraben um vorherige Anmeldung. Montag,15.März 2010 Hubschrauber der DRF Luftrettung fliegt 65 Einsätze Nordhausen(smn). Im Februar war der an der Station des Deutschen Roten Kreuzes am Südharz-Krankenhaus stationierte Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung 65-mal im Einsatz. Von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang kann der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern in maximal 15 Minuten erreichen. Der Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung mit dem Funkrufnamen „Christoph 37“ wird in der Notfallrettung als schneller Notarztzubringer alarmiert. Bei sechs Einsätzen wurde die Maschine im Februar auch zum dringenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Der Hubschrauber ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung notwendig sind. Das Einsatzgebiet von "Christoph 37" umfasst vor allem die Landkreise Nordhausen, Kyffhäuser, Unstrut Hainich, Eichsfeld, Sangerhausen, Wernigerode, Quedlinburg, Goslar und Osterode. Zum Einsatzgebiet zählt auch der gesamte Harz mit dem höchsten Berg, dem Brocken. Darüber hinaus ist die Besatzung des Nordhäuser Rettungshubschraubers bereichsübergreifend in den Landkreisen Werra Meißner, Mansfelder Land und Eisenach im Einsatz. Für den Transport von Intensivpatienten werden die Bundesländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen angeflogen. Montag,15.März 2010 Massenkarambolage auf BAB 38 Nordhausen(smn). Bei einer Massenkarambolage auf der Bundesautobahn 38 sind am Morgen elf Menschen verletzt worden. Zwei von ihnen schwer. Bei plötzlich einsetzender Straßenglätte waren um 04.00 Uhr Fahrzeuge ins Schleudern geraten und mit dem nachfolgenden Verkehr zusammengestoßen. Weitere Fahrzeuge rasten in die Unfallstelle. Insgesamt waren 42 Fahrzeuge in den Unfall verwickelt. Darunter viele LKW, Kleintransporter und auch PKW. Betroffen war insbesondere der beginnende Berufs- und Pendlerverkehr in Richtung Westen. Die Fahrbahn in Richtung Göttingen war zwischen den Anschlussstellen Heiligenstadt und Ahrenshausen vollständig blockiert. Die Richtungsfahrbahn Leipzig wurde ebenfalls voll gesperrt, um die Rettungskräfte zum Unfallort führen zu können. Außerdem wurden auf der Fahrbahn vom DRK Zelte aufgebaut. Dort wurden Unfallbeteiligte und Verkehrsteilnehmer aus dem Stau betreut und mit heißen Getränken versorgt.Seit 10.40 Uhr rollt der Verkehr in Richtung Leipzig wieder. Die Polizei hofft, dass die Unfallstelle bis zum Mittag geräumt und gereinigt werden kann, damit auch der Verkehr in Richtung Göttingen wieder fließen kann. Hinter der Unfallstelle standen viele Fahrzeuge in einem etwa drei Kilometer langen Stau. An der Anschlussstelle Heiligenstadt wurde der Verkehr abgeleitet. Auch hier bildeten sich zeitweise fünf Kilometer Stau, da die Umleitungsstrecke den Berufsverkehr nicht aufnehmen konnte. Verschärft wurde die Situation durch einen weiteren Unfall auf der Umleitungsstrecke.
Blick hinter die Kulissen - Führung durch das Theater Nordhausen Nordhausen(smn). Theater aus einem ganz anderen Blickwinkel können Interessierte am Samstag, 20. März, um 18 Uhr erleben. Wer einmal auf der Bühne stehen und wie die Sänger und Schauspieler in den Saal blicken möchte, hat an diesem Abend die Gelegenheit dazu. Die etwa einstündige Tour hinter die Kulissen des Theaters Nordhausen zeigt Neugierigen den Hinterbühnenbereich mit der Bühnenmaschinerie, den Orchestergraben und die Unterbühne, die Schneiderei, die Maskenbildnerei und die Requisite – Bereiche, die Zuschauer während einer Vorstellung normalerweise nicht zu sehen bekommen. Die Führung bietet einen Eindruck davon, was alles dazugehört, damit eine Vorstellung reibungslos über die Bühne gehen kann, und was für unterschiedliche Berufe außer den Bühnenkünstlern beteiligt sind. Treffpunkt für die Führung am Samstag, 20. März, um 18 Uhr ist die Kassenhalle. Der Eintritt beträgt 2 Euro. Freitag,12.März 2010 Heiraten am 10.10.2010 oder 20.10.2010 Nordhausen(smn). Das Standesamt Nordhausen bietet auch in diesem Jahr allen heiratswilligen Nordhäusern und natürlich auch allen Gästen aus Nah und Fern, die Möglichkeit, am 10.10.2010 und am 20.10.2010 im historischen Rathaus die Ehe zu schließen. „Wir werden für alle „Willigen“ einen Termin finden, obwohl der 10.10. ein Sonntag ist“, sagt die Leiterin des Standesamtes Christine Heidel. Die Anmeldefristen für beide Termine beginnen am 12. April beziehungsweise am 20. April. Das Standesamt bittet um persönliche Vorsprache und Terminvereinbarung. Nähere Informationen gibt es auch telefonisch unter 03631/696416 oder im Internet unter www.nordhausen.de. Freitag,12.März 2010 ITB: Nordhausen am Thüringen-Stand vertreten Nordhausen(smn). Nordhausen wird auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) bis Sonntag vertreten sein. Birgit Adam von der Nordhäuser Stadtinformation wird von heute an bis zum Sonntag die Südharzstadt am Stand des Freistaates präsentieren in Kooperation mit dem Verein Thüringer Städte. „Es ist gut und wichtig, dass wir auf der größten Tourismus-Messe Präsenz zeigen können“, so Frau Adam. Freitag,12.März 2010 Winterdienst auf Gehwegen von allen Beteiligten angemessen bewältigt Nordhausen(smn). „Die meisten Beteiligten sind auch in diesem harten und langen Winter ihren Pflichten im Wesentlichen nachgekommen, was die Räum- und Streupflicht betrifft.“ Das sagt Nordhausens Umweltamtsleiter Steffen Meyer, dessen Amt über die Einhaltung der Straßenreinigungssatzung zu wachen hat. „Zwar hat es an einigen Stellen manchmal gehakt. Aber wenn uns Bürger angerufen haben bzw. die Außendienstmitarbeiter unseres Ordnungsamtes auf extreme Glattstellen hingewiesen haben, haben wir schnell reagiert, in dem wir die jeweils Verantwortlichen auf ihre Räum- und Streupflicht nachdrücklich hingewiesen haben. Wir haben auch darauf geachtet, nur in besonderen Fällen mit Verwarn- bzw. Bußgeldern zu reagieren. Mit Blick auf den kommenden Winter werden wir vor allem die großen Wohnungsgesellschaften bzw. Grundstückseigentümer darauf hinweisen, dass diese neben der Beräumung ihrer eigenen Flächen auch jene Wege an den angrenzenden Grünanlagen konsequent von Schnee und Eis befreien“, so Meyer. Freitag,12.März 2010 „Montags im Da Capo“ – Zu Gast: Ausstattungsleiter Wolfgang Kurima Rauschning Nordhausen(smn). Am kommenden Montagabend lernen die Besucher der beliebten Reihe „Montags im Da Capo“ im Theaterrestaurant einen Mann kennen, der seit vielen Jahren schon mit dem Theater zusammenarbeitet und seit 2008 als Ausstattungsleiter hier tätig ist: Wolfgang Kurima Rauschning. Aktuell arbeitet er am Bühnenbild für das neue Musical „Jekyll & Hyde“, das am 9. April in Nordhausen seine Premiere feiert. Trotz der umfangreichen Arbeiten nimmt er sich gern Zeit, sich von der Verwaltungsdirektorin Angela Kalms und dem Vorsitzenden des Theaterfördervereins, Dr. Götz Erhardt, für das Publikum ausfragen zu lassen und stellt sich natürlich auch gern den Fragen des Zuschauer. Zuviel soll vorweg noch nicht verraten werden, nur soviel: Wolfgang Kurima Rauschning wurde in Lae/Papua New Guinea geboren. Er ist erfolgreich als Bühnenbildner, Maler, Fotograf, Layouter, Illustrator, Webdesigner und 3D-Designer tätig. Die Veranstaltung beginnt am kommenden Montag, 15. März 2010, um 19.30 Uhr im Theaterrestaurant „Da Capo“. Der Eintritt ist frei. Freitag,12.März 2010 Woche der Sonne: Aktionstag am 8. Mai vor dem Nordhäuser Rathaus Nordhausen(smn). Auch in diesem Jahr engagieren sich Kommunen, Solarinitiativen, Lokale Agenda21-Akteure, Energieversorger, Energieberater, Handel und Handwerk, Architekten und Ingenieure, Finanzdienstleister oder Kinder- und Bildungseinrichtungen bundesweit für die Woche der Sonne. Diese findet in diesem Jahr vom 1. – 9. Mai 2010 auf Initiative des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) statt. Die Veranstalter des Nordhäuser Energieforums Fachhochschule, Stadt und Landkreis Nordhausen sowie die Verbraucherzentrale Thüringen werden am Samstag, den 8. Mai 2010, gemeinsam mit zahlreichen Akteuren einen Aktionstag auf dem Rathausplatz in Nordhausen durchführen. Anders als in den vergangenen Jahren findet die Veranstaltung an einem Wochenende und an einem zentralen Ort im Stadtgebiet von Nordhausen statt. Das Spektrum der Mitwirkenden soll in diesem Jahr noch breiter gefächert werden: So ist neben der Teilnahme ortsansässiger Vereine, Verbände sowie Institutionen und Firmen auch die Ausweitung der Mitwirkung regional tätiger Akteure vorgesehen. Als Höhepunkt der Veranstaltung wird der Auftritt von Franz Alt erwartet, der im Bürgersaal des Neuen Rathauses einen Vortrag zur zukunftsfähigen Energiepolitik halten wird. Um möglichst viele Besucher für diese Veranstaltung begeistern zu können, müssen natürlich auch unterschiedlichste Angebote vorhanden sein. So wird neben Informations- und Bildungsständen, Firmen- und Produktpräsentationen sowie Beratungsmöglichkeiten auch an die Kinder gedacht. Bastelmöglichkeiten, Kinderschminken, Wissensquiz und so manche attraktive Überraschung sind für die junge Generation vorgesehen. Die Heranwachsenden sollen spielerisch an die Nutzung regenerativer Energien herangeführt werden. Das Agenda 21– Büro der Stadtverwaltung verweist in diesem Zusammenhang auf den parallel zum Aktionstag weltweit stattfindenden „Weltladen-Tag“. „Für uns als Organisatoren der Woche der Sonne ist es selbstverständlich, dass „Fairtrade- und regionale Produkte“ durch den Schrankenlos e.V. und weitere Mitstreiter anlässlich der Veranstaltung auf dem Marktplatz angeboten werden, da fairer Handel und Klimaschutz und damit gerechte Wirtschaftsbeziehungen und ökologische Verantwortung in engem Zusammenhang stehen. Es wäre toll, wenn alle Akteure, die am 2. Maiwochenende Veranstaltungen in der Stadt Nordhausen planen sich bereit erklären, auch fair gehandelte Waren in ihr Verpflegungsangebot aufnehmen, und so unserem Beispiel folgen“, sagt Gabriela Sennecke vom Agenda 21-Büro der Stadtverwaltung Nordhausen. Freitag,12.März 2010 Gesellschaftstanzabend im Jugendclubhaus Nordhausen(smn). Nach dem Erfolg im März vergangenen Jahres begonnen Tanzereignisses können sich alle leidenschaftlichen Tänzer nun auf eine Neuauflage des Gesellschaftstanzabends freuen.Irgendwann hat wohl jeder einmal eine Tanzschule besucht. Sei es im Jugendalter, zur Auffrischung seiner Tanzkünste kurz vor der Hochzeit, oder um für besondere Gelegenheiten Tanzschritte zu proben und einzustudieren. Doch was passiert nach dem Abschlussball beziehungsweise dem besonderen Ereigniss? Viele haben eine Tanzschule erfolgreich absolviert und finden keine Möglichkeit ihrem neuen Hobby nachzugehen. Aus diesem Grund gibt es im März ein Angebot für Absolventen der Tanzschulen, für Tanzkreise oder einfach jeden, der Freude am Gesellschaftstanz hat. Am 26.März findet ab 20:00 Uhr im Nordhäuser Jugendclubhaus dazu ein Gesellschaftstanzabend statt, welcher sich genau an diese Zielgruppe wendet. In verschiedenen Tanzrunden kann dann, moderiert von Andreas Atzrott alias DJ Atze von aktuellen