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Stadtmagazin Nordhausen
10 Jahre Stadtmagazin Nordhausen: 1996-2006
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24.11.2008 -30.11.2008   aktuelle Nachrichten um und aus Nordhausen
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Sonnabend, 29.November 2008
Nordthüringens größter Adventskalender öffnet am Montag sein erstes Türchen
Nordhausen(smn). Die beiden Theaterengel Tina und Lina sind auf dem Weg zur Erde und werden ab 1. Dezember 2008 jeden Tag die die großen und kleinen Nordhäuser zum Adventskalender am Theater Nordhausen begrüßen. 
Von Jahr zu Jahr gewinnt der Adventskalender des Theaters Nordhausen mehr Anhänger. Das betrifft nicht nur die Besucher, die täglich ab 17 Uhr das Geschehen verfolgen und neugierig sind, wer sich hinter dem jeweiligen Fenster verbirgt. Auch das Interesse von Firmen, Unternehmen und Einrichtungen, beim Adventskalender mitzumachen, wird immer größer. In diesem Jahr wird sich unter anderem am 13. Dezember erstmals der Alternative Bärenpark Worbis vorstellen, der geschundenen Bären eine Anlage bietet wie in der freien Natur. Am 12. Dezember wird die 1. Herrenmannschaft des FSV Wacker 90 Nordhausen Weihnachtslieder singen – im vergangenen Jahr eine der größten Attraktionen. 
Mit den Engeln wird der Intendant und Geschäftsführer der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH, Lars Tietje, am Montag den Startschuss zum Öffnen des ersten Fensterchen am Adventskalender geben. Bis zum 24. Dezember wird jeden Abend eine andere Bühnenfigur hinter einem der Fenster erscheinen. Dazu gibt es verschiedene kulturelle Darbietungen – so will zum Beispiel am 10. Dezember, an dem die Kreissparkasse Nordhausen Fensterpate ist und beim Adventskalender die PS-Los-Ziehung veranstaltet, wieder die Rockgruppe „Emma“ die Besucher begeistern, wie bereits im vergangenen Jahr. 
Im Jahr 2004, als Lars Tietje das Theater als Intendant übernahm, wurde auch die Idee des Adventskalenders geboren. Was damals begann, hat schnell in Stadt und Region einen festen Platz gefunden. So ist es nicht verwunderlich, dass sich an manchen Abenden mehr als 200 Besucher am Theaterplatz einfinden, um gemeinsam die Vorweihnachtszeit zu genießen. Dazu gehören natürlich auch Glühwein und Kinderpunsch, die von der Nordhäuser Tafel und dem Förderverein Theater Nordhausen e.V. verkauft werden, und Waffeln, die der Förderverein Evangelische Grundschule Nordhausen e.V. verkauft. 
Den Adventskalender schmückt auch eine lebensgroße Weihnachtskrippe. Hier kann man an den Adventswochenenden sein ganz persönliches Weihnachtsfoto machen lassen.

Freitag, 28.November 2008
Abenteuer beim Geburtstagstortebacken
Nordhausen(smn). In der Vorweihnachtszeit wird überall gebacken – auch im Theater Nordhausen. Um den Teig herzustellen, reicht für gewöhnlich eine Schüssel, doch im Theater unterm Dach in Nordhausen steht eine große Maschine – die Eierkuchentortenrührbackfüllundglasiermaschine MKA (Mit Kerzenautomatik) – und mit ihrer Hilfe wollen Pettersson und Findus backen, allerdings keine Plätzchen, wie vielleicht bei den Zuschauern zu Hause, sondern eine leckere Geburtstagstorte soll es werden. Als Pettersson die Maschine mit den Zutaten füllen will, merkt er, dass kein Mehl im Haus ist. Also will er ins Dorf fahren, um welches zu kaufen. Aber der Hinterreifen seines Fahrrades ist platt, das Werkzeug im Tischlerschuppen eingeschlossen und der Schlüssel zum Schuppen verschwunden.
Bis sich die beiden die Geburtstagstorte schmecken lassen können, erleben Pettersson und Findus allerhand Abenteuer und die Nachbarn beobachten argwöhnisch die merkwürdigen Geschichten, die sich auf dem alten Bauernhof abspielen.
In den nächsten Tagen können die Kinder die Abenteuer von Pettersson und Findus wieder live erleben. Beispielsweise am kommenden Montag, 1. Dezember um 16 Uhr, 2., 3., 15. und 16. Dezember jeweils um 10 Uhr. Am 23. Dezember sind Pettersson und Findus für die Kinder um 11 Uhr da und am 25. Dezember dann um 15 Uhr.
Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Freitag, 28.November 2008
20 Jahre friedliche Revolution: OB: „Auch jene ehren, die im Stillen gewirkt haben“ Nordhausen gedenkt mit Einweihung eines Erinnerungsweges, Lesungen, Ausstellungen und spezieller Auszeichnungsveranstaltung
Nordhausen(smn). Mit zahlreichen Veranstaltungen und der Einrichtung eines Erinnerungsweges will die Stadt Nordhausen im gesamten kommenden Jahr der friedlichen Revolution vor 20 Jahren gedenken. Dazu hat sich jetzt im Nordhäuser Rathaus eine Arbeitsgruppe getroffen. 
„Wir wollen jene ehren, die in Nordhausen im Stillen jahrelang für die Änderung der gesellschaftlichen Verhältnisse gearbeitet haben, was letztlich im Herbst 1989 in die friedliche Revolution mündete. Wir wollen keine weitere Aufarbeitung der Stasi-Geschichte, sondern eine Erinnerung daran, was im Jahr 1989 in Nordhausen geschehen ist und wo“, so Frau Rinke. „Eine umfassende Aufarbeitung kann es sowieso erst geben, wenn weitere 20 Jahre vergangen sind. Mit den Veranstaltungen im kommenden Jahr wollen wir aber die Sichtweise auf die Ereignisse des Jahres 1989 in Nordhausen weiter vervollkommnen. Und dabei sollen auch die Nordhäuserinnen und Nordhäuser ihren Beitrag leisten: Wir rufen die Menschen auf, uns ganz persönliche Zeitdokumente aus ihren Lebensbereichen zur Verfügung zu stellen, die mit der Wende im Herbst 1989 zusammenhängen – ob aus dem privaten oder beruflichen Lebensumfeld, dem Vereinsleben oder dem Wirken in den gesellschaftlichen Organisationen bzw. den Parteien und anderen Bereichen. Das können zum Beispiel Fotos oder Briefe sein oder Dokumente wie Filme, Plakate oder Transparente, bzw. alles, was aus persönlicher Sicht eng mit dem Jahr 1989 zusammenhängt und persönlich wichtig erscheint. Die Unterlagen können im städtischen Kulturamt zur Verfügung gestellt werden und werden nach Ablauf der Veranstaltungen den Eigentümern selbstverständlich wieder  zurückgegeben.“
Auftakt für die Veranstaltungsreihe ist am 10. Januar, sagte Kulturamtsleiterin Dr. Cornelia Klose „mit der Eröffnung einer Ausstellung des Fotografen Roger Melis, der bis Anfang März im Kunsthaus Meyenburg Bilder aus seinem Buch `In einem stillen Land. Fotografien aus der DDR´ zeigen wird.“
Im März solle dann der Erinnerungsweg „Nordhausen 1989“ eröffnet werden. Dieser führe vom August-Bebel-Platz bis zum Rathaus, vorbei an der Frauenberg-Kirche, der früheren Stasi-Zentrale, dem ehemaligen Wehrkreiskommando, der früheren SED-Kreisleitung und der Propstei in der Stolberger Straße. „Alle diese Orte sind mit den Ereignissen im Jahr 1989 eng verbunden, deshalb sollen auch dort jeweils Informationstafeln augestellt werden. Die Stadtführungen entlang dieses Weges sollen künftig Schüler des Humboldt-Gymnasiums übernehmen im Rahmen des Projektes `Nordhausen in der Wendezeit´, so die Kulturamtsleiterin. 
Im April werde dann Christoph Dieckmann, Redakteur bei der Wochenzeitung „Die Zeit“ aus seinem Buch „Das wahre Leben im falschen“ lesen. Der Berliner Historiker Stefan Wolle – Spezialist zum Thema DDR-Geschichte - sei am 7. Mai in Nordhausen und halte einen Vortrag unter der Überschrift „Das letzte Mal Zettelfalten – Die Volkswahlen vom 7. Mai 1989 und die Entlarvung des Wahlbetruges durch Oppositionsgruppen.“ 
DEFA-Filme aus der Wendezeit sowie DEFA-Klassiker stehen im Juni im Mittelpunkt eines Filmprojektes; von Juli bis August gibt es dann eine Plakat-Ausstellung zum Thema „Wir sind ein Volk“. Die Kunst des Sozialistischen Realismus steht vom Juni bis September im Mittelpunkt einer Kunsthaus-Ausstellung unter dem Titel "Gudrun Brüne, Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke.“
Im September 2009 soll dann eine Gedenkanlage auf dem Bebel-Platz eingeweiht werden. „Dort wollen wir unter anderem eine Portraitbüste von August Bebel aufstellen sowie Tafeln, die Informationen vermitteln über die Bedeutung des Bebel-Platzes als zentralen Demonstrationsplatz während der friedlichen Revolution in Nordhausen. Beides passt gut zusammen, da August Bebel für die Durchsetzung freiheitlicher Ideen eingetreten war“, sagte Frau Rinke. 
Im Mittelpunkt der traditionellen Auszeichnungsfeier für das Ehrenamt am 3. Oktober sollen  dann jene Akteure ausgezeichnet werden, die entscheidenden Anteil am Gelingen der friedlichen Revolution hatten – „ob im Lichte der Öffentlichkeit oder als stille Helfer hinter den Kulissen“, so Frau Rinke. Die Kreissparkasse hat im selben Monat Pfarrer Führer zum Gespräch ins Nordhäuser Theater eingeladen, der von den Ereignissen in der Leipziger Nikolaikirche berichten- und mit den Besuchern diskutieren will. 
Im November wollen dann der Nordhäuser Historiker Thomas Müller und die Autorin Kristin Kaiser ihr Buch vorstellen, das derzeit den Arbeitstitel „20 Jahre friedliche Revolution in Nordhausen“ trägt und für dessen Erstellung in den kommenden Monaten Zeitzeugen befragt werden. Abschluss der Veranstaltungen bilden dann eine Ausstellung der Nordhäuser Künstlerin Katrin Hattenhauer im Kunsthaus sowie eine Aufführung im Theater des Musicals „Mein Freund Bamburi“ von Gerd Natschinski. 
„Darüber hinaus werden wir noch die Vorschläge integrieren, die aus dieser Arbeitsgruppe kommen werden“, sagte Frau Rinke zum Abschluss der Arbeitsgruppensitzung. 