Modetänzen, über Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Foxtrott, Tango, Blues, Rumba, Samba, Cha-Cha-Cha,Jive, Disco-Fox, Posodoble, SlowFoxtrott bis hin zum Rock`n Roll getanzt werden. Karten für dieses Tanzevent gibt es für 4,00 € mit Platzreservierung im TicketCenterThüringen, Rautenstraße 2 in Nordhausen. Bilder der ersten Tanzabende sowie vieler anderer Events des Nordhäuser Jugendclubhauses gibt es neben Hinweisen auf alle Veranstaltung im Internet unter www.jugendclubhaus.de Donnerstag,11.März 2010 Buntes Wochenendprogramm Theater Nordhausen bietet übers Wochenende Unterhaltung für jeden Geschmack Nordhausen(smn). Am kommenden Wochenende bietet das Theater Nordhausen wieder ein volles Programm, das die unterschiedlichsten Geschmäcker anspricht: Am Samstagabend betritt Sabine Blanchard nach längerer Verletzungspause zum ersten Mal die Bühne als Baronin Freimann in Albert Lortzings Oper „Der Wildschütz“. In der farbenfrohen Inszenierung des Theaters Nordhausen wird die biedermeierliche Zeit humorvoll in Szene gesetzt. Wer den geheimnisvollen Freund „Bunbury“ kennen lernen will, hat gleich zweimal die Möglichkeit dazu: Am Freitag und Sonntagabend jeweils um 19.30 Uhr steht das beliebte Musical „Mein Freund Bunbury“, das für die ganze Familie geeignet ist, auf dem Spielplan des Theaters. Die witzige Verwechslungskomödie nach Oscar Wilde ist das DDR-Musical schlechthin und sorgt auch zwanzig Jahre nach der Wende für Begeisterungsstürme. Speziell für das jüngere, märchenbegeisterte Publikum ab fünf Jahren gibt es am Sonntagvormittag um 11 Uhr „Die kleine Meerjungfrau“ im Theater unterm Dach. Nach dem Märchen von Hans Christian Andersen können die kleinen Besucher mitfiebern, wenn sich die kleine Meerjungfrau in die Welt der Menschen begibt. Zu Beginn der Woche lädt dann der Förderverein Theater Nordhausen e. V. ins Theaterrestaurant „Da Capo“ ein. In der Reihe „Montags im Da Capo“ ist diesmal Wolfgang Kurima Rauschning zu Gast, der von seiner Arbeit als Ausstattungsleiter im Theater berichten wird. Aktuell zeichnet er für das Bühnenbild des Musicals „Jekyll & Hyde“ verantwortlich, das im April Premiere hat. Karten für die Vorstellungen „Der Wildschütz“ und „Mein Freund Bunbury“ sowie wenige Restkarten für „Die kleine Meerjungfrau“ gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.Die Reihe „Montags im Da Capo“ ist kostenlos. Donnerstag,11.März 2010 Strategien der Macht Schillers Klassiker „Maria Stuart“ ab 19. März 2010 im Theater Nordhausen Nordhausen(smn). „Maria Stuart“ ist eines der begehrtesten Stücke deutscher Klassik. Schillers packender Politthriller gilt wegen seiner formalen und poetischen Meisterschaft als vollkommen. Der Dichter beleuchtet in seinem scharfsinnigen wie leidenschaftlichen Trauerspiel universelle Strategien von Macht, von Freiheitsansprüchen und deren Unterdrückung. Das Thüringer Landestheater Rudolstadt bringt das Stück im Rahmen der Kooperation mit der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH jetzt auf die Bühne des Südharzer Theaters. Maria Stuart, die Königin von Schottland, wird des Mordes an ihrem Gatten bezichtigt und flieht nach England, um Schutz bei ihrer Cousine Elisabeth, der Königin von England zu finden. Doch diese lässt sie gefangen nehmen, weil sie um ihren Thron fürchtet. Das Todesurteil über die schottische Königin ist bereits ausgesprochen, jedoch noch nicht von Elisabeth unterschrieben. So hofft die Eingesperrte noch auf ihre Rettung und auch auf den Thron. In einer persönlichen Begegnung mit Elisabeth hofft sie, die Verwandte überzeugen zu können. Das Ringen um die Befreiung Marias auf der einen Seite und die Forderung nach ihrer sofortigen Hinrichtung auf der anderen spalten das Land. Elisabeth ist im Zugzwang und stimmt schließlich der Unterredung zu … Regisseur Carlos Manuel und sein Ausstatter Vinzenz Gertler stellen die beiden Hauptdarstellerinnen Anne Kies (Maria Stuart) und Ewa Rataj (Elisabeth) mit ihren Kleidern aus 20 Metern Stoff auf eine von Totenköpfen umrahmte Bühne. Da der Ausgang des Stückes von Anfang an klar ist, liegt das Hauptaugenmerk der Inszenierung auf den privaten Interessen und politischen Schachzügen der einzelnen Figuren. Zum ersten Mal ist „Maria Stuart“ im Theater Nordhausen am 19. März um 19.30 Uhr zu sehen. Weitere Vorstellungen folgen am 27. März und am 10. April um 19.30 Uhr, am 14. April um 15.00 Uhr und am 18. April um 14.30 Uhr. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Donnerstag,11.März 2010 Wanderausstellung: „Ökologischer Landbau“ Nordhausen(smn). Das Agenda 21-Büro der Stadt Nordhausen präsentiert vom 16. bis 26. März im Bürgersaal des Neuen Rathauses die Wanderausstellung Ökologischer Landbau. Schon längst ist Bio auch in den großen Supermarktketten mit einer wachsenden Produktpalette vertreten. Aber wer weiß schon genau, was das Bio-Siegel garantiert, oder wie kontrolliert wird, ob auch wirklich „Bio“ drin ist, wo „Bio“ drauf steht? Thementafeln, Aktivboxen und zahlreiche kurze Filmsequenzen der Bio-Schau klären auf. Sie entführen nicht nur auf große und kleine Höfe, sondern gewähren darüber hinaus viele Einblicke in die ökologische Lebensmittelverarbeitung bis hin zum Großküchen- und Catering-Service. „Den Besuch der Ausstellung möchten wir besonders den Lehrern und Schulklassen aller Bildungseinrichtungen ans Herz legen“, sagt Gabriela Sennecke vom Agenda 21-Büro der Stadt Nordhausen. In der Ausstellung gibt es eine Fülle interaktiver Elemente, die bewegt, bedient oder befühlt werden können und die Besucher jeden Alters, zum Ausprobieren, Mitmachen oder auch zum Raten anregen. Interessante Gestaltungselemente, Bild- und Tontechnik verbinden sich so mit elementaren Sinneserfahrungen. „Die Besucher können sich so anschaulich mit dem Thema auseinander setzen und sich eine eigene Meinung bilden, denn die Zukunft vom Land gestalten wir als Verbraucher alle ein Stückchen mit“, sagt Gabriela Sennecke. Die Wanderausstellung ist Bestandteil des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, initiiert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Weitere Informationen: unter http://oekolandbau.de bzw. http://wanderausstellung.org. Ansprechpartner zur Wanderausstellung ist das Agenda 21-Büro bei der Stadtverwaltung Nordhausen, Tel. 03631/696 320. Donnerstag,11.März 2010 Gebäude in Nordhäuser Gumpertstraße soll saniert werden Nordhausen(smn). In diesem Jahr will die Städtische Wohnungsbaugesellschaft mbH (SWG) wieder ein altes Fachwerkhaus in der Gumpertstraße sanieren. „Nach der Sanierung der Gebäude des Eine-Welt-Ladens und der Barfüßer Straße 21-22 setzen wir mit der Sanierung der Gumpertstraße 1 unser Engagement in Nordhausens historischer Altstadt fort“, sagt die SWG-Geschäftsführerin Carola Franke. Das unter Denkmalschutz stehende Fachwerkhaus zählt zu den ältesten erhaltenen Profangebäuden der Stadt und gehört heute der SWG. Durch den jahrelangen Leerstand habe das Gebäude sehr gelitten, sagt Frau Franke. Das Vorderhaus, das unbedingt erhalten bleiben soll, habe die SWG im Vorfeld bereits gesichert und eine bauhistorische Bestandsdokumentation in Auftrag gegeben. Die entsprechende Dokumentation eines Büros für Bauforschung und Bauschadensanalyse liegt inzwischen vor. Dieses dendrochronologische Gutachten datierte den Hausbau um die Jahre 1643/44. Damit sei das Gebäude eines der ältesten erhaltenen Häuser im Zentrum der Nordhäuser Altstadt, das auch die Stadtbrände des 17. und 18. Jahrhundert überstanden habe, so Frau Franke. Geplant sei, das Gebäude wieder für Wohnungen mit zwei bis drei Zimmern, Bad und Dusche und WC herzurichten. Für den Sanitärtrakt ist ein Anbau auf der Hofseite im Gespräch. Im Erdgeschoss könnte sich die SWG wieder einen kleinen Verkaufsladen vorstellen. Die Fördermittel sind beantragt, der Eigenanteil der SWG für die grundhafte Sanierung des Gebäudes beträgt rund 200,0 T€, sagte die Geschäftsführerin. Nach Abschluss der Baumaßnahmen wird der angrenzende Innenhof Engelsburg/Kranichstraße wieder hergerichtet. Donnerstag,11.März 2010 Kastanie in Steigerthal von Unbekannten einfach abgesägt Nordhausen(smn). Sie war eine Zierde des Ortes und beliebter Treffpunkt auf dem Spielplatz – jetzt ist sie verschwunden: Die große Kastanie in Steigerthal. Bislang Unbekannte hatten sie gefällt. „Ich bin empört“, sagte Ortsbürgermeisterin Karin Busch. Eine junge Mutter hatte gestern bei ihr angefragt, warum der Baum gefällt worden sei. „Ich war baff, als ich vor Ort gekommen bin. Das einzige Überbleibsel ist ein trauriger Stumpf. Das gesamte Holz wurde fein säuberlich abtransportiert. Das ganze ist eine riesen Frechheit!“ Die Stadtverwaltung habe die Fällung nicht beauftragt, es sei auch kein Sturmschaden gewesen „Das war eine prächtige Kastanie in den besten Jahren. Es hat richtig wehgetan, als ich den traurigen Überrest in Augenschein genommen habe“, sagte Sabine Dautz vom städtischen Amt für Umwelt und Gründordnung. Wer Hinweise zum Schicksal der Kastanie geben kann, wird gebeten, sich mit dem städtischen Amt für Umwelt und Gründordnung in Verbindung zu setzen, Telefon: 03631 / 696 331. Donnerstag,11.März 2010 Haferungen: Täter muss volle Strafe absitzen Nordhausen(smn). Für die Ermordung der 74 Jahre alten Rentnerin aus dem Landkreis Nordhausen muss der 29-jährige Täter doch seine lebenslange Haft absitzen. Die Rentnerin aus Haferungen musste sterben, weil sie im Juni 2008 den Einbrecher auf ihrem Grundstück überraschte. Der Täter war in Berufung gegangen. Der Bundesgerichtshof hat jetzt die Revision des Urteils des Mühlhäuser Landgerichtes vom Juli 2009 abgelehnt. Das Urteil ist nunmehr rechtskräftig. Ein ursprünglich Mitangeklagter war vom gemeinschaftlichen Mordvorwurf freigesprochen worden. Donnerstag,11.März 2010 „Pipes and Orchestra“: Einzigartiges Konzerterlebnis in 700 Metern Tiefe Nordhausen(smn). Sich einem Konzert in 700 Metern Tiefe hinzugeben, das ist schon ein besonderes Erlebnis. Denn ein Konzertsaal in einem Bergwerk ist kein alltäglicher Ort. Im Erlebnisbergwerk Sondershausen können Musikliebhaber jetzt dieses Abenteuer erleben! Am 10. April fahren das Loh-Orchester und Sänger vom Theater Nordhausen in diesen ganz besonderen Konzertsaal unter Tage ein, der 300 Besuchern Platz bietet und im Jahr 2001 als weitere Attraktion im Besucherbergwerk eingeweiht wurde. Dieses Konzert bietet noch eine weitere Besonderheit, denn auch die beliebte Band „Sondershäuser Pipes and Drums“ ist mit dabei! In einem abwechslungsreichen Programm erwartet die Zuhörer im zweiten Teil die einzigartige Kombination von Sinfonieorchester und Dudelsack-Band. Neben schottischer Folklore (u. a. dem berühmten „Mull of Kintyre“) steht Musik populärer englischer und amerikanischer Komponisten auf dem Programm, darunter auch eine Orchesterfassung von „Greensleeves“. Spritzige Arien von Rossini und Bizet, Kostproben aus Griegs beliebter „Peer-Gynt-Suite“ und vieles mehr runden dieses Konzert unter Tage ab. Es singen Sandra Schütt (Sopran) und Gavin Taylor (Bariton), die musikalische Leitung hat Alexander Stessin, der 1. Kapellmeister der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.Das Konzert am 10. April beginnt um 19.00 Uhr im Erlebnisbergwerk Sondershausen. Die Einfahrt ist ab 17.30 Uhr möglich. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH sowie an der Abendkasse im Erlebnisbergwerk. Donnerstag,11.März 2010 Veranstaltungen in Nordhausen zum Baumeister Otto Bartning am 18.4. und 14.8.2010 Nordhausen(smn). Zwei Veranstaltungen in der Justus-Jonas-Kirche in Nordhausen-Niedersalza am 18. April und am 14. August 2010 stehen in Kürze auf der Agenda in Nordhausen zum Vormerken. Am SONNTAG, den 18.4.2010 findet in der Justus-Jonas-Kirche ein "OTTO-BARTNING-TAG" statt. Beginn ist um 10:15 Uhr mit Begrüßungen durch Pfarrer Matthias Hänel, Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und den Vorstand der Otto Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau (OBAK) - bereits um 9 Uhr besteht die Möglichkeit zur Teilnahme am Gemeindegottesdienst (gehalten von Pfarrer Matthias Hänel). Wir wollen mit diesem Tag an das vergangene "Bauhausjahr" anknüpfen und auf ein Zeugnis der Klassischen Moderne in Nordhausen hinweisen. Es geht um die Bedeutung der 1950 eingeweihten Justus-Jonas-Kirche und ihres Architekten. Weshalb hat dieser äußerlich so unscheinbare Kirchenbau eine derart hohe kulturgeschichtliche und auch architekturgeschichtliche Bedeutung? Weshalb baute Otto Bartning, der wichtigste protestantische deutsche Kirchenarchitekt des 20. Jahrhunderts, gerade in Nordhausen? Weshalb entstanden in ganz Deutschland (West und Ost) nach dem Krieg 42 weitere Kirchen dieses Typs? Und was haben Otto Bartning und seine Kirchbauten mit dem weltberühmten "Bauhaus" zu tun? Was schließlich war das "andere Bauhaus"? Diese Fragen beantworten ab 10:30 Uhr Stefan Börner (Erfurt) und Immo Wittig (Berlin) von der OBAK mit einem Bildvortrag und anschließendem Gespräch. Um 11:30 Uhr folgt eine geführte Besichtigung der Kirche, um 12:30 Uhr ist Zeit zum Mittagessen und zur Besichtigung von Infotafeln. Um 14 Uhr erinnern sich Zeitzeugen an das mit dem Namen Otto Bartning verbundene Kirchenbauprogramm der Jahre 1946-1951. Zum Otto-Bartning-Tag am 18.4. findet eine Exkursion der Predigergemeinde Erfurt nach Nordhausen statt. Wer ab Erfurt mitfahren möchte, kann sich per E-Mail bartning-kirchen@gmx.de anmelden. Am SONNTAG, den 14.8.2010 findet in der Justus-Jonas-Kirche um 18 Uhr die Auftaktveranstaltung zur 6. "Nacht der Kirchen" in Nordhausen statt - mit einem Vortrag (45 Minuten) von Immo Wittig (OBAK) über Otto Bartning, einem musikalischen Rahmenprogramm und (voraussichtlich) einer kleinen Fotoausstellung zu Kirchen von Otto Bartning. Ende dieser Veranstaltung wird um 19:30 Uhr sein. Ort für beide Veranstaltungen: Justus-Jonas-Kirche, Hüpedenweg 54, 99734 Nordhausen-Niedersalza (Eintritt frei) Mittwoch,10.März 2010 „Das Prinzip Meese“ erobert Nordhausen Weltladen empfängt am 18. März um 20 Uhr zur letzten „Hörbühne“ Nordhausen(smn). Wenn am Donnerstag um 20 Uhr die „Hörbühne – Das neue Stück“ im Weltladen in der Barfüßerstraße gastiert, dann wird in einer szenischen Lesung ein Stück vorgestellt, das der 30-jährige Autor Oliver Kluck all denen gewidmet hat, „die die Wasserfarben im Dunkeln sehen“. Mit dem Gewinn des Förderpreises für neue Dramatik, der von der Bundeszentrale für politische Bildung gestiftet wurde, hatte Kluck nicht gerechnet. Im Gegenteil, im Vorwort zum „Prinzip Meese“ heißt es: „Das Theater braucht dieses Stück nicht, man kann es nicht abonnieren, es gewinnt keine Nachwuchstheaterpreise, es trägt nicht dazu bei, den Lebensunterhalt des Autors zu sichern.“ Das Gegenwartstheater braucht Stücke wie dieses sehr. „Das Prinzip Meese“ stellt die heutige Gesellschaft in Frage, schafft Verunsicherung im Sicheren und Raum zum Nachdenken. Welcher Platz ist für junge Menschen vorgesehen? Ein Gelegenheitsjob, um sich über Arbeit zu verwirklichen? Die Welt kennen lernen durch TV-Konsum? Glück durch disziplinierte Anpassung? Kluck plädiert auch für dafür, dass „ein avant pop reader neben einer Kerze und einem Löffel liegt“ und für „das Erwachen am Morgen danach, ohne zu wissen wo und mit wem“. In seinem Stück sagt er, was er denkt, und das klingt ungewöhnlich, klingt sehr oft heiter, denn es ist häufig unerwartet. Die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH bietet mit der szenischen Lesung „Das Prinzip Meese“ die letzte Veranstaltung der Reihe „Hörbühne – Das neue Stück“ an. Diese Reihe wurde vom Förderverein Theater Nordhausen e.V. finanziell ermöglicht. Zum 17. Mal stellen Theatermitarbeiter um Chefdramaturgin Anja Eisner in einer szenischen Lesung ein aktuelles Schauspiel vor. Diesmal sind Theaterpädagogin Daniela Zinner, Chordirektor Daniel Mayr, der Cellist Ralph Krause und der Ausstatter Ronald Winter dabei. Die in den letzten drei Jahren vorgestellten Stücke kamen aus Großbritannien, Frankreich, Kroatien, Österreich, Georgien, Dänemark, Spanien und immer wieder aus Deutschland. Die Lesung am 18. März um 20 Uhr im Weltladen, Barfüßerstr. 32, findet insofern fast programmatisch in Zusammenarbeit mit dem Verein „Schrankenlos e.V.“ statt. Karten zum Preis von nur 3,50 Euro sind im Vorverkauf an der Theaterkasse, Tel. 0 36 31/98 34 52, sowie an der Abendkasse im Weltladen erhältlich. Mittwoch,10.März 2010 Bohrungen dauern an Nordhausen(smn). Die Erkundungsuntersuchungen nach dem Erdfall am Wochenende laufen noch bis Ende der Woche. Bislang hat die Bohrgesellschaft Rossla in eine Tiefe von rund zehn Meter gebohrt. Nach ersten Schätzungen muss der Bohrer etwa 25 bis 30 Meter tief in die Erde dringen, um möglichst Erkenntnisse über die Ursachen des plötzlichen Erdfalls und die Beschaffenheit des Baugrundes zu liefern. Denn es soll bis in die Gipsschichten gebohrt werden, die unterhalb des Kieses und des sich anschließenden Buntsandsteins liegen. In Absprache mit der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie sollen dann je nach Beschaffenheit des Gipses die erforderlichen Maßnahmen ergriffen werden. Die Experten wollen zusätzlich auch historische Flurkarten aus dem 18. Jahrhundert zu Rate ziehen, um mehr über die Struktur des Untergrunds zu erfahren. Die Bohrungen dauern länger als zunächst angenommen, da die Kiesschichten sehr fest sind. Ein gutes Zeichen für die Gebäude des Feuerwehrtechnischen Zentrums des Landratsamtes, die von dem Erdfall betroffen sind, wie Geotechniker Konrad Rose von der IHU – Gesellschaft für Ingenieur-, Hydro- und Umweltgeologie meint. „Nach jetzigem Stand sieht es so aus, dass die Gebäude mit konstruktiven Hilfsmaßnahmen erhalten werden können“, so Konrad Rose. Eine Gefährdung, beispielsweise für benachbarte Häuser, sieht der Ingenieur nicht. „Es handelt sich hier um ein singuläres Ereignis.“ Ein Unimog-Kleinlaster war am Samstag beim Schnee schieben direkt vor den Garagen des Feuerwehrtechnischen Zentrums des Landratsamtes Nordhausen etwa sechs Meter tief in die Erde gerutscht. Der Fahrer des Unimogs wurde dabei leicht verletzt. Noch am Samstag konnte ein Mobilkran den Unimog aus dem Erdfall ziehen und das acht bis zehn Meter breite Loch konnte mit Kies zugeschüttet werden. Mittwoch,10.März 2010 Diavortrag: Was nicht in „Illuminati“ steht… Nordhausen(smn). Gab es den Geheimbund der „Illuminati“ wirklich und gehörten etwa der Wissenschaftler Galileo Galilei oder der berühmte Bildhauer und Baumeister Bernini dazu? Was sind die feststellbaren Fakten und wo beginnt bei Dan Brown die literarische Fiktion? - Diesen Fragen geht Walter Martin Rehahn, Leiter des Canstein Bibelzentrums Halle, am Donnerstag, den 25. Februar 2010, um 19.30 Uhr, im Museum „Tabakspeicher“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kunst, Gott und die Welt" auf den Grund. „Wie schon in den Vorträgen zu Dan Browns Roman „Sakrileg“ oder zum Lebensgang Martin Luthers, die er in den letzten Jahren in Nordhausen gehalten hat, geht es auch in diesem Vortrag wieder um die anschauliche Verbindung von historischen Recherchen und faszinierenden Bildern“, wirbt Museumsleiter Jürgen Rennebach. Rehahn, der Theologie und Kunstgeschichte studierte, war allein im Jahre 2009 zweimal in Rom und kennt die Kirchen, die er vorstellen wird aus eigener Anschauung. Dan Browns spannender Roman „Illuminati“ hat einige Kirchen im heutigen Rom ins Interesse der Leser und Kinogänger gerückt. Diese Kirchen wurden von dem Autor mit seltsamen konspirativen Geheimnissen und grausamen Verbrechen in Verbindung gebracht. Zwangsläufig drängen sich da Fragen nach der historischen Wahrheit auf, denen Rehahn am Donnerstagabend im Nordhäuser Museum „Tabakspeicher“ nachgehen wird. Unabhängig davon aber ist die Geschichte vieler römischer Kirchen ohnehin mit zahlreichen interessanten historischen, archäologischen und kunstgeschichtlichen Fragen verbunden. Befindet sich unter dem berühmten Petersdom wirklich das Grab des Apostels Petrus? Wo liegen die Gebeine des heiligen Paulus? Haben sich die ersten Christen Roms wirklich in den Katakomben zu Gottesdiensten versammelt? Auf welche Weise wurden später antike Tempel und Thermen zu Kirchen umgestaltet? Warum sind nicht alle Päpste im Petersdom beigesetzt? Das Kulturamt der Stadt Nordhausen und die Jugendkunstschule Nordhausen e.V. laden zu diesem Diavortrag mit Musik ein. Der Eintritt pro Person beträgt 3 €. Mittwoch,10.März 2010 Keine Pässe und Personalausweise am Dienstag Nordhausen(smn). Am Dienstag, den 16. März, ist das Einwohnermeldeamt ab 13 Uhr aus technischen Gründen nur eingeschränkt arbeitsfähig. Pässe und Personalausweise können deshalb nicht ausgestellt werden. Ab Donnerstag, dem 18. März, ist das Einwohnermeldeamt dann wieder zu den bekannten Zeiten geöffnet. Dienstag,09.März 2010 Rückrufaktion: Salmonellen im Currypulver Nordhausen(smn). Die Fa. Tutanel Kar GmbH, Karlstadterstr. 