Donnerstag, 27.November 2008
Das Thüringer Opernstudio bringt Janine Metzner in die Rolandstadt
Nordhausen(smn). Janine Metzner konnte zwar als Kind nicht ahnen, dass sie eines Tages als Opernsängerin auf einer Bühne stehen würde, aber gern gesungen hat sie schon immer. Dabei ist die Magdeburgerin musikalisch von familiärer Seite her nicht „vorbelastet“. Aber die Familie hat ihre gesangliche Laufbahn immer unterstützt. Janine Metzner konnte beispielsweise ein musisches Gymnasium in Magdeburg besuchen. Dafür war sie in der 4. Klasse ganz allein zum Vorsingen gegangen und hatte dann die Eltern vor die Tatsache gestellt, dass sie ab der 5. in einer Chorklasse lernen möchte. Die Eltern waren zwar zunächst erstaunt, stellten aber fest: das Kind wusste, was es wollte. Auch in den folgenden Jahren hat Janine Metzner nie vom Gesang gelassen und ihre Stimme weiter trainiert. Es ergab sich, dass sie in der 8. Klasse als Solistin auftreten konnte. Es war ein Titel von Gershwin, erinnert sich die heute 26jährige. Ein Auftritt, an den sie gern zurückdenkt, eine Zeit, die prägend für sie war. Mit der 8. Klasse stand für Janine Metzner fest: Ich werde Sängerin. Wenn sie zunächst auch nicht gerade an die klassische Richtung und Oper dachte – das ergab sich bald während des Studiums. 
Im Jahr 2000 nahm sie an der Musikhochschule Franz Liszt Weimar ihr Gesangsstudium auf, erhielt 2006 das Diplom, dem folgte ein Aufbaustudium und seit der Spielzeit 2007/08 das Opernstudio der Musikhochschule. Die Mezzosopranistin gehört zu den drei Sängerinnen, die jetzt durch das neu gegründete Thüringer Opernstudio den Weg ins Theater Nordhausen gefunden haben. Das Thüringer Opernstudio ist ein postgradualer Studiengang, den die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in Zusammenarbeit mit Thüringer Theatern anbietet. Der Studiengang eröffnet jungen, hochbegabten Sängern die Chance, professionelle Berufserfahrungen auf der Opernbühne zu sammeln. Ermöglicht wird das durch die Kooperation mit drei verschiedenen Theatern. Dazu zählen neben dem Deutschen Nationaltheater Weimar, das Theater Erfurt und das Theater Nordhausen. In der Rolandstadt werden drei Stipendiaten in verschiedenen Rollen zu sehen sein. In der Operette „Eine Nacht in Venedig“ singt Janine Metzner die Partie der Barbara alternierend mit Anja-Daniela Wagner singt. Die Mezzosopranistin singt derzeit auch die Partie der Schäferin in Janaceks „Jenufa“ und die Zweite Dame in der Oper „Die Zauberflöte“ am DNT Weimar und wird im nächsten Jahr die Nordhäuser als Don Ramiro in Mozarts „Die Gärtnerin aus Liebe“ erfreuen. 
Am kommenden Freitag, 28. November, wenn sich der Vorhang zur Premiere für die Operette „Die Nacht in Venedig“ in Nordhausen hebt, dann ist es für Janine Metzner eine besondere Premiere: sie wird sich dem Publikum mit der Rolle der Barbara vorstellen. 

Donnerstag, 27.November 2008
Tierheim Nordhausen lädt zum Weihnachtsmarkt 
Nordhausen(smn). Zum Weihnachtsmarkt lädt das Tierheim Nordhausen am Sonnabend, dem 29. November, von 12 bis 17 Uhr auf sein Gelände An der alten Schäferei.
Das kulinarische Angebot ist breit und reicht von Kreppeln und Waffeln über Plätzchen und hausgemachte Marmelade bis hin zu Soljanka und Glühwein. Darüber hinaus gibt es einen kleinen Flohmarkt sowie Weihnachtsgestecke. 
Sämtliche Erlöse kommen den Tieren des Heimes zugute. 