17a, 97737 Gmünden, ruft das Produkt "Curry Elefant Indisch Style", Marke Sultan, Mindesthaltbarkeitsdatum 08.01.2011, zurück. Anlass für den Rückruf ist ein Untersuchungsbefund des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz, das in einer Probe dieses Produktes Salmonellen nachgewiesen hat. Das Produkt wird deutschlandweit vertrieben. Es wird darauf hingewiesen, dass Lebensmittel, die Salmonellen enthalten - sofern sie nicht zuvor ausreichend durcherhitzt wurden - vor allem bei Menschen mit schwacher Immunabwehr zu ernsthaften Erkrankungen führen können." Dienstag,09.März 2010 Erneuter Schlag gegen die Drogenszene Nordhausen(smn). Die Nordhäuser Kripo hat der Drogenszene in Nordthüringen einen weiteren Schlag versetzt. Ein 45-jähriger Dealer sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Der Beschuldigte ist der Polizei bereits einschlägig bekannt gewesen. Jetzt geriet er erneut in das Visier der Ermittler. Da sie den Verdacht, dass der unter Bewährung stehende Nordhäuser wieder mit Drogen handelt, erhärten konnten, beantragten die Kriminalisten über die Staatsanwaltschaft Mühlhausen eine Hausdurchsuchung. Der Ermittlungsrichter stimmte dem zu und erließ einen entsprechenden Beschluss. Bei der Durchsuchung fand man 620 Gramm Amphetamin und 9 Gramm Metamphetamin. Im Straßenverkauf hätte der Dealer damit etwa 7.000 Euro verdient. Außerdem fanden die Beamten mehrere hundert Euro Bargeld, das offensichtlich aus dem Handel mit Drogen stammt und diverse Utensilien und Verpackungsmaterialien, die auf einen regen Handel schließen lassen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Nordhausen gegen den Beschuldigten einen Untersuchungshaftbefehl. Dienstag,09.März 2010 Grünschnittentsorgung ab nächsten Montag Nordhausen(smn). In wenigen Tagen können die Einwohner des Landkreises Nordhausen ihre Grünabfälle von privaten Grundstücken kostenlos entsorgen. Für dieses Frühjahr sind wieder zwei Touren geplant: Die erste dauert vom 15. bis 27. März, die zweite vom 12. bis 24. April. Zu den Grünabfällen zählen Baum-, Strauch- und Heckenschnitt sowie Pflanzenabfälle und Laub. Die Entsorgung erfolgt nach dem Tourenplan, der im Entsorgungskalender 2010 abgedruckt ist. Wer keinen Kalender erhalten hat, kann sich im Landratsamt Nordhausen, Fachgebiet Abfallwirtschaft, Zimmer 304, noch einen abholen. Das Grünschnittmobil steht in der Regel eine halbe Stunde am jeweiligen Standort. Die Grünabfälle sind eigenständig in das Fahrzeug zu laden. Eine vorherige Ablagerung an der Sammelstelle ist nicht erlaubt und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die entsprechend geahndet wird. Baum- und Strauchschnitt darf nicht länger als 1,50 Meter sein. Bindematerial muss vorher entfernt werden. Das Fachgebiet Abfallwirtschaft des Landratsamtes weist darauf hin, dass es aufgrund der neuen Thüringer Pflanzenabfall-Verordnung nur noch sehr eingeschränkt möglich ist, Grünabfall zu verbrennen. Erlaubt ist dies nämlich nur noch „außerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile“. Deshalb sollten besonders Eigenheimbesitzer mit Garten und Kleingärtner verstärkt das Grünschnittmobil nutzen, um Gartenabfälle ordnungsgemäß zu entsorgen. Weitere Informationen zur Grünschnittentsorgung gibt es im Fachgebiet Abfallwirtschaft unter der Telefonnummer 03631/ 911 330. Dienstag,09.März 2010 Veränderte Regelungen für Brenntage Nordhausen(smn). Der Landkreis Nordhausen hat die Brenntage in diesem Frühjahr auf den Zeitraum 2. bis 15. April festgelegt. Verbrannt werden darf jedoch nicht an Sonn- und Feiertagen, also nicht am Karfreitag, 2. April, Ostersonntag, 4. April sowie Ostermontag, 5. April und schließlich nicht am folgenden Sonntag, 11. April. In diesem Jahr gibt es einige geänderte Regelungen, die die Pflanzenabfall-Verordnung des Thüringer Landwirtschaftsministeriums seit November vergangenen Jahres festlegt. So ist beispielsweise neu, dass die Anzeigepflicht entfällt. Die bislang großzügige Regelung der Brenntage gibt es allerdings nicht mehr. Die Verordnung erlaubt nur noch, Baum- und Strauchschnitt nur noch im so genannten Außenbereich zu verbrennen, also außerhalb „im Zusammenhang bebauter Ortsteile“. Mit diesen Veränderungen reagiert der Gesetzgeber auf die bisherige Praxis des Verbrennens von Baum-, Strauch- und Heckenschnitt, Laub und Pflanzenresten in Thüringen. Die neue Verordnung soll nach Aussage des Landwirtschaftsministeriums dazu beitragen, bislang aufgetretene Beeinträchtigungen durch Rauch und Geruch im erheblichen Maße zu minimieren. Trotz der weggefallenen Anzeigepflicht wird die zuständige Behörde auch künftig das Verbrennen kontrollieren. Um die Luft möglichst rein zu halten und nicht durch Rauch zu beeinträchtigen, weist das Landratsamt noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Verwertung von Pflanzenabfällen gesetzlichen Vorrang vor dem Verbrennen hat. Zu den alternativen Entsorgungsmöglichkeiten gehören beispielsweise die kostenlosen, viermal jährlich stattfindenden Grünschnittsammlungen, die verstärkte Nutzung der Biotonne, die Eigenkompostierung und das Schreddern. Entsorgungsunternehmen stellen zudem auf Anforderung von Kleingartenvereinen zusätzlich kostenpflichtige Container für Pflanzenabfälle bereit. Online nachzulesen ist die neue Pflanzenabfall-Verordnung beispielsweise auf www.umweltdigital.de/nd/429084/vorschrift.html. Weitere Informationen hält auch das Fachgebiet Abfallwirtschaft des Landratsamtes telefonisch unter 03631/ 911-330 oder -346 bereit. Auskünfte zu Bebauungsplänen kann die Untere Bauaufsichtsbehörde unter 03631/ 911-432 und -433 geben. Dienstag,09.März 2010 Fast 30 Millionen Deutsche kaufen über das Internet ein Nordhausen(smn). Wiesbaden - 29,5 Millionen Menschen in Deutschland bestellten im ersten Quartal 2009 Waren und Dienstleistungen über das Internet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltverbrauchertages am 15. März 2010 auf Basis der Erhebung "Informations- und Kommunikationstechnologie in privaten Haushalten" mitteilt, waren das 55% aller Internetnutzer dieses Zeitraumes. Seit Jahren steigt die Zahl der Personen, die Waren oder Dienstleistungen über das Internet einkaufen, stetig: 2009 gegenüber 2008 allein um knapp 2 Millionen. Bezogen auf den Anteil der Internetkäufer haben die Frauen mittlerweile zu den Männern aufgeschlossen: 54% der weiblichen und 55% der männlichen Internetnutzer kauften im ersten Quartal 2009 Waren über das Internet ein. Im Vergleich zum Vorjahr war das bei den männlichen Internetnutzern ein Anstieg um einen Prozentpunkt, bei den weiblichen um drei Prozentpunkte. Männer und Frauen fragen unterschiedliche Produkte im Internet nach. Von den Käuferinnen, die innerhalb des letzten Jahres vor dem Befragungszeitpunkt im Web einkauften, erwarben 62% Kleidung oder Sportartikel online, Internetkäufer dagegen nur zu 48%. Bei Computersoftware, Software für Videospiele und Computer-Hardware waren die Anteile der männlichen Internetkäufer hingegen mehr als doppelt bis zu dreimal so hoch wie die entsprechenden Anteile der weiblichen Internetkäufer. Einige Produkte wurden von Männern und Frauen ähnlich häufig online erworben. Dazu zählten insbesondere die Online-Bestellung von Bahn-, Flug- oder Bustickets für Urlaubsreisen, die Bestellung von Urlaubsunterkünften sowie Eintrittskarten für Veranstaltungen. Dienstag,09.März 2010 Blaue Polizisten Nordhausen(smn). Am kommenden Montag fällt der Startschuss zur Einführung der neuen Uniformen für die Polizeibeamten in Nordthüringen. Die ersten Beamten der Polizeidirektion werden um 08.00 Uhr im Einkleidungshaus der Thüringer Polizei ihre blaue Uniform anprobieren. Am Nachmittag soll dann bereits der komplette Personalbestand mit dem neuen Stoff ausgestattet sein. In den Tagen darauf folgen dann die nachgeordneten Dienststellen aus den Landkreisen, bis dann am 1. April die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zentralen Bußgeldstelle in Artern den Abschluss bilden. Nachdem mehrere Varianten für die neue Dienstkleidung in allen Dienstellen vorgestellt worden waren und die Polizisten in einer Befragungsaktion ihre Meinung äußern konnten, entschied sich das Thüringer Innenministerium vor zwei Jahren für die hessische Variante. Die Bevölkerung wird sich rasch an das neue Outfit der Thüringer Polizei gewöhnen. Das hat man bei der Einführung der blauen Dienstfahrzeuge bereits bemerkt. Trotzdem wird es hin und wieder einen ungewohnten Anblick geben. Die neue Uniform erlaubt mehr Varianten des äußeren Erscheinungsbildes für die Polizisten. Die Ausstattung wird nicht nur unterschiedlich für den Innen- und den Außendienst ausgegeben, sondern hat viele kombinierbare Einzelteile. Dazu gehören nicht nur die wahlweise zu tragenden weißen oder hellblauen Hemden und Blusen, sondern auch beispielsweise Röcke für die Frauen, Basecap, T-Shirt, Poloshirt, Streifendiensthose oder der Anorak. Dienstag,09.März 2010 Zerstörungswütige Täter ermittelt Nordhausen(smn). Die Nordhäuser Kripo hat mehrere Sachbeschädigungen aus dem vergangenen Jahr aufgeklärt. Immer wieder waren die Scheiben am Eingang zum Petriturm von Unbekannten eingeschlagen worden. Zuletzt vom 2. zum 3. Oktober 2009. Die Ermittlungen führten nun zu drei Jugendlichen aus Nordhausen. Einer der 14-Jährigen hat bereits ein umfassendes Geständnis abgelegt. Ein weiterer bestreitet die Tat, der dritte ist erst gar nicht zur Vernehmung bei der Polizei erschienen. Beide werden aber durch Ermittlungsergebnisse und Zeugenhinweise schwer belastet. Das Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ist inzwischen an die Staatsanwaltschaft Mühlhausen abgegeben worden. Dienstag,09.März 2010 Osterfest eröffnet am 3. April die Saison auf dem Petersberg Nordhausen(smn). Am 3. April, ab 11 Uhr, startet mit dem Osterfest die diesjährige Saison auf dem Petersberg. Das Kulturamt und die Neue Mitte GmbH laden alle Kinder, Eltern und Großeltern recht herzlich ein. Der Eintritt kostet 1 €; für Kinder unter 14 Jahren ist der Eintritt frei. Eingänge sind in der Rudolf- Breitscheid- Straße und an der Grünen Treppe. Offiziell eröffnet wird das Fest um 12 Uhr durch Oberbürgermeisterin Barbara Rinke und Superintendent Michael Bornschein im „Raum der Stille“ am Petriturm mit einer Andacht, die durch den Männerchor musikalisch begleitet wird. Das Programm wird wieder viele Aktionen auch für die jüngsten Gäste bieten. So gibt es im Petersberggarten neben Wettkampfspielen von der ProVita Akademie, eine Hüpfburg vom Verein „Die Falken“, einen Streichelzoo mit Kaninchen vom Zoohaus Allner, ein Kettenkarussell, Trampolin und Abbildungen zur christlichen Geschichte des Osterfests. Darüber hinaus werden Superintendent Michael Bornschein mit dem Evangelischen Kirchenkreis Südharz, die Jugendkunstschule, das Museum Tabakspeicher und der Kinderkeller viele Bastelaktionen anbieten. Das Bühnenprogramm auf der Bellevue Terrasse im Petersberggarten sieht folgende Programmpunkte vor: Um 12:30 Uhr und 14:30 Uhr zaubert „Magic Zyrus“ jeweils eine halbe Stunde. Das Ilfelder Blasorchester spielt um 13:15 und von 15:30 bis 17 Uhr. Um 15 Uhr wird Bürgermeister Matthias Jendricke die Siegerehrung der Wettkampfspiele, die von 11- 15 Uhr stattfinden, vornehmen. Die Moderation des Nachmittags übernimmt Dirk Daniel. Auch der Kletterfelsen wird an diesem Tag von Rüdiger Neitzke vom Projekt „Mobilé“ des Jugendsozialwerkes geöffnet und betreut. Im Vorfeld haben die Kindertageseinrichtungen der Stadt Nordhausen Osterschmuck gebastelt, der nun den Petersberggarten schmücken wird und Mitarbeiterinnen des städtischen Umweltamtes um Heike Münch werden den Petersberggarten bei günstiger Witterung noch saisongerecht bepflanzen. Montag,08.März 2010 Superstimmung bei der 50. Vorstellung „Prost, Henriette!“ Nordhausen(smn). Bereits zum 50. Mal verwandelte sich die Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei in ein Theater. Die Jubiläumsvorstellung von „Prost, Henriette!“ am Sonntagabend war ein großer Erfolg. Die Zuschauer, die Mitwirkenden hinter den Kulissen sowie die beiden Darstellerinnen Uta Haase und Sigrid Herforth und der Pianist, Studienleiter Mathias Mönius, waren in echter Geburtstagsstimmung. Das Publikum amüsierte sich köstlich über die witzige Art und Weise, wie die beiden Damen die Tradition des Kornbrennens in Nordhausen vermitteln. Mal tiefsinnig-philosophisch, mal ausgelassen, charmant und voller Witz nahmen sie ihr Publikum mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte des Alkohols und des Kornbrennens. Und wie es sich zum Geburtstag gehört, für Blumen und Präsente war ebenfalls gesorgt. Jochen Einenckel von der Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei gratulierte dem Team von „Prost, Henriette!“ aufs Herzlichste. Zur Jubiläumsvorstellung waren auch Lars Tietje, Intendant der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, Regisseur Nico Rabenald und der musikalische Leiter der Produktion, Kai Tietje, gekommen. Montag,08.März 2010 Herreden ab Donnerstag nur über Umweg erreichbar Nordhausen(smn). Ab 11. März bis 13. März wird im Nordhäuser Ortsteil Herreden, Salzaer Straße, die Trinkwasserleitung verlegt. Da die Baustelle in unmittelbarer Nähe zur Brücke „Herreder Bach“ liegt, ist die Ortsdurchfahrt Herreden von drei Seiten aus gesperrt: aus Hochstedt, aus Hörningen und aus Nordhausen-Salza. Überörtliche Verkehrleiteinrichtungen weisen den Verkehrteilnehmer auf die Umleitungen hin. Montag,08.März 2010 Boxen 2. Bundesliga: Nach Sieg über Schwerin ist Nordhausen jetzt Staffelführer Nordhausen(smn). Nach ihrem Sieg über den SC Traktor Schwerin Samstagabend zuhause führen die Boxer des Nordhäuser Sportvereins jetzt die Tabelle in der 2. Bundesliga. Sie schlugen die Ostseestädter am Samstagabend in der prallvollen Nordhäuser Ballspielhalle mit 15:7. „Wir sind jetzt gespannt wie das Duelle Hannover-Seelze gegen Schwerin an der Ostsee ausgeht. Gewinnt hier Hannover-Seelze, sind wir immerhin Vizemeister. Geht Schwerin als Gewinner aus dem Ring, dann haben wir den diesjährigen Meistertitel. Beides wäre das beste Ergebnis in der langen Geschichte des Nordhäuser Boxsports“, so Geidel. Trotz des Siegs – Nordhausens Box-Abteilungsleiter Mathias Geidel ist enttäuscht: „Schwerin war es nicht möglich – aus welchen Gründen auch immer - mit der kompletten Mannschaft anzureisen. Wir waren enttäuscht, unser Publikum auch, denn wir wollten Punkte nicht geschenkt haben.“ Als Ersatz für die ausgefallenen Kämpfe hätten die Nordhäuser noch einen Männer- und einen Frauenkampf organisiert. Das Frauenduell habe die Nordhäuser Kämpferin Christin Ungefroren klar gewonnen. Bei allen Punkteduellen habe Nordhausen im Ring gegen die Schweriner von Anfang an dominiert. Nur ein Kampf ging knapp verloren: Weltergewichtler Abu Yussupov habe sich gegen Ole Hennings einen packenden Kampf geliefert, bei dem er letztlich unterlegen sei. Hervorragend gekämpft habe Mittelgewichtler Mark Haupt: „Er hat sich mit einem k.o. vom Nordhäuser Publikum verabschiedet. Die Mannschaft war begeistert, das Publikum war hingerissen und hat sich mit Ovationen von Mark verabschiedet.“ Einen sehenswerten Kampf habe auch Schwergewichtler Michael Köber gezeigt. „Er hat seinen starken schwedischen Gegner klug ausgeboxt und mit klaren Treffern unter Druck gesetzt, so dass die Schweriner Ecke letztlich das Handtuch geworfen hat“, sagte Geidel. Ein Extra-Dankeschön schickt Geidel an die Nordhäuser Fans: „Es war eine tolle Stimmung, die bis in den Ring zu spüren war! Die zurückliegende Saison sei spannend gewesen. Insbesondere das Kopf-an-Kopf-Rennen mit Hannover-Seelze war anspruchsvoll und hat uns Spaß gemacht. Ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren, die uns auch in dieser Saison das wirtschaftliche Fundament für unseren Erfolg gelegt haben.“ Montag,08.März 2010 Katastrophe beim Katastrophenschutz Nordhausen(smn). Auf dem Gelände des Brand- und Katastrophenschutzes in Nordhausen ist ein Fahrzeug beim Schneeräumen in ein Erdloch eingebrochen. Laut Polizei sank der Unimog am Sonnabend etwa fünf Meter in die Tiefe, der 43-jährige Fahrer wurde leicht verletzt. Das angrenzende Gebäude musste komplett geräumt werden. Es besteht Einsturzgefahr. Wichtige Akten wurden mit Hilfe eines Rettungskorbes herausgeholt. Das Fahrzeug wurde am Nachmittag geborgen und das Loch mit Kies verfüllt. Die Untersuchungen zur Unglücksursache dauern an.
Belohnung ausgesetzt Nordhausen(smn). Im Fall des gesprengten Geldautomaten in Sollstedt hat die Nordhäuser Kripo noch keine neuen Spuren und sucht weiter nach Zeugen. Inzwischen hat die Nordthüringer Volksbank eG für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen eine Belohnung in Höhe von 2.500 Euro ausgesetzt. Unbekannte Täter hatten in der Nacht zum Mittwoch in Sollstedt den Geldautomaten der Volks- und Raiffeisenbank gesprengt und waren mit dessen Inhalt unerkannt entkommen. Die Polizei sucht noch immer nach einem silbernen Audi A 4 Combi, mit dem die Täter flüchteten. An dem Audi befanden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit die amtlichen Kennzeichen EIC-C 932. Die Kennzeichen waren in der gleichen Nacht in der Nordhäuser Rothenburgstraße von einem Auto gestohlen worden. Die Täter ließen am Tatort einen Flaschenwagen mit je einer Sauerstoff- und Gasflasche zurück. Die Kripo geht davon aus, dass auch der Flaschenwagen irgendwo gestohlen wurde. Die Zündleitung hatten die Täter zwei handelsübliche Kabeltrommeln verwendet, die ebenfalls noch am Tatort waren. Vermutlich wurden auch sie gestohlen. Gesucht werden Zeugen, die in der Nacht zum Mittwoch in Sollstedt Fahrzeuge oder Personen in der Nähe der Bank beobachtet haben. Ebenso werden Personen gesucht, die Hinweise zur Herkunft des Flaschenwagens und der Kabeltrommeln geben können. Hinweise nimmt die Polizei in Nordhausen unter 03631/960 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Freitag,05.März 2010 Probenbeginn für das neue Musical „Jekyll & Hyde” Regisseurin Iris Limbarth mit sechster Produktion in Nordhausen Nordhausen(smn). Musicals im Theater Nordhausen zählen inzwischen beim Publikum zu den beliebtesten Vorstellungen. Während derzeit noch mit sehr großem Erfolg „Mein Freund Bunbury“ läuft, beginnen parallel dazu bereits die Proben zum nächsten Musical. Mit ihm kommt wieder eine Regisseurin nach Nordhausen, die sozusagen ein Händchen für erfolgreiche Musicalproduktionen hat: Iris Limbarth. „Jekyll & Hyde“ ist nach „Jesus Christ Superstar“, „Anything goes“, „Chess“, „Kleiner Lord Remi“ und „On the Town“ nun bereits das sechste Musical, das sie in Nordhausen auf die Bühne bringt. In „Jekyll & Hyde“ geht es um Grenzbereiche der Wissenschaft, in denen niemand mehr vorhersagen kann, ob die Ergebnisse Segen oder Fluch für die Menschheit bringen. Der Arzt und Forscher Dr. Henry Jekyll ist fest davon überzeugt, ein Mittel gefunden zu haben, das es möglicht macht, das Böse im Menschen vom Guten zu trennen. Einen Versuch an Patienten darf er allerdings im Krankenhaus nicht starten und entschließt sich zum Selbstversuch. Das Experiment missglückt und hat fatale Folgen… „Jekyll & Hyde“ ist ein Musical von Frank Wildhorn (Musik) und Leslie Bricusse (Buch und Texte), das in den USA 1990 uraufgeführt und am Broadway erstmals 1997 zu sehen war. Der Erfolg war riesig, 1500 Vorstellungen gab es allein am Broadway. Seine deutsche Erstaufführung erlebte „Jekyll & Hyde“ 1999 in Bremen. Heute wird das beliebte Musical mit seinen Rockelementen und poppigen Balladen weltweit gespielt. Frank Wildhorn zählt zu den erfolgreichsten Musicalproduzenten und ist seit George Gershwin der erste Komponist, der gleichzeitig drei Shows am Broadway hatte („Jekyll & Hyde“, „The Scarlet Pimpernel“ und „Civil War“). Premiere von „Jekyll und Hyde“ in Nordhausen ist am 9. April 2010 um 19.30 Uhr. Karten gibt es an der Theaterkasse, Tel. 0 36 31/98 34 52, sowie an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Freitag,05.März 2010 Alle Erwartungen übertroffen Nordhausen(smn). Die Fachhochschule Nordhausen entließ heute fast 500 Jungakademiker in das Berufsleben. Nach 189 Absolventen im letzten Jahr übertrief dieser Prüfungsjahrgang alle Erwartungen.Ein neuer Rekordjahrgang hatte sich bereits früh abgezeichnet. Die Ursache hierfür liegt in der Umstellung der Studiengänge von vierjährigen Diplomstudiengängen auf dreijährige Bachelorstudiengänge. Im vergangenen Prüfungsjahr absolvierten folglich die letzten regulären Diplomanden gemeinsam mit den ersten Bachelorabsolventen. Daher hatte die Nordhäuser Hochschule sich auf mindestens 400 Absolventen eingestellt. Prof. Dr. Jörg Wagner, Präsident der Fachhochschule Nordhausen, sieht daher den seit Jahren anhaltenden positiven Trend bestätigt: „Aus geplanten 2000 Studierenden am Hochschulstandort sind bereits 2.500 geworden. Unsere Zielstellung ist daher ganz klar. Wir wollen die Hochschule erweitern, da wir eine von Jahr zu Jahr steigende Zahl von Studienanfängern haben. Den Bedarf können aufgrund unserer Erfolgszahlen nachweisen.“ Die Übergabe der Urkunden erfolgte traditionell auf der großen Bühne des Theaters Nordhausen. Ein musikalisches Rahmenprogramm durch junge Künstlerinnen der Kreismusikschule und Grußworte von Landrat Joachim Claus und Bürgermeister Matthias Jendricke rundeten das Programm ab. Doch auch hier hatte die große Zahl von Absolventen zu einem Novum geführt. Da die Absolventen ihre Auszeichnungen gerne gemeinsam mit Familienmitgliedern und Partnern erleben möchten, musste die Urkundenübergabe in zwei aufeinander folgenden Veranstaltungen erfolgen. So verfolgten nahezu 1.000 Gäste die Urkundenübergabe. Freitag,05.März 2010 Preisskat am 21.03.10 um 9.30 Uhr in Niedersalza Nordhausen(smn). Traditionell findet der Osterpreisskat der Spartenmitglieder Niedersalza e.V. in der Gaststätte „Am Holungsbügel“ statt. 5,- €- Startgebühr für Mitglieder und 10,- € Startgebühr für Nichtmitglieder sind zu entrichten, wobei 2 Freigetränke dabei enthalten sind. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Freitag,05.März 2010 Nordhäuser Boxer wollen nach der Tabellenspitze greifen Nordhausen(smn). Am Sonnabend, den 6. März, wollen die Nordhäuser Boxer in der 2. Bundesliga nach der Tabellenspitze greifen. Gegner sind ab 19.30 Uhr die Kämpfer des SC Traktor Schwerin in der Nordhäuser Ballspielhalle. Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse zum Preis von 6 Euro. „Das Duell gegen den mehrjährigen DDR-Mannschaftsmeister aus Schwerin kann für uns entscheidend werden: Gewinnen wir, übernehmen wir die Tabellenspitze in der Liga“, sagte Mathias Geidel, Abteilungsleiter Boxen beim Nordhäuser Sportverein. Der Gegner sei schon zu DDR-Zeiten eine Größe gewesen. „Aus Schwerin kommen so bekannte Namen wie Richard Nowakowski, Michael Thimm oder Andreas Zülow. Zwar haben wir den Hinkampf gewonnen – allerdings äußerst knapp. Wir gehen deshalb mit unserem stärksten Team in den Ring: Mit dabei für uns: Dieter Geyer im Bantamgewicht, Eduard Schmidt im Fliegengewicht, Tom Langelotz im Leichtgewicht, David Müller im Halbweltergewicht, Abu Yusupov im Weltergewicht, Artur Schmidt im Halbschwergewicht und Stefan Köber im Schwergewicht. Seinen Abschied wird am Sonnabend Mittelgewichtler Mark Haupt nehmen. Der 36-jährige war seit der Oberliga-Saison Mitglied in unserem Team und war aufgrund seiner sportlichen und menschlichen Eigenschaften unser Kapitän. Wir wollen ihm am Sonnabend einen würdigen Abschied geben – gemeinsam mit unseren treuen Fans“, so Geidel. Die Besucher dürften sich auch auf ein spannendes Rahmenprogramm freuen, „das diesmal tänzerische und musikalische Höhepunkte bieten wird.