Donnerstag, 27.November 2008
Wegen Neuprogrammierung: Ampeln aus vom 5. bis 8. Dezember 
Nordhausen(smn). Vom 5. bis zum 8. Dezember sind die Ampeln an den Kreuzungen Arnold/Bahnhofstraße und Uferstraße/Bahnhofstraße außer Betrieb. Der Grund: Um  den Verkehrsfluss in Nordhausen zu verbessern, werden in den Lichtsignalanlagen des B 4-Innenstadtringes elektronische Steuergeräte ausgetauscht und neu programmiert. 

Donnerstag, 27.November 2008
Zur Weihnachtsausstellung in der „Flohburg“: Puppentheater kommt am 4. Dezember 
Nordhausen(smn). Im Rahmen der Weihnachtsausstellung im Altstadtmuseum „Flohburg“ kommt 4. Dezember 2008 das Nordhäuser Puppentheater Behnke. Um 16 Uhr erfahren die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern „Vom Moritz, der kein Schmutzkind war.“ Dieses lustige, spannende und lehrreiche Puppenspiel wird alle Besucher in seinen Bann ziehen. Der Eintritt ist frei. 

Donnerstag, 27.November 2008
Rückruf: Möglicherweise Glassplitter im Rotkohl von Aldi Nord
Nordhausen(smn). Der Konservenproduzent Stollenwerk ruft vorsorglich den "Klostergarten Delikatess-Rotkohl" im 680 Gramm-Glas zurück. Das Unternehmen kann für die betroffene Charge nicht mir letzter Sicherheit ausschließen, dass Glasbruchstücke in den Rotkohl gelangt sind. Der betroffene Rotkohl wurde in Filialen des Lebensmittel-Discounters Aldi Nord angeboten. Betroffen ist Rotkohl von Stollenwerk mit der Chargen-Nummer CE 134 MHD2011. Die Chargennummer ist auf dem Rückenetikett am unteren Rand zu finden. Der Verkauf bei Aldi Nord ist bereits eingestellt worden. Konsumenten, die das Produkt bereits gekauft haben, können den Rotkohl in die Aldi-Filiale zurückbringen und erhalten den Kaufpreis erstattet. Weitere Informationen erhalten Verbraucher unter der kostenlosen Rufnummer 0800/5700600.

Donnerstag, 27.November 2008
Der Arbeitsmarkt im November 2008
Arbeitslosigkeit leicht gestiegen 
Nordhausen(smn). Erstmals seit 2005 ist die Arbeitslosigkeit in einem Monat November wieder leicht angestiegen. Mit 17.065 Arbeitslosen waren 164 Personen mehr als im Oktober gemeldet, aber immer noch über 3.300 weniger als vor einem Jahr. Während im Landkreis Nordhausen die Arbeitslosigkeit noch einmal um über 100 Männer und Frauen zurückging, war hingegen ein Anstieg in den anderen Landkreisen zu verzeichnen. Mit 6.579 Jobsuchenden zählte der Kyffhäuserkreis knapp 200 Arbeitslose mehr als im Oktober, zwei Drittel davon fielen in die Zuständigkeit  der Arbeitsgemeinschaft. Im Landkreis Eichsfeld waren 4.815 Arbeitslose gemeldet, 78 mehr als im Vormonat. 
Arbeitslosenquote beinahe konstant 
Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen, stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 11,5 Prozent an. Im Landkreis Nordhausen ging die Quote um 0,2 Prozentpunkte auf 12,2 Prozent zurück, im Kyffhäuserkreis dagegen nahm sie um 0,5 Prozentpunkte zu und beträgt jetzt 14,9 Prozent.
Betrachtung der Entwicklung 
„Der Arbeitsmarkt hat teilweise an Dynamik verloren“, beschreibt der Vorsitzende der Geschäftsführung Dr. Klaus Stein die jüngste Entwicklung. „Es gibt vereinzelt Entlassungen, wir stellen aber noch keine signifikanten Größenordnungen fest. Momentan ist der Beratungsbedarf insbesondere zum Kurzarbeitergeld sehr hoch. Unternehmen fragen dennoch weiterhin verstärkt nach Fachkräften. Auch wenn die Zahl der freien Stellen in diesem Monat rückläufig ist, so liegt sie noch immer über der des Vorjahres“, so der Agenturchef. Für die 2009 prognostizierte Eintrübung des Arbeitsmarktes sieht er die Arbeitsagentur in einer guten Ausgangsposition. 
Weniger jugendliche Arbeitslose
Die Zahl der jüngeren Jobsuchenden unter 25 ist im Vergleich zum Vormonat um 140 auf 1.774 gesunken. 10,4 Prozent der Arbeitslosen ist derzeit jünger als 25 Jahre.
Entwicklung nach Rechtskreisen
6.576 Versicherungskunden (Sozialgesetzbuch III-SGB III) und 10.489 Kunden die Grundleistungen nach dem Sozialgesetzbuch II erhalten sind bei der Nordhäuser Arbeitsagentur, den Arbeitsgemeinschaften und dem Grundsicherungsamt in Heiligenstadt gemeldet. Die Zahl der Versicherungskunden ist zum Vormonat um 69 gestiegen. Bei den sogenannten Hartz IV-Kunden gab es ein Plus um 95. 
Damit erhalten jetzt rund 39 Prozent der Arbeitslosen beitragsfinanzierte Versicherungsleistungen, 61 Prozent beziehen die staatliche Grundsicherung.
Rückläufige Stellen 
Im November wurden dem Arbeitgeber-Service insgesamt 460 freie Stellen gemeldet, rund ein Drittel weniger als im Oktober. Verglichen mit November 2007 waren es noch 73 Stellen mehr. Insgesamt können damit 883 Stellen wieder besetzt werden, knapp 43 Prozent in Fertigungsberufen.
Winter hält Einzug 
Ab 01.12.08 haben Betriebe des Bauhauptgewerbes, des Dachdeckerhandwerks und des Garten- und Landschaftsbaus wieder die Möglichkeit Saison-Kurzarbeitergeld zu erhalten. Die Leistung soll den Ausfall von Arbeitsentgelt ausgleichen, wenn aus wirtschaftlichen und/oder witterungsbedingten Gründen nicht gearbeitet werden kann. In der vergangenen Wintersaison sind über 13.000 Leistungsanträge für Arbeitnehmer bei der Nordhäuser Arbeitsagentur eingegangen. Nähere Informationen zu den Leistungsvoraussetzungen gibt es unter 03631 / 650479. 
Weitere Informationen (Arbeitsmarkt Report November 2008) erhalten Sie hier.

Donnerstag, 27.November 2008
Brandstifter vor dem Richter
Nordhausen(smn). Ein 42jähriger Nordhäuser muss sich heute wegen Brandstiftung vor dem Amtsgericht in Nordhausen verantworten. Er hatte im Februar 2008 am Nordhäuser Zuckerweg das Sofa in seiner Wohnung nach Alkoholgenuss in Brand gesteckt. Der Brand war eskaliert und hatte so einen Schaden von 50 000 Euro verursacht. Die Wohnung wurde durch den Brand unbewohnbar, mehrere Nachbarn mussten wegen Rauchvergiftung im Krankenhaus behandelt werden. Der Mann war damals wegen alkoholbedingten, psychischen Störungen schuldunfähig, so die Staatsanwaltschaft.