“ Freitag,05.März 2010 Zum ersten Mal samstags Nordhausen(smn). Dieter Przybilla, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Nordhausen, Dr. Bernd Uwe Althaus, Leister des Schulamtes Worbis und Landrat Joachim Claus haben am Vormittag das Forum Berufsstart in der Wiedigsburghalle eröffnet. Zum ersten Mal wird die Berufsmesse am Freitag und Samstag veranstaltet. Der zweite Tag ist besonders den Hochschulen gewidemt, die sich im benachbarten Herder-Gymnasium präsentieren. So viele Hochschulen wie in diesem Jahr seinen noch nie dabei gewesen, so Dieter Przybilla. Zu Beginn der Messe zeichneten Bernhard Senft, Chef der Kreishandwerkerschaft Nordthüringen und Udo Rockmann, Leiter der IHK in Nordhausen hervorragende Ausbildungsbetriebe aus. Die Handerwerkerschaft ehrte das Harzer Autozentrum und Jendricke Raumausstattung, die IHK das Ristorante Rustika und das Jugendsozialwerk e.V. Beim 12. Forum Berufsstart stellen sich rund 80 Unternehmen, Organisationen und Hochschulen vor, die in über 100 Berufen ausbilden. An zahlreichen Ständen in der Wiedigsburghalle finden die Jugendlichen umfassendes Infomaterial und kompetente Ansprechpartner. Die Messe bereichern praktische Vorführungen wie Musik oder eine Frisier- und eine Modenschau. Mit dabei sind auch zahlreiche traditionelle einheimische Firmen des Landkreises wie zum Beispiel Schachtbau und Nordbrand. Das Forum Berufsstart veranstaltet die Sparkasse Nordhausen in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt Worbis, des Vereins Firmenausbildungsverbund Nordthüringen, dem Landwirtschaftsamt in Bad Frankenhausen, der Agentur für Arbeit, der Kreishandwerkerschaft Nordthüringen und der Industrie- und Handelskammer. Freitag,05.März 2010 Treffen im Rathaus: Es geht um´s Wacker Präsidium Nordhausen(smn). Der Unternehmer Nico Kleofas stellt sich am Montag bei der außerordentlichen Wahl-Mitgliederversammlung des Thüringen-Ligisten FSV Wacker Nordhausen zur Wahl um den Vorsitz des Präsidiums. Das kündigte jetzt der amtierende Wacker-Präsident Bernd Seidenstücker an nach einem Treffen im Nordhäuser Rathaus mit Bürgermeister Matthias Jendricke sowie den Sponsorenvertretern Hans-Joachim Junker, dem Geschäftsführer der Nordbrand Nordhausen GmbH, und Kleofas, dem Inhaber der „Detektei / Personenschutz KK“. Jendricke, Junker und Kleofas sind ebenfalls Mitglieder des Vereins. „Zum Stichtag 1. März waren Bewerbungen um den Vorsitz eingegangen. Nach intensiver Sichtung glauben wir, dass Herr Kleofas und sein Team, mit dem er die Geschicke von Wacker künftig lenken will, eine gute Wahl wären. Die letzte Entscheidung haben allerdings die Vereinsmitglieder am Montag zu treffen. Ebenfalls zur Wahl an diesem Abend stehen der Ehrenrat und die Kassenprüfer“, sagte Bernd Seidenstücker. „Es wäre für mich eine große Herausforderung, die Geschicke dieses wichtigen Nordhäuser Traditionsvereins künftig zu führen. Allein könnte ich allerdings diese verantwortungsvolle Aufgabe nicht schultern. Deshalb habe ich bereits mit möglichen Mitstreitern aus den Reihen des Vereins gesprochen, die mich im Falle der Wahl bei der anspruchsvollen Arbeit unterstützen wollen. Wir werden uns gemeinsam am Montag den Vereinsmitgliedern persönlich vorstellen.“ Hans-Joachim Junker und Matthias Jendricke begrüßen, dass sich Kleofas und seine Mitstreiter dem Votum der Wacker-Mitglieder stellen wollen. „Nach mehreren Wochen intensiver Sondierung und vielen Gesprächen könnten wir jetzt auf eine gute Entscheidung zusteuern. Neben der kontinuierlichen Aufwärtsentwicklung auf sportlichem Gebiet könnte sich der Verein damit auch in der Gremienarbeit stabilisieren.“ Die Neuwahl eines Präsidiums ist nötig, weil ein Teil der Mitglieder des Präsidiums aus persönlichen Gründen ihr Amt zur Verfügung gestellt hatten. Freitag,05.März 2010 Was kostet uns der Winter? Nordhausen(smn). 150.000 Euro mehr für den Winterdienst und 300.000 Euro extra für die Straßenreparatur. Mit diesen Summen rechnet Nordhausens Bauamtsleiter Jens Kolhause als Folge des harten Winters. Vor allem auf den Straßen mit hoher Verkehrsbelastung sowohl in der Kernstadt – wie zum Beispiel die Bochumer Straße, der Beethovenring, die unsaniwerten Teile des Darrweges, die Straße an der Salza oder die Straße an der Helme – als auch in den Ortsteilen hätten große Schäden. Diese würden derzeit vom Bauhof provisorisch mit Kaltmischgut geschlossen, damit kein weiteres Wasser in den Straßenkörper eindringe und noch größere Schäden verursache. „Die grundlegende Reparatur im Frühjahr erspart das natürlich nicht“, sagte Kohlhause. „Allerdings werden uns die diesjährigen Winterschäden auch in den kommenden Jahren noch belasten. Sämtliche Straßen auf einen Ruck zu reparieren – das ist nicht möglich. Dafür bitten wir um Verständnis.“ Allerdings zahle sich aus, dass im Zuge der Gartenschau bzw. in den Folgejahren zahlreiche Straßen grundlegend saniert worden seien. „So gibt es zum Beispiel in der Rautenstraße oder in der Uferstraße und den anderen sanierten Straßen kaum Schäden.“ Insgesamt habe die Stadt 250 Kilometer Straßen zu betreuen. Donnerstag,04.März 2010 Rückblick: Rock International im Jugendclubhaus Nordhausen(smn). Am vergangenen Freitag war es soweit. Die Stadt Nordhausen, der Kreisjugendring und das Rockhaus e.V. haben an diesem Abend ins Jugendclubhaus eingeladen. Mit internationaler Unterstützung der Bands „The Sound Code“, der polnischen Partnerstadt Ostrów-Wielkopolski und „Kracooqas“, aus der französischen Partnerstadt Charleville-Mézières wurde ordentlich die Bude eingeheizt. Natürlich waren auch regionale Bands vertreten. Den Auftakt hierfür lieferten die „Flying Balconys“. Als erste Band begeisterten sie die rund 200 Musikfreunde, die sich diesen Abend nicht entgehen lassen wollten. Die darauffolgende Show der Franzosen animierte das Publikum zu mehr. Mit ihrer professionellen Bühnenshow und der Vielseitigkeit ihrer Musik ernteten sie viel Applaus und positive Resonanz. Der Einfluss der unterschiedlichsten Musikrichtungen machte den Auftritt von „Kracooqas“ zu etwas Besonderem. „Es war einfach schön zu sehen, wie den Nordhäuser unsere Musik gefallen hat“, so Sänger Julien. Anschließend wurde mit „Scarred to Remember“, einer weiteren Nordhäuser Band, ein Mix aus Metal und Melodie geboten. Trotz einer leichten stimmlichen Beeinträchtigung von Sängerin Katrin war es ein sehr schöner Auftritt. Sehr inspirierend war die Abwechslung zwischen den Titeln, die von balladenähnlichen Songs bis hin zu Metalriffs reichten. Ein weiterer Headliner an diesem Abend war „The Sound Code“ die mit ihrer Musik das Publikum zum Rocken brachten. Mit Musik a là „Rage against the Machine“ und einer Bühnenshow, die zum Bewegen animiert, meisterten die vier Jungs aus der polnischen Partnerstadt einen gelungenen Auftritt. Man kann abschließend auf jeden Fall sagen, es war ein schöner Abend mit verschiedensten Genres der Musikkultur. Am darauffolgenden Tag unternahmen die Bands sowie die Koordinatoren einen Ausflug zum Kyffhäuserdenkmal, welcher sehr positiv aufgenommen wurde. Alle genossen den herrlichen Ausblick über die Umgebung des Denkmals, trotz des starken Windes. Des Weiteren wurde in den Abendstunden noch gemeinsam mit den Nordhäuser Bands im Rockhaus musiziert und das Wochenende fand einen besinnlichen Abschluss. Donnerstag,04.März 2010 Fotowettbewerb zum Städtebaulichen Denkmalschutz Nordhausen(smn). Unter dem Thema „Bitte lächeln, alte Stadt“ hat jetzt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung einen Fotowettbewerb gestartet. Bis zum 15. August 2010 können Hobby- oder Profifotografen und Schulen ihre Beiträge per Post oder online unter www.bitte-laecheln-alte-stadt.de einsenden. Faltblätter zum Einsenden per Post liegen in der Nordhäuser Stadtinformation am Rathaus aus. Es winken hochwertige Preise für die vier besten Einsendungen sowie attraktive Sonderpreise in den Kategorien “Profi-Fotografen“, Hobby-Fotografen“ und „Schulen“. So warten Gutscheine für Fotoausrüstungen im Wert von 1.000, 500, 300 und 200 Euro auf die vier besten. Informationen und Teilnahmebedingungen unter: www.bitte-laecheln-alte-stadt.de Donnerstag,04.März 2010 Konzerte, Tanz, Musical und Comedy – Volles Programm im Theater Nordhausen Nordhausen(smn). Auch nach dem viel gelobten Bühnenball gibt es im Theater Nordhausen keine Pause. Nonstop geht es jetzt durch den März. Morgen Vormittag um 10 Uhr (Freitag) zieht wieder „Die Königin der Farben“ die jüngsten Zuschauer ab zwei Jahren in ihren Bann. Am Samstag, 6. März 2010, lädt das Loh-Orchester unter der musikalischen Leitung von Markus L. Frank zum 5. Sinfoniekonzert „Russische Töne“ um 19.30 Uhr in das Haus der Kunst nach Sondershausen ein. Das Nordhäuser Publikum kann dieses Konzert dann einen Tag später, am Sonntag, 7. März, um die gleiche Zeit im Theater Nordhausen genießen. Mit orientalischem Tanz begrüßen die Showtanzgruppe Dalaa el Banat, das Tanzstudio Oriental und die Trommelgruppe Krama Kaje die Besucher am Samstag, 6. März, um 19.30 Uhr im Theater Nordhausen zu einer Benefizveranstaltung zugunsten der Dritte-Welt-Initiative Nordhausen, die das Geld Kindern aus Weißrussland für einen Ferienaufenthalt spenden möchte. Der Sonntag, 7. März, beginnt im Theater Nordhausen mit dem Kinder- und Familienmusical „30 Jahre Traumzauberbaum“ von Reinhard Lakomy. Beginn: 11 Uhr. Ebenfalls um 11 Uhr sind die Freunde des Schauspiels herzlich in das Theaterrestaurant „Da Capo“ eingeladen. Dort wird die Chefdramaturgin des Theaters, Anja Eisner, gemeinsam mit Gästen aus dem Landestheater Rudolstadt neugierig machen auf das nächste Schauspiel „Maria Stuart“. Der heitere Theaterabend „Prost, Henriette!“ in der Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei wird am Sonntag, 7. März, gleich zweimal geboten: um 15 Uhr und um 19.30 Uhr. Zu beiden Vorstellungen gibt es nur mit etwas Glück noch Karten. Auch am Montag, 8.3., geht es rund auf der Bühne. Im Theater Nordhausen wird extra zum Internationalen Frauentag das Musical „Mein Freund Bunbury“ gezeigt. Für Gruppen gibt es ein besonders günstiges Angebot. Die Vorstellung beginnt bereits um 18 Uhr. Kabarettist und Schauspieler Uwe Steimle, neben vielen anderen Rollen seinem Publikum besonders als vorlauter Hauptkommissar Jens Hinrichs aus der TV-Krimireihe „Polizeiruf 110“ bekannt, stellt sich mit seinem Programm „Günther allein zu Haus“ am Dienstag, 9. März, um 19.30 Uhr vor. Karten für dieses Gastspiel gibt es beim TicketCenter Thüringen, Tel. 0 36 31/47 73 76. Karten für alle anderen Veranstaltungen sind über die Theaterkasse, Tel. 0 36 31/98 34 52 sowie an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH erhältlich. Donnerstag,04.März 2010 Nordhäuser Kompanie bei Braunschweiger Tanztagen vertreten Nordhausen(smn). Die Kompanie der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH ist derzeit viel unterwegs. Im Thüringer Landestheater Rudolstadt, das mit dem Theater Nordhausen kooperiert, wird derzeit das Ballett „Dornröschen“ gezeigt. Das Rudolstädter Publikum ist begeistert von den Nordhäuser Ballettinszenierungen und revanchiert sich mit einem vollen Haus. Die Tänzerin Beth Keasey hat in den nächsten Tagen noch einen weiteren Weg. Sie vertritt die Kompanie aus der Rolandstadt bei den Braunschweiger Tanztagen, die vom 6. bis 13. März 2010 stattfinden. Bei diesem nunmehr 3. Festival tanzt sie ihr Solo „Let it be“ aus dem aktuellen Ballett „Bunt, schrill und sexy“ von Jutta Wörne. An den Braunschweiger Tanztagen beteiligen sich Tänzerinnen und Tänzer u. a. auch aus Norwegen, Israel und den Niederlanden. In der langen Nacht der deutschen Kompanien präsentieren insgesamt 18 Tanzensembles aus deutschen Staats-, Stadt- und Landestheatern, wie facettenreich hier im Land choreographiert wird. Donnerstag,04.März 2010 Planer aus Mitteldeutschland in Nordhausen Nordhausen(smn). Planungsdezernentinnen und -dezernenten größerer Städte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen trafen sich jetzt in Nordhausen mit Vertretern von Landesministerien sowie der Metropolregion Mitteldeutschland, um gemeinsam erste Ergebnisse ihres Erfahrungsaustausches zum Stadtumbau und weiteren Themen der Stadtentwicklung zu diskutieren. Schon seit Anfang vergangenen Jahres hatten sich die Planungsdezernentinnen und -dezernenten größerer Städte in Mitteldeutschland mehrmals getroffen, sagte Baudezernentin Inge Klaan. Dabei sei es um aktuelle Herausforderungen wie demografischer Wandel, Steuerungsmöglichkeiten des Stadtumbaus sowie Fragen der Landes- und Regionalplanung gegangen. „Als kleinere Stadt im Kreis der Planungsdezernentinnen und Planungsdezernenten Mitteldeutschlands freue ich mich besonders, dass wir zur heutigen Expertendiskussion in Nordhausen zusammengekommen sind“, sagte Inge Klaan. Denn die Rolle der Städte mache sich nicht nur an den großen Städten aus, sondern viel mehr seien die Mittelstädte gefragt, in der Fläche die Sicherung der Versorgungsfunktionen zu übernehmen. „Der gemeinsame Erfahrungsaustausch in dieser Runde zeigt uns, dass viele vergleichbare Probleme in allen größeren Städten zu bewältigen sind.“ Auch die Teilnehmer des Erfahrungsaustausches stimmten darin überein, dass für eine erfolgreiche und zukunftsfähige Entwicklung in Mitteldeutschland die Mittel- und Oberzentren weiterhin in der Lage sein müssen, ihre Funktionen zu erfüllen. Im Hinblick auf eine erfolgreiche zukunftsorientierte Entwicklung der Region kommt den mitteldeutschen Mittel- und Oberzentren daher eine besondere Aufgabe zu. Um auch angesichts der aktuellen Herausforderungen diesen Aufgaben für eine effektive, finanziell tragbare und ökologisch sinnvolle räumliche Entwicklung gerecht werden zu können, benötigen die Städte die Unterstützung von Bund und Ländern. Diese ist für die Bewältigung der Aufgaben des Stadtumbaus ebenso erforderlich wie für die Gewährleistung der kommunalen Investitionsfähigkeit für eine nachhaltige Stadtentwicklung und Daseinsvorsorge sowohl für ihre Stadtgebiete als auch für den ländlichen Raum. Mit den anwesenden Vertretern der Landesministerien aus Sachsen und Thüringen wurde als Ergebnis der konstruktiven Diskussion vereinbart den Dialog fortzusetzen. Mittwoch,03.März 2010 Geldausgabeautomat gesprengt Nordhausen(smn). Eine gewaltige Detonation hat heute Morgen die Anwohner der Halle Kasseler Straße in Sollstedt aus dem Schlaf gerissen. Unbekannte Täter hatten den Geldautomaten der Volks- und Raiffeisenbank gesprengt. Die Täter hatten ein Gas-Luft-Gemisch in den Automaten geleitet und um 04.30 Uhr aus der Ferne gezündet. Die heftige Explosion hat die Haustür der Bank aus der Verankerung gerissen und das Frontteil des Geldautomaten bis in den Eingangsbereich geschleudert. Zwei dunkel gekleidete Männer rissen die Geldkassetten aus dem Gehäuse des Automaten, sprangen in einen silbernen Audi A 4 Combi und flüchteten in Richtung Eichsfeld. An dem Audi befanden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit die amtlichen Kennzeichen EIC-C 932. Die Kennzeichen sind in der gleichen Nacht in der Nordhäuser Rothenburgstraße von einem Auto gestohlen worden. Die Täter ließen am Tatort einen Flaschenwagen mit je einer Sauerstoff- und Gasflasche zurück. Die Kripo geht davon aus, dass auch der Flaschenwagen irgendwo gestohlen wurde. Die Zündleitung hatten die Täter zwei handelsübliche Kabeltrommeln verwendet, die ebenfalls noch am Tatort waren. Vermutlich wurden auch sie gestohlen. Gesucht werden Zeugen, die in der Nacht zum Mittwoch in Sollstedt Fahrzeuge oder Personen in der Nähe der Bank beobachtet haben. Ebenso werden Personen gesucht, die Hinweise zur Herkunft des Flaschenwagens und der Kabeltrommeln geben können. Hinweise nimmt die Polizei in Nordhausen unter 03631/960 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Dienstag,02.März 2010 MARIA STUART IM THEATERRESTAURANT Am Sonntag Matinee vor der nächsten Schauspielpremiere Nordhausen(smn). Was haben Maria Stuart, Königin Elisabeth I. von England, Angela Merkel und Madonna gemeinsam? Erste Antworten darauf gibt es in der Matinee zu Friedrich Schillers Politdrama „Maria Stuart“ am kommenden Sonntag, 7. März, um 11.00 Uhr im Theaterrestaurant „Da Capo“. Bevor knapp zwei Wochen später das Rudolstädter Schauspielensemble mit seiner neuen Inszenierung des Theaterklassikers nach Nordhausen kommt, kann man sich am Sonntagvormittag auf den Theaterabend einstimmen lassen. Chefdramaturgin Anja Eisner hat sich Matthias Spaniel eingeladen, den Rudolstädter Dramaturgen, der die Produktion in ihrer Entstehung begleitet hat. Sie wird ihm Fragen zu Schillers Stück, zum historischen Hintergrund und vor allem natürlich dazu, was die Besucher auf der Bühne erwartet, stellen. Matthias Spaniel hat angekündigt, dass er neben Aufführungsfotos auch einen akustischen Eindruck mitbringen wird. Beginn der Matinee ist 11.00 Uhr, der Eintritt ist frei. Dienstag,02.März 2010 Glückwunsch zur 50. - Prost, Henriette! Nordhausen(smn). Wer kennt es nicht, das Huhn aus der Fernsehwerbung vom Echter Nordhäuser Doppelkorn. Es hat sogar einen Namen: Henriette. Henriette hat aber nicht nur die Hauptrolle in einem Fernsehspot – sie steht inzwischen auch auf den Brettern, die die Welt bedeuten. In der Spielzeit 2008/2009 wurde ein Schauspiel nach ihr benannt, das die Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH in der Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei uraufführte. Das Stück läuft inzwischen in der zweiten Spielzeit und sieht seiner 50. Vorstellung entgegen. Das wohl einzigartige Projekt von Regisseur Nico Rabenald führt in der Stadt am Rande des Harzes zwei Traditionen zusammen, die des Theaterspielens und des Kornbrennens. Seit Jahrhunderten wird in Nordhausen Theater gespielt, seit über 500 Jahren Korn gebrannt. Die Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei verwandelte sich seit September 2008 bereits 49mal zu einer weiteren Spielstätte der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH. Das Publikum wird hier in einer ungewöhnlichen und sehr heiteren Weise mit der Traditionsbrennerei bekannt gemacht. Es ist nicht nur das außergewöhnliche Ambiente, das diesem Stück besondere Ausstrahlung verleiht, sondern es ist vor allem auch das geniale Spiel von Uta Haase und Sigrid Herforth. Die beiden Schauspielerinnen lassen den Abend für die Zuschauer unvergesslich werden. Am 7. März 2010 wird nun zur 50. Vorstellung von „Prost, Henriette“ eingeladen. Zur Jubiläums- Vorstellung haben sich bereits die Urheber dieses Stückes, Regisseur Nico Rabenald und der musikalische Leiter Kai Tietje, angesagt. Für diese Jubiläumsvorstellung sind die Karten bereits fast ausverkauft, auch für die Vorstellung am 7. März nachmittags. Die nächste Vorstellung folgt dann am 10. März um 19.30 Uhr Gelegenheit. Karten für diese Vorstellung gibt es im Vorverkauf an der Theaterkasse, Tel. 0 36 31/98 34 52, oder in der Echter Nordhäuser Traditionsbrennerei. Dienstag,02.März 2010 Ende des Container-Daseins Nordhausen(smn). Fünf Klassenräume der Nordhäuser Lessingschule haben jetzt ihr dortiges Provisorium verlassen. Dort wurden sie eingerichtet, weil der Ostflügel des zweiflügligen Schulgebäudes komplett saniert wird. „Diese Sanierung neigt sich jetzt dem Ende entgegen“, sagte Sabine Och vom Nordhäuser Bauamt. In den kommenden Wochen werde der Ostflügel noch eine Wärmedämmung bekommen wie auch mehrere behindertengerechte Zugänge. Und mit dem Anbau einer Rampe in Richtung Keller werde das Gebäude auch Rollstuhlgerecht erreichbar sein. Für Ende März rechnet Frau Och mit dem Beginn des 2. Bauabschnitts. Dessen 1. Etappe ist der Komplett-Abriss des bisherigen Westflügels des Schulgebäudes. Dieser wurde nicht mehr benötigt, da sich die Schülerzahlen auf rund 350 verringert hatten. „Anschließend beginnen die umfangreichen Arbeiten auf den Außenanlagen. Dort entstehen kleine grüne Lernoasen, ein Kleinspielfeld und Fahrradständer. Darüber hinaus wird ein Großteil des Freigeländes neu gepflastert“, so Frau Och. Abhängig von der Haushaltsplanung der Stadt Nordhausen rechnet Frau Och mit dem Ende der Schulsanierung bis zum Beginn des neuen Schuljahres im Sommer. Die Sanierungskosten der Schule belaufen sich auf rund 5,5 Millionen Euro. Mit dem Abschluss der Erneuerungsarbeiten sind sämtliche Grund- und Regelschulen der Stadt saniert. Dienstag,02.März 2010 Nordhäuser Boxer wollen nach der Tabellenspitze greifen Nordhausen(smn). Am 6. März, wollen die Nordhäuser Boxer in der 2. Bundesliga nach der Tabellenspitze greifen. Gegner sind an diesem Sonnabend Abend, ab 19.30 Uhr die Kämpfer des SC Traktor Schwerin in der Nordhäuser Ballspielhalle. Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse zum Preis von 6 Euro. „Das Duell gegen den mehrjährigen DDR-Mannschaftsmeister aus Schwerin kann für uns entscheidend werden: Gewinnen wir, übernehmen wir die Tabellenspitze in der Liga“, sagte Mathias Geidel, Abteilungsleiter Boxen beim Nordhäuser Sportverein. Der Gegner sei schon zu DDR-Zeiten eine Größe gewesen. „Aus Schwerin kommen so bekannte Namen wie Richard Nowakowski, Michael Thimm oder Andreas Zülow. Zwar haben wir den Hinkampf gewonnen – allerdings äußerst knapp. Wir gehen deshalb mit unserem stärksten Team in den Ring: Mit dabei für uns: Dieter Geyer im Bantamgewicht, Eduard Schmidt im Fliegengewicht, Tom Langelotz im Leichtgewicht, David Müller im Halbweltergewicht, Abu Yusupov im Weltergewicht, Artur Schmidt im Halbschwergewicht und Stefan Köber im Schwergewicht. Seinen Abschied wird am Sonnabend Mittelgewichtler Mark Haupt nehmen. Der 36-jährige war seit der Oberliga-Saison Mitglied in unserem Team und war aufgrund seiner sportlichen und menschlichen Eigenschaften unser Kapitän. Wir wollen ihm am Sonnabend einen würdigen Abschied geben – gemeinsam mit unseren treuen Fans“, so Geidel. Die Besucher dürften sich auch auf ein spannendes Rahmenprogramm freuen, „das diesmal tänzerische und musikalische Höhepunkte bieten wird.