Donnerstag, 27.November 2008
Nordhäuser Weihnachtsmarkt auf dem Blasiikirchplatz über Kurze Meile bis zum Spendekirchhof
Nordhausen(smn). Morgen eröffnet um 16 Uhr Oberbürgermeisterin Barbara Rinke gemeinsam mit dem Weihnachtsmann mit dem Anschnitt des sechs Meter langen Riesenstollens den diesjährigen  Weihnachtsmarkt auf dem Blasiikirchplatz. Der Posaunenchor Nordhausen – Niedersachswerfen wird die Eröffnung musikalisch umrahmen.
Auf dem Blasiikirchplatz werden 25 Händler in ihren Buden Weihnachtsartikel, Süßwaren, Backwaren, Obst und Gemüse und Speisen und Getränke anbieten. Auch eine Feuerzangenbowle wird es in diesem Jahr geben. Natürlich dürfen auch Deutschlands größter handgeschmiedeter Schwibbogen, die Krippe mit heiliger Familie, Hirte und Tieren und der  Märchenwald nicht fehlen. 
Die Kurze Meile wird mit Tannenbäumen geschmückt und in dem Museum „Flohburg“ gibt es neben einer großen Weihnachtsausstellung unter anderem Veranstaltungen des Theaters, das sein Weihnachtsmärchen vorstellt, einen Glasbläser, Lesungen, Puppenspiele oder tägliche Filmführungen.
Auf dem Spendekirchhof sorgen Kinderkarussell „Kinderschleife“, Ponyreiten und Süßwaren täglich für gute Laune der kleine Besucher.
Besondere Höhepunkte auf dem Markt sind die „Dixie –Nikolausband“ aus Erfurt, die am 6., 7. und  20. Dezember aufspielt, der Auftritt von Manual Richter, der bekannte Weihnachtslieder aus Rock und Pop am 13. Dezember vorträgt oder das  Schaukunstschnitzen mit Oskar Seelinger am 13. und 14. Dezember.
Das beliebte Kindercafe „KILA“ wird in diesem Jahr im Pfarrhaus eingerichtet. An jedem Weihnachtsmarkt-Wochenende  samstags und sonntags  servieren dort die kleinen Helfer des Kinderkirchenladens selbstgebackene Plätzchen, warmen Apfelsaft und natürlich Kaffee.
In der Blasii-Kirche gibt es Orgelkonzerte, Adventssingen mit der Nordhäuser Kantorei, Weihnachtskonzerte der Grundschulen und Kindergärten,  eine kleine Nikolausmusik mit der Organistin Anna-Maria Treutler,  verschiedene Weihnachtskonzerte und das Puppenspiel der 4-losophen statt.
Kirchenführungen in der Blasii-Kirche durch die Kinderkirchenführer sind jeden Freitag von 17 bis 18 Uhr. 
Fototermin mit dem Weihnachtsmann ist jeden Samstag und Sonntag  von 16 bis 17Uhr. Er besucht den Weihnachtsmarkt am Freitag dem 28.11.2008 von 16 bis 19 Uhr und  jeden Samstag und Sonntag von 14:30 - 17:30 Uhr.
Außerdem gibt es jeden Donnerstag von 14 bis 17:30 Uhr Bastelaktion des Kinderkellers KatzMaus und die  Adventswerkstatt, jeden Sonntag ab 16:00 Uhr im Weltladen-Café.
In den Schaufenstern rund um den Weihnachtsmarkt und in der Altstadt laden Weihnachtskrippen der Dompfarrei zur Weihnachtszeit ein. Eine Ausstellung mit  Weihnachtsbäumen aus verschiedenen Ländern zeigt der Kreisjugendring mit Kindergärten, Schulklassen und Jugendklubs der Stadt Nordhausen im Rahmen des Bundesprogrammes “Vielfalt tut gut” vor dem Museum Flohburg während der gesamten Zeit des Weihnachtsmarktes bis zum 21. Dezember. 
Eröffnung des Nordhäuser Weihnachtsmarktes (2006)
Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes vom 28. November bis 21. Dezember 2008:
Montag -Freitag und Sonntag: 13:00 bis 19:00 Uhr                                                                                   Samstag:                              14:00 bis 21:00 Uhr
Hinweis: Imbisse sind bereits ab 11:00 Uhr geöffnet

Mittwoch, 26.November 2008
Klausur zum Haushalt 2009: 700.000 Euro zu viel auf der Wunschliste
Nordhausen(smn). Über die Eckpunkte des städtischen Haushalt 2009 verständigt haben sich gestern Abend in dreistündiger Klausur die Fraktionsvorsitzenden und die Mitglieder des Finanzausschusses des Nordhäuser Stadtrates mit Oberbürgermeisterin Barbara Rinke, Bürgermeister Matthias Jendricke und Bau- und Wirtschaftsdezernentin Inge Klaan.
Am Ende der Klausur – nachdem jede Fraktion noch ihre Investitionswünsche vorgetragen hatten – klaffte im Vermögenshaushalt eine Finanzierungslücke von 700.000 Euro im Vergleich zum vorgelegten ausgeglichen Vorschlag der Verwaltung von 28,4 Millionen Euro. Die Fraktionen werden nun bis zu einer erweiterten Finanzausschusssitzung Anfang Dezember darüber beraten, ob und wie ein Ausgleich hergestellt werden kann. 
Sollte dieser Ausgleich nicht zustande kommen können, so die Oberbürgermeisterin, müsse man evtl. ohne Haushalt im Rahmen der vorläufigen Haushaltsführung agieren – dies sichere den Fortgang der bereits begonnenen Projekte, sei deshalb zwar keine Katastrophe „aber die denkbar schlechteste Lösung, da sie eine Einschränkung der demokratischen Rechte des Stadtrates darstelle. Deshalb wäre es wünschenswert, wenn eine Lösung gefunden werden kann. Es wäre schade, wenn wir in diesem Jahr erstmals keinen Konsens zwischen den Parteien finden könnten. Dieser parteiübergreifende Konsens war immer unsere Stärke – und war immer zum Wohle der Menschen dieser Stadt.“ 
Insgesamt bewege sich Nordhausen bei den geplanten Investitionen auf einem hohen Niveau. Ab 2010 werde der Spielraum allerdings deutlich enger – zum einen wegen sinkender Steuereinnahmen, zum anderen wegen der Umstellung der Kommunalfinanzierung durch das Land, darauf habe aktuell der Ministerpräsident bei seinem jüngsten Besuch in Nordthüringen hingewiesen. „Deshalb müssen wir schon heute beim Beschluss von Projekten auf deren Folgekosten achten.“
In wesentlichen Punkten herrschte bei der Klausur Konsens. So wurde unter anderem der Vorschlag von Frau Rinke angenommen, den Zuschuss für jede Essensportion an den Grund- und Regelschulen von derzeit 26 Cent auf 50 Cent zu erhöhen. Damit entspreche man im Wesentlichen auch einem zurückliegenden Antrag der CDU-Fraktion auf die Stützung des Schulessens, sagte die Oberbürgermeisterin. 
Für den Verwaltungshaushalt wurde ebenfalls fraktionsübergreifend festgestellt, dass für die Pflege der Grünanlagen ausreichend Geld zur Verfügung gestellt werden müsse, insbesondere auch mit Blick auf den notwendigen Erhalt des mit der Gartenschau Geschaffenen. Dies sei wichtig für die Lebensqualität in dieser Stadt. 
Mit Blick auf den Verwaltungshaushalt verweis die Oberbürgermeisterin darauf, dass durch den jetzt beschlossen Kreishaushalt, der eine Steigerung der Kreisumlage für die Stadt Nordhausen um rund 1,3 Millionen nach sich ziehe, jetzt im Gegenzug eine zusätzliche Einnahme aus dem Gerichtsurteil zur Schulumlage eingesetzt werden müsse in Höhe von 1,2 Millionen Euro. „Also ein Teil des Geldes, das wir vom Landkreis in Umsetzung dies Urteils als Rückzahlung erwarten. Anders können wir die Erhöhung der Kreisumlage nicht finanzieren.“ 
Ein Schwerpunkt im Vermögenshaushalt  - neben der Fortführung bereits begonnener bzw. inzwischen beauftragter Projekte wie der Sanierung der Lessingschule, den Bau der Unterführung oder die Neugestaltung des Pappelweges in Nordhausen-Ost - ist ebenfalls die Förderung von Investitionen in der Altstadt – sowohl von öffentlicher als auch privater Hand. 
Auch für die Ortsteile soll Geld zur Verfügung gestellt werden: So soll u.a. die Dorferneuerung in Steinbrücken fortgesetzt werden – allerdings hier vorerst die Herrichtung der Grünflächen in der Ortsmitte. Der Grund: Der schlechte Zustand der einzigen Brücke, über die der Ortsteil von der Bundesstraße angefahren werden muss. Sie ist derart marode, dass für ihre Sanierung umgehend erhebliche Mittel aufgewendet werden müssen, um die Erreichbarkeit Steinbrückens überhaupt zu gewährleisten. „Natürlich muss dafür zuerst Geld bereitstehen, das an anderer Stelle allerdings eingespart werden muss“, so Frau Rinke.
Kontrovers diskutiert wurde die geplante Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden „Lindehofes“ und dessen Nutzung. Sowohl CDU-Vertreter als auch Vertreter der LINKE-Fraktion forderten ein Überdenken des Projektes bzw. das Gewinnen von privaten Investoren für das Projekt. 
Die Oberbürgermeisterin verwies darauf, dass nur durch die jetzt schnell vorgenommene Übernahme des „Lindenhofs“ vom Voreigentümer Südharz-Krankenhaus gGmbH dieser vor dem Verfall gerettet werden konnte, da es durch den vorherigen Eigentümer keine Investitionen gegeben haben. „Alle von uns dann angesprochenen Privatinvestoren haben angesichts des Sanierungsbedarfes abgewunken. Allerdings: Nordhausen hat bereits im 2. Weltkrieg den Großteil seiner historischen Bausubstanz verloren und auch aktuell droht wichtigen historischen Gebäude dem Verfall. Deshalb sehe ich uns der Pflicht,  zumindest mit dem Lindenhof und seinem Park ein prägendes Ensemble unserer Stadt für die Nachwelt zu bewahren. Gleiches gilt auch für die `Flohburg´, die ebenfalls bedroht ist. Hier sehe ich uns in der Pflicht unseren Vätern und Kindern gegenüber. Diesem Ansatz folgen übrigens auch alle anderen Thüringer Städte, wenn es um den Erhalt wichtiger Bausubstanz geht.“ 

Mittwoch, 26.November 2008
Haushaltklausur: Die wichtigen Projekte der Fraktionen
Nordhausen(smn). Bei der gestrigen Klausur zum Haushalt 2009 der Stadtratsfraktionen, des Finanzausschusses  und der Verwaltungsspitze der Stadt Nordhausen haben die Fraktionen die für sie wichtigen Projekte benannt. So wollen CDU und die Fraktion der Linke ausreichend öffentliche Gelder bereit gestellt sehen für die Fortführung der Erschließungsmaßnahmen für das Wohngebiet am „Rüdigsdorfer Weg“, insbesondere für den Beginn der Erschließung dieses Areals und den damit verbundenen Straßenbaumaßnahmen. Die Gesamtkosten für die Erschließung und die Folgemaßnahmen bezifferte Baudezernentin Inge Klaan auf insgesamt rund 770.000 Euro über mehrere Jahre. 
Ebenfalls war von beiden Fraktionen die Fortsetzung der Sanierung der Trauerhalle im Ortsteil Steigerthal vorgeschlagen worden, die mit 40.000 zu Buche schlagen würde.
Die Fraktion der SPD will Gelder bereitgestellt wissen für den Abriss der Ruine der früheren Drei-Streif-Rösterei im Stadtteil Salza, für die Erarbeitung eines zukunftsfähigen Energiekonzeptes für die Gesamtstadt, für die angemessene Ausstattung der Schulen mit Unterrichtsmaterial sowie für die Instandhaltung bzw. Verbesserung der  Straßenbeleuchtung und die Reparaturmaßnahmen am Primariusgraben. 

Mittwoch, 26.November 2008
CDU-Fraktion ehrt 95 Ehrenamtliche aus ganz Thüringen
Ehrenamt entscheidet maßgeblich über Lebensqualität
Nordhausen(smn). Erfurt – „Für die CDU-Landtagsfraktion entscheidet bürgerschaftliches Engagement über die Lebensqualität in unserer Gesellschaft.  Wie reich und segensreich unser Zusammenleben am Ende ist, hängt nicht nur von Arbeit und Auskommen, sondern auch davon ab, was jeder Einzelne bereit ist, von seinen Gaben einzubringen“, erklärte Fraktionsvorsitzender Mike Mohring zur der feierlichen Auszeichnung Ehrenamtlicher am gestrigen Dienstag im Kaisersaal Erfurt.
Bei der Traditionsveranstaltung wurden auch in diesem Jahr 95 Thüringerinnen und Thüringer für ihre Dienste um das Gemeinwohl  ausgezeichnet. Darunter auch die Eheleute  Bettina und Rudolf Stock aus dem Landkreis Nordhausen,  die auf Vorschlag des CDU Landtagsabgeordneten und Thüringer Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten Dr. Klaus Zeh für ihre Verdienste geehrt wurden. In der Laudatio heißt es: 
Bettina und Rudolf Stock
Das Ehepaar Stock aus Nordhausen ist seit vielen Jahren im Blinden- und Sehbehindertenverband des Kreises Nordhausen engagiert. Herr Rudolf Stock, selbst erblindet, leitet als Vorsitzender die Geschicke des Vereins, unterstützt von seiner Ehefrau Bettina. Den über 70 Mitgliedern stehen die beiden sowohl bei Beratung als auch bei praktischer Hilfe stets zur Seite. Die Veranstaltungen helfen, Isolation und Vereinsamung der Betroffenen vorzubeugen.
Ehrenamtliches Engagement  ist für Minister Dr. Zeh weit mehr als nur eine Worthülse. „Ich fördere das Ehrenamt, weil gerade diese Kultur des Miteinanders Aufmerksamkeit und Anerkennung verdient“, erklärte der Unionspolitiker  abschließend. 

Mittwoch, 26.November 2008
Vom 26. November bis zum 1. Weierhnachtsfeiertag: Weihnachtsausstellung in der „Flohburg“
Nordhausen(smn).  „Es begibt sich aber zu dieser Zeit..“ – unter diesem Motto steht die Weihnachtsausstellung, die heute um 17 Uhr im Nordhäuser Museum „Flohburg“ in der Altstadt eröffnet. Die Ausstellung ist bis zum 2. Weihnachtsfeiertag zu sehen. Der Eintritt ist frei. 
„Anschauen, Mitmachen, Wohlfühlen“ – so beschreibt Museumsleiter Jürgen Rennebach die Möglichkeiten der Ausstellung. „Das Spektrum ist breit: Bei einer Präsentation professioneller Floristen kann man sich Tipps holen, wie Weihnachtskränze hergestellt-, Weihnachtsdekorationen gefertigt- und festlicher Tischschmuck arrangiert wird“, so Rennebach. Darüber hinaus gebe es von Fachleuten eines namhaften Keramik-Herstellers Tipps zur Gestaltung einer festlichen Weihnachtstafel. „Die Nordhäuser Lebenshilfe, der Eine-Welt-Laden und ein Tee-Fachgeschäft präsentieren Geschenkideen von Kerzen über Keramik bis hin zu Korbwaren“, so Rennebach weiter.
Auf die jungen und älteren Besucher der Ausstellung warte weiterhin eine Weihnachtswerkstatt – „hier kann man Geschenke selbst basteln, Material muss nicht mitgebracht werden.“
Auch jene Menschen auf der Suche nach vorweihnachtlicher Entspannung sind mit der Ausstellung an der richtigen Adresse. Rennebach: „Es gibt eine Kissenburg zum Hinlümmeln – zur Unterhaltung gibt es mit einem handbetriebenen Filmvorführgerät aus DDR-Zeiten Märchen-Klassiker zu sehen wie `Zwerg Nase´, die `Goldene Gans´ oder `Sterntaler´. Gezeigt werden ebenfalls DEFA-Filme wie `Das Kalte Herz´ oder `Das singende, klingende Bäumchen´“, sagte Rennebach. „Und in der `Kinderstube´ steht historisches  Spielzeug zum Ansehen bereit, und zum Mitmachen gibt es unter anderem eine Holzeisenbahn. Freuen können sich die Kinder auf den Adventskalender: Ein Kind darf jeden Tag ein Säckchen vom Kalender abschneiden und öffnen.“
Darüber hinaus gebe es verschiedene Sonderveranstaltungen. „Am 4. Dezember ist das Nordhäuser Puppentheater Behnke zu Gast mit seinem Stück `Die Geschichte von Moritz, der kein Schmutzkind mehr sein wollte´. Zu Nikolaus am 6. Dezember kommt um 15 Uhr die `Märchentante´ und liest Geschichten vor – für die kleinen Besucher gibt es darüber hinaus ein kleines Geschenk in den Stiefel. Am 28. November laden wir zu einer Verkostung internationaler Weine ein und am 14. Dezember kann man einer Glasbläserin aus Lauscha bei ihrer Arbeit zusehen“, so der Museumsleiter. 
Auch der Förderverein zur Erhaltung der „Flohburg“ ist bei der Ausstellung dabei: Jeweils samstags und sonntags von 15 bis  20 laden die Mitglieder zum Glühwein „Spezial“ ein, zu warmen Getränken und einem Imbiss. Dabei haben die Besucher die Möglichkeit, sich über die Arbeit des Vereins zu informieren, der das Vorhaben der Stadt unterstützt, das älteste Haus Nordhausens zu erhalten, vor dem drohenden Verfall zu bewahren und einer Neugestaltung zuzuführen.
Die Ausstellung hat täglich außer Montag von 10 bis 17 Uhr geöffnet, sonnabends und sonntags bis 20 Uhr. Am 24. und 25. Dezember ist die Ausstellung geschlossen, am 26. Dezember allerdings geöffnet. 

Mittwoch, 26.November 2008
Mini-Fußballfeld auf dem Petersberg übergeben
Nordhausen(smn). Nordhausen hat seit heute ein Mini-Fußballfeld auf dem Petersberg. Die ehemalige Fußballnationalspielerin, Britta Carlson, übergab den 20 mal 13 Meter großen Kunstrasenplatz im Namen des DFB gemeinsam mit Udo Penßler, Vorstand des Thüringer Fußballverbandes, an  Bürgermeister Matthias Jendricke. 
Zwei gemischte Auswahlmannschaften der Grundschule Bertolt Brecht und der Petersbergschule bestritten im Anschluss das Eröffnungsspiel. 
Die Stadt Nordhausen hatte sich für die Aktion des DFB „1.000 Bolzplätze für Deutschland“  vor einem Jahr beworben und wurde gemeinsam mit weiteren 24 Thüringer Städten ausgewählt“, sagte der Bürgermeister. „Unsere Bedingungen, wie die Nähe zur Schule und ein zentraler Platz inmitten der Stadt waren ausschlaggebend für die positive Entscheidung des Deutschen Fußballbundes.“
Britta Carlson, die jetzt Co-Trainerin beim VFB Wolfsburg ist,  wünschte den fußballbegeisterten Schülern viel Spaß auf dem Platz – „am besten spielt ihr den ganzen Tag drauf, denn dafür ist er da!“

Dienstag, 25.November 2008
Entwurf der Bedarfsfeststellung für die Kinderbetreuung 2009 liegt aus 
Nordhausen(smn). Die vom Landratsamt Nordhausen erarbeitete Bedarfsfeststellung für die Kinderbetreuung 2009 im Landkreis Nordhausen liegt jetzt der Stadt Nordhausen als Entwurf zur Einsichtnahme bis zum 2. Dezember2008 vor, sagte jetzt Dr. Cornelia Klose, Leiterin des Amtes für Kultur, Soziales und Bildung.
Sie bittet in diesem Zusammenhang alle interessierten Eltern und Bürger, ihr Mitspracherecht zu nutzen und eventuelle Hinweise und Anregungen zu geben, die zu einer noch besseren familienfreundlichen Kinderbetreuung in der Stadt Nordhausen führen könnten.
Der Entwurf liegt für alle Interessierten ab sofort während der Öffnungszeiten in der Stadtverwaltung Nordhausen, Amt für Kultur, Soziales und Bildung, Neues Rathaus, Markt 15, Zimmer Nr. 136, Birgitt Schneider, aus.

Montag, 24.November 2008
Ministerpräsident gibt Startschuss: Institut für Regenerative Energietechnik gegründet
Nordhausen(smn). An der Fachhochschule Nordhausen wurde heute im Beisein des Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Dieter Althaus, die Bauarbeiten zum neuen Institut für Regenerative Energietechnik – in.RET - gestartet. Zugleich wurde die Institutsgründung an der Hochschule mit dem bundesweit größten Studiengang für Regenerative Energietechnik formell besiegelt.
Seit September 2003 läuft an der Fachhochschule Nordhausen der bundesweit einzigartige  Ingenieurstudiengang für Regenerative Energietechnik. Seither wurden die Kapazitäten kontinuierlich ausgebaut und die Nordthüringer Hochschule kann nun mit über 500 Studierenden zugleich auf den größten Studiengang dieser Art in Deutschland verweisen. Das Nordhäuser Ausbildungskonzept sieht vor, dass alle Technikfelder der Gewinnung erneuerbarer Energien gleichermaßen gelehrt werden.  Ergänzend sollen die Studierenden bereits im Studium in Forschungsprojekte eingebunden werden. Hierfür erhielt der Studiengang jetzt sein eigenes Institut. „in.RET“ lautet der Name der neuen Einrichtung dessen Lehr-, Forschungs- und Beratungsschwerpunkte die Gebiete der Photovoltaik, Bioenergiesysteme, Solar- und Geothermie,  Wasserstoffnutzung und Brennstoffzelle, hybride Energiesysteme sowie Wind- und Wasserkraft abdecken werden.
Elf Mitarbeiter der Hochschule sowie zahlreiche externe Experten, die als Lehrbeauftragte im Studiengang tätig sind, sollen im neuen Institut forschen und lehren. Besonderes Augenmerk wird der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zukommen, die besonders in Thüringen auf den boomenden Markt für erneuerbare Energien setzt. Zur heutigen Institutsgründung waren daher neben viel Prominenz aus  Politik und Verwaltung auffallend viele Wirtschaftsvertreter nach Nordhausen gereist. Auf fast 600 qm werden in den nächsten Monaten allein über zwei Millionen Euro in die Grundsanierung des ehemaligen Werkstattgebäudes fließen.  Zusätzlich werden vier Labore für die Bereiche Kraft- und Arbeitsmaschinen, Elektrische Energiesysteme, Thermische Energiesysteme sowie Neue Energieträger eingerichtet und finanziert. Der Präsident der FHN, Prof. Dr. Jörg Wagner, nutzte den Anlass und läutete mit einer kleinen Glocke symbolisch das Zeitalter der erneuerbaren Energien ein, nachdem er zuvor gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten Dieter Althaus unüberhörbar die Baumaßnahmen mit einem Presslufthammer startete.

Montag, 24.November 2008
„Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“
Nordhausen(smn). Das Landestheater Rudolstadt überrascht mit einem ungewöhnlichen Schlagerabend – Premiere am Samstag, 29. November, 19.30 Uhr im Theater Nordhausen
„Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ oder „Einmal um die ganze Welt und die Taschen voller Geld“: Vorzügliche Songs und vergnügliche Geschichten (Zugnummern!) übers Ankommen und Wegfahren gibt es reichlich in dem ganz anderen Schlagerabend des Thüringer Landestheaters Rudolstadt am kommenden Samstagabend im Theater Nordhausen. Nach Abpfiff des Zuges heißt es Vorhang auf für „Höchste Eisenbahn AG oder: Wer hat an der Uhr gedreht?“ – ein Zweistundenprogramm, bei dem sich der Zuschauer genüsslich zurücklehnen und sowohl die alten Hits wie auch die Geschichten unterm Scheinwerferlicht auf sich wirken lassen kann.
Am Bahnhof begegnen sich ein Geschäftsmann, eine allein erziehende Mutter, ein Fremder, ein verliebtes Pärchen und der Pendler mit einem Rucksack voll schmutziger Wäsche. An einem solch „munteren“ Schauplatz, wo der Minutentakt unserer Vergänglichkeit dank der nimmermüden Bahnhofsuhr stets zugegen ist, geben die sechs „Zugvögel“ ihre Sehnsüchte, Hoffnungen und Verzweiflungen preis. Plaudernd. Tanzend. Singend. Sind wir nicht alle ein Leben lang auf der Durchreise, im Spagat zwischen Fernweh und Heimatliebe, zwischen Aufbruch in die große weite Welt und dem Heißhunger nach einer köstlichen Thüringer Rostbratwurst? 
Antwort auf diese Fragen wird das Publikum spätestens am Samstagabend im Theater Nordhausen finden. Inszeniert wurde „Höchste Eisenbahn AG“ von Christian Georg Fuchs nach einer Idee von Michael Kliefert und Steffen Mensching.
Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Es spielen: Siegfried Blattner, Horst Damm, Clarissa Herrmann, Simon Keel, Anne Kies, Stefan Kreißig, Janine Kreß, Heike Meyer, René Sachse, Ute Schmidt

Montag, 24.November 2008
Junges-Theater-Stammtisch mit Gavin Taylor
Nach der Vorstellung geht es ins Theaterrestaurant „Da Capo“
Nordhausen(smn). Er spielt die vier Bösewichte in der Oper „Hoffmanns Erzählungen“: Gavin Taylor. Die Zuschauer konnten ihn in der vergangenen Spielzeit im Theater Nordhausen bereits in der Oper „La Bohème“ erleben. 
Gavin Taylor wurde 1969 im Süden Englands geboren und kam 1997 als junger Bariton nach Deutschland. Seine erste herausfordernde Partie hier war die des Huldbrand in E. T. A. Hoffmanns „Undine“ an der Kammeroper Rheinsberg. Viele Gastengagements folgten, sowohl in deutschen Theatern und bei Festspielen als auch in anderen Ländern, wie beispielsweise Frankreich, Österreich und Polen. Im Covent Garden in London sang er in „Cyrano de Bergerac“ an der Seite von Placido Domingo.
Gavin Taylor erhielt bei der Premiere von „Hoffmanns Erzählungen“ in Nordhausen vom Publikum viel Applaus und von den Kritikern viel Lob für seine vier Rollen. 
Am kommenden Sonntag, 30. November, haben junge Zuschauer nun die Möglichkeit, Gavin Taylor persönlich kennen zu lernen, und zwar beim Junges-Theater-Stammtisch. Bianca Sue Henne, die Leiterin des Jungen Theaters, lädt nach der Vorstellung von „Hoffmanns Erzählungen“ in das Theaterrestaurant „Da Capo“ ein. Die Jugendlichen haben dann Gelegenheit, sich nicht nur über das Geschehen auf der Bühne zu unterhalten, sondern auch Interessantes aus dem Leben von Gavin Taylor zu erfahren. Die Eintrittskarte zur Vorstellung ist zugleich die Eintrittskarte für den Stammtisch. 
Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 3631/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.

Montag, 24.November 2008
„Reformpädagogische Ansätze in der frühkindlichen Bildung und Erziehung“
Besuch der Delegation des Deutsch-Russischen Begegnungszentrums „An der Petrikirche“ in St. Petersburg beim JugendSozialwerk Nordhausen e.V.
Nordhausen(smn). Lange noch werden die sechs Pädagoginnen aus dem Leningrader Gebiet, Jekaterinburg und Kirgisien an die vergangene Woche zurückdenken. Mit einem Koffer voller Eindrücke, interessanter Anregungen und Ideen für ihre eigene berufliche Tätigkeit in Kindergärten und Grundschulen sind sie am Sonntag nach Hause gefahren.
Bei Besuchen in Kindergärten und Grundschulen des JugendSozialwerk Nordhausen e.V, haben die Delegationsmitglieder reformpädagogische Ansätze in der frühkindlichen Bildung und Erziehung nicht nur erleben sondern auch selbst ausprobieren dürfen – in jeder Einrichtung mit verschiedenen Schwerpunkten. 
So hat der JugendSozialwerk Nordhausen e.V. als Gastgeber ein beeindruckendes und umfassendes Bild seiner Arbeit, insbesondere  auf Basis der Pädagogik Friedrich Fröbels – dem Erfinder des Kindergartens - und Maria Montessoris, zeigen können.
Für den Besuch der Delegation des JugendSozialwerk Nordhausen e.V. in Petersburg im Dezember dieses Jahres wurden konkrete Pläne geschmiedet, die mit hohen Erwartungen verbunden sind.
Noch viel mehr Petersburger Pädagogen sollen mit reformpädagogischen Ansätzen und ihren Möglichkeiten in der modernen Bildung vertraut  gemacht werden. Dazu bereiten die Pädagogen des JugendSozialwerk Nordhausen e.V. ein Seminar in Petersburg vor.
Ein besonderes Interesse besteht auch an den Möglichkeiten der Förderung von Kindern mit Sprachstörungen, wie sie im Sprachheilzentrum in Keilhau in Trägerschaft des JugendSozialwerk Nordhausen e.V. umgesetzt werden.
Und nicht zuletzt ist auch das Projekt „Interkulturelles Lernen in Kindertagesstätten“ auf offene Ohren bei den russischen Pädagogen gestoßen. Stehen doch dort ähnliche Probleme mit Migration und Integration wie in Deutschland an.
Beide Seiten haben den Wunsch nach einer Fortführung der Zusammenarbeit, auch über den Gegenbesuch im Dezember geäußert. Die Weichen sind gestellt. Noch vor Weihnachten werden konkrete Absprachen getroffen.

Montag, 24.November 2008
Haushaltsdiskussion der CDU-Stadtratsfraktion
Nordhausen(smn). In einer intensiven Haushaltsdiskussion befindet sich derzeit die CDU-Stadtratsfraktion. In Vorbereitung der Klausurtagung am Dienstag steht insbesondere der Entwurf des Vermögenshaushalts im Mittelpunkt der Beratungen. Die momentane Vorlage der Verwaltung ist aus Sicht der Christdemokraten absolut inakzeptabel, weil wichtige Beschlüsse des Stadtrates mit diesem Entwurf ignoriert werden. Die Gespräche der Fraktion mit Vertretern der Wirtschaft und der Sozialverbände haben uns bestärkt, mit klaren Vorstellungen und Forderungen in die Klausurtagung zu gehen. So wird es von der CDU-Fraktion keine Zustimmung zu einem Haushalt geben, in dem nicht die Schwerpunkte des gerade beschlossenen ISEK (integriertes Stadtentwicklungskonzept) erkennbar sind. Folgende Punkte müssen nach Ansicht der Fraktion unbedingt in den Haushalt aufgenommen werden, um eine Zustimmung der CDU erwarten zu können:
- Entwicklungsschwerpunkt Altstadt (Quartierskonzepte, Unterstützung privater Investitionen, 
  Grundstückserwerb, Erschließungsmaßnahmen usw.),
- Nordhausen Ost (Pappelallee, Förderkindergarten, Erschließungsarbeiten),
- Erschließung Rüdigsdorfer Weg,
- Dorferneuerungsmaßnahmen,
- Straßen, Brücken, Radwege und
- bereits im Haushaltsplan 2008 beschlossene Maßnahmen.
Um trotz dieser umfangreichen Forderungen einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, sind alle möglichen Sparoptionen zu diskutieren. Besonders bei bereits beschlossenen Großprojekten ist zu prüfen, ob eine vertretbare zeitliche Verschiebung möglich ist. 
Sehr kritisch sieht die CDU einige Projekte, die im kommenden Jahr begonnen werden sollen und deren Folgekosten für die Stadt bisher nicht absehbar sind. So ist es kaum einem Nordhäuser Bürger zu vermitteln, dass die Verwaltung weiterhin daran festhält, den historischen Lindenhof in ein Gästehaus für die Stadt Nordhausen umzubauen.
Die CDU-Fraktion wird alle ihre Möglichkeiten nutzen, um einen verantwortungsvollen Haushalt, der die Interessen der Nordhäuser Bürger berücksichtigt, zu verabschieden. Wir gehen davon aus, dass uns die Klausurtagung am Dienstag diesem Ziel ein gutes Stück weiter voran bringt. 

Montag, 24.November 2008
Der Buch-Tipp: Harz - Kultur & Genuss
Nordhausen(smn). Lernen Sie Deutschlands nördlichstes Mittelgebirge mit all seinen Facetten kennen: In Harz - Kultur & Genuss stellt Kirsten Wagner Kirchen, Klöster und Museen vor, zeigt besondere Restaurants und Einkehrmöglichkeiten und führt auf Wanderwegen zur Teufelsmauer, Einhornhöhle und auf den Brocken. 
Bekannte Sehenswürdigkeiten wie mittelalterliche Burgen und barocke Schlösser wechseln sich mit unbekannten Kleinoden ab. So gibt es das größte Rosarium der Welt zu besichtigen, ein Mausefallenmuseum oder die kleinste Holzkirche Deutschlands. 
Nicht zu kurz kommen Betriebsbesichtigungen rund um Handwerk, Kunst und Doppelkorn, Skitouren in Sankt Andreasberg sowie Erlebnisführungen in Schaubergwerken. Neben den kulturellen Highlights und Natursehenswürdigkeiten
versprechen Debustorte sowie „Hackus“ und „Knieste“ Genuss für jede Jahreszeit.
Im handlichen Taschenformat mit gut recherchierten Tipps darf das rundum gelungene Buch auf keiner Harzreise fehlen.
Aus dem Inhalt: Rund um Goslar: Perlen des Nordwestens / Oberharz & Brocken: Dunkle Fichten, lichte Höhen / Bad Grund - Bad Sachsa: Gipskarst im Südharz / Rund um Halberstadt: Dom und andere Schätze / Wernigerode & Thale: Klöster, Schlösser und Ruinen / Unterer Harz: Kleine Perlen / Südliches Harzvorland: Die Goldene Aue und der Kyffhäuser / Infos & Unterkünfte: Infos zu Bus & Bahn / Einkaufen beim Bauern: Frisches direkt vom Hof
Die Autorin: Kirsten Wagner weiß, worüber sie schreibt, bereist sie doch den Harz seit Kindheitstagen. Mit großer Lust erzählt sie, woher Brocken & Co. ihre Namen haben und sorgt auch für den richtigen Tipp für den kulinarischen Genuss. Da macht es richtig Spaß, den Harz zu erkunden, egal ob im Sommer oder Winter!
Harz-Kultur & Genuss: pmv Peter Meyer Verlag, Frankfurt am Main 2009, 256 Seiten, Paperback, ISBN: 978-3-89859-311-3, Preis: 14,95 €. Erhältlich im gut sortierten Buchhandel.

Montag, 24.November 2008
Winterliche Boten
Nordhausen(smn). Man kann es nicht leugnen, der Winter zieht mit Riesenschritten auch in Nordhausen ein. In den Nachtstunden und am Morgen hat es "Frau Holle" jedenfalls recht gut gemeint.
Schneefall in Nordhausen: Bochumer Straße | Zuckerweg
Dieses Bild zeigt den Verkehrskreisel Bochumer Straße | Zuckerweg

Montag, 24.November 2008
Am Neuen Weg: Sanierung der Stadtmauer neigt sich dem Ende
Nordhausen(smn). Im Zuge der Sanierungsarbeiten an der Stadtmauer wird jetzt am Neuen Weg die Natursteinverblendung am Stützwerk angebracht. „Damit neigen sich die im August begonnen Sanierungsarbeiten am 100 Meter langen Mauerstück dem Ende. Wir rechnen damit, dass Anfang Dezember der Neue Weg zumindest halbseitig für den Autoverkehr freigegeben werden kann“, sagte Nordhausens Bauamtsleiter Jens