“ Montag,01.März 2010 Gekühlte Bausteine Nordhausen(smn). Nicht schlecht staunten die Beamten der Autobahnpolizei, als sie am Sonntagabend auf der BAB 38 einen Kühlzug kontrollierten. Der Sattelzug war trotz Sonntagsfahrverbot bis nach Nordthüringen gelangt. Offensichtlich wurde er bis dahin nicht kontrolliert, da man davon ausging, dass er verderbliche Lebensmittel transportiert. Diese LKW können Sondergenehmigungen zum Sonntagsfahrverbot bekommen. Die Rechnung der transportierenden Firma aus Prag schien aufzugehen, bis die Nordthüringer Polizei den Kühlcontainer öffnete und feststellte, dass die komplette Ladung LEGO-Bausteinen bestand.Der Fahrer muss nun mit einer deftigen Ordnungsstrafe rechnen. Bis dahin wurde ihm eine Sicherheitsleistung abverlangt, die er am frühen Montagmorgen bezahlen konnte, bevor er seine Fahrt fortsetzen konnte. Montag,01.März 2010 Zeugen der rasanten Fahrt gesucht Nordhausen(smn). Die Polizei sucht Zeugen einer rasanten Autofahrt quer durch Leinefelde. Auf dem Weg zur Autobahn wollte vergangenen Freitag gegen 16.40 Uhr eine Streifenbesatzung einen PKW kontrollieren. Der Fahrer des schwarzen Audi A 3 ergriff jedoch die Flucht und raste durch die Stadt. Dabei erreichte er mehrfach Geschwindigkeiten von etwa 100 km/h. An mehreren Stellen wurden Passanten durch die Fahrweise des jungen Mannes gefährdet, bevor der 22-jährige Breitenworbiser auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes gestellt werden konnte. Wie sich anschließend herausstellte, fuhr er unter Einwirkung von Drogen. Ihm wurde eine Blutprobe abgenommen und der Führerschein sichergestellt. Um die zahlreichen Gefährdungssituationen sicher beweisen zu können, sucht die Polizei Zeugen. Insbesondere zwei Männer, die im Garagenkomplex an der Lisztstraße standen und den Polizisten noch die Fahrtrichtung des Autos anzeigten. Ebenso eine Frau, die mit einem kleinen Kind den Fußgängerüberweg in der Goethestraße überqueren wollte, als der Audi vorbei raste. Aber auch andere Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Leinefelde in Verbindung zu setzen. Montag,01.März 2010 „Thüringer Bücherfrühling“ in Nordhausen: Harry Rowohlt liest Nordhausen(smn). Im Rahmen des „Thüringer Bücherfrühlings“ ist der Verlegersohn, Schriftsteller und Sprachvirtuose Harry Rowohlt zu Gast in Nordhausen. Am Montag, dem 29. März 2010 – zwei Tage nach seinem 65. Geburtstag – liest er um 19:30 Uhr im Nordhäuser Theater. Karten sind ab sofort in der Stadtinformation und im Theater Nordhausen für 10 Euro und ermäßigt für 8 Euro erhältlich. An der Abendkasse kostet die Eintrittskarte 12 Euro. Zu der Veranstaltung lädt das Nordhäuser Kulturamt als Veranstalter ein. Der Thüringer Bücherfrühling ist eine Initiative des Thüringer Buchhandels und der Thüringer Bibliotheken, koordiniert vom „Erfurter Herbstlese e.V.“ Geboren 1945 in Hamburg, lebt Harry Rowohlt heute in Hamburg-Eppendorf. Bereits sehr früh entwickelte der Stiefsohn des Verlegers Ernst Rowohlt ein ausgeprägtes Interesse an Sprache und Literatur. Nachdem er seine Schulausbildung am Walddörfer-Gymnasium abgeschlossen hatte, absolvierte er bei Suhrkamp eine Lehre zum Verlagsbuchhändler. Danach arbeitete er als Volontär bei Rowohlt und der Grove Press in New York. Berühmt wurde Harry Rowohlt mit „Pooh´s Corner“, seiner kulturkritischen Kolumne in der Wochenzeitung „Die Zeit“. Auch als Schriftsteller, Vorleser und Schauspieler erlangte er große Bekanntheit. Gelegentlich ist er als Obdachloser „Harry“ in der „Lindenstraße“ zu sehen. Seit 1971 brilliert er außerdem als Übersetzer von inzwischen etwa 120 Titeln der zeitgenössischen irischen und amerikanischen sowie der Kinder- und Jugendliteratur. Zu den populärsten von ihm übersetzten Büchern zählen wohl A.A. Milnes´ „Pu der Bär“ und Frank McCourts autobiographischer Roman „Die Asche meiner Mutter“. Harry Rowohlts Werk ist ebenso facettenreich wie seine Person und wurde bereits mehrfach mit wichtigen Medienpreisen ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er den „Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau“ (1997), den „Kurd-Laßwitz-Preis“ (1998) und den „Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung“ (1999) sowie den Satirepreis „Göttinger Elch“ (2001). 2004 verlieh ihm der WDR den deutschen Hörbuchpreis für „Flan O´Brien, Auf Schwimmen-zwei-Vögel“, und ein Jahr zuvor errang er Platin für 250.000 verkaufte CD´s von „Pu der Bär“. Daneben hat der „Ambassador of Irish Whiskey“ („Botschafter des Irischen Whiskeys“, 1996) schon zweimal den Deutschen Jugendliteraturpreis erhalten (2003 und 2005). In der Begründung für die Preisvergabe an Harry Rowohlt im Jahr 2005 heißt es: „Sein ganzes Schaffen zeichnet sich aus durch höchste Ansprüche an sich selbst und Sprachverliebtheit bis zur Sprachbesessenheit.“ Und nicht zuletzt gibt Harry Rowohlt Lesungen, mit denen er regelmäßig Aufsehen erregt. Denn das Publikum erwartet ein einmaliger Mix aus Sprachgewandtheit und außergewöhnlichem Improvisations- und Bühnentalent, das sich bis zum Exzess steigern kann. Montag,01.März 2010 Sturmnacht in Nordhausen- Feuerwehren im vollen Einsatz Nordhausen(smn). Gedankt hat jetzt Nordhausens Berufsfeuerwehr-Chef Gerd Jung den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren von Nordhausen-Mitte, Bielen, Sundhausen, Leimbach, Herreden und Salza für ihren Einsatz bei der Bekämpfung der Sturmschäden. „Ab etwa 17 Uhr am Sonntag waren die Kameraden pausenlos im Einsatz und haben sich auch die halbe Nacht um die Ohren geschlagen. Und für viele von ihnen ging es ein paar Stunden später schon wieder auf Arbeit. Meinen Respekt und meine Anerkennung für diese Leistung“, sagte Jung. Zur Hilfe gerufen sei die Feuerwehr unter anderem in die Hardenbergstraße, wo ein Baum auf ein Auto gefallen war, zu einem gebrochenen Strommast im Ortsteil Sundhausen oder an die Obergrasmühle, in deren Nähe zwei Fichten auf einen Telekom-Masten gefallen seien. Darüber hinaus sei die Hilfe gefragt gewesen, als in Herreden die Ortsdurchfahrt unter Wasser gestanden habe. In der Gemeinde Sollstedt war es bereits gestern Abend zu Stromausfällen gekommen. Montag,01.März 2010 Anfrage der FDP-Stadtratsfraktion: Folgen des harten Winters für die Straßen und das Stadtbudget Nordhausen(smn). Mit Blick auf den harten Winter hat sich jetzt die Nordhäuser FDP-Stadtratsfraktion mit folgenden Fragen an das Nordhäuser Rathaus gewandt: Auf welche Höhe werden die Kosten für die Beseitigung der baulichen Schäden an den Straßen durch die Stadtverwaltung geschätzt? Finden sich die zu erwartenden höheren Reparaturkosten für die Straßen im aktuellen Haushaltsentwurf wieder? Wurden die erhöhten Kosten für den diesjährigen Winterdienst in den Haushalt eingeplant? „Durch den langen und kalten Winter sind vergleichsweise hohe Schäden an den Straßen der Stadt Nordhausen aufgetreten. Die Beseitigung der Schlaglöcher und anderer Schäden ist dringend erforderlich, um die Verkehrssicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten“, heißt es in der Begründung zur Anfrage. Montag,01.März 2010 Mr. Feelgood im Jugendclubhaus Nordhausen(smn). MR.FEELGOOD in Concert: Party pur ist angesagt, wenn diese Band am 06.März im Klubhaus ist… Die Musiker stammen alle aus regional bekannten Bands. So war zum Beispiel Sänger Roger, Gitarrist Steven und Drummer Hardy mit ihrer damaligen Band MONKEY CAB als Support von vielen international bekannten Bands on Tour. Im Vorprogramm von Gotthard spielten sie die gesamte D-frosted Tour in Deutschland und der Schweiz in ausverkauften Hallen. Sie eröffneten für Deep Purple, Saga, Stratovarius, Rage, Grave Digger und Gamma Ray. Bassist Sören war mit seiner Band VOICE im Vorprogramm von Edguy in Frankreich und Deutschland unterwegs und Keyboarder Fredi erspielte sich in verschiedenen Bands bei unzähligen Shows seine Professionalität. Diese Band ist eine eingeschworene Gemeinschaft. Gute Laune bei den größten Hits der Rock- und Popgeschichte sowie das aktuellste aus den Charts und Stimmung total bei den abgesagtesten Partyklassikern, verpackt in einer frischen und mitreißenden Live-Show. Mit Witz, Humor und einem Schuss Ironie, aber mindestens genauso viel Biss und Energie präsentieren die fünf Vollblutmusiker ihre Show. Die Band MR.FEELGOOD kann sich dank ihres großen Repertoires immer auf das Publikum einstellen und ist somit bei ihren Shows stets flexibel. Songs von Bon Jovi bis AC/DC und Metallica, den Ärzten, Red Hot Chilli Peppers, Linkin Park, Nickelback, U2 oder Green Day sowie bekannten und beliebten Party Hits sind nur ein kleiner Teil ihres riesigen Programms. Spontane Einlagen und Animationen lassen das Publikum zu einem Teil der Show werden und die imposante und moderne Ton- und Lichtanlage unterstützt die Musiker, somit wird jede Party zum Erlebnis. Bei unzähligen Events war die Band Garant für ausgelassene Stimmung und eine professionelle Show. Zu den Highlights dabei zählen sicher die Aufstiegsparty von Hannover 96 , Saisonopening beim VFL Wolfsburg, Saisonopening bei den Hannover Scorpions , die Radio Rockland Tour ,die Konzerte zur Walpurgisnacht auf dem Brocken, das Bikertreffen in Schleiz, Bikeweek in Alicante Spanien ,Sechstage Rennen in Bremen, Maiwoche in Osnabrück, Tag der Niedersachsen in Leer , Kieler Woche sowie diverse Ski Openings in Deutschland , Österreich und der Schweiz. Der Einlass am 06.März beginnt für alle ab 18 Jahre pünktlich 22:00 Uhr. Montag,01.März 2010 Die „etwas andere“ Weltreise – Lesung zum Thema „Globalisierung“ Nordhausen(smn). Gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen veranstaltet die Stadt Nordhausen am Dienstag, dem 2. März, eine Lesung aus dem Buch „Angst und Neugier im Gepäck – Eine etwas andere Forschungsreise um die südliche Welt“. Die Lesung ist im Bürgersaal des Neuen Rathauses. Sie beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Autoren Renate Müller - freiberufliche Prokuristin - und Wolf Wagner - von 1992 bis 2009 Professor für Sozialwissenschaften an der FH Erfurt - wollten kulturelle Globalisierungsfolgen untersuchen. Doch das Ergebnis ihrer außergewöhnlichen und oft lebensgefährlichen Weltreise ist verblüffend: Die beiden Kritiker wandelten sich zu Befürwortern. Grund für diesen Wandel ist eine „etwas andere“ Methode. Anstatt nur nach Klischees zu suchen, werden auch scheinbare Randphänomene beachtet. So wird die Sichtweise breiter und differenzierter: Zwischen der Erwartung und der Wahrnehmung der politischen Realität vor Ort werden deutliche Unterschiede bemerkbar. So ist die Globalisierung für die Autoren am Ende kein westlicher Wirtschafts- und Kulturimperialismus mehr, sondern ein bewusster Anschluss an die westliche Welt. Und sie sehen in der Globalisierung die beste, wenn nicht sogar die einzige Chance für die Umsetzung allgemeingültiger Menschenrechte. Eine denkbar explosive, aber auch mutige These, die zur Beschäftigung mit dieser weltumspannenden Problematik aufruft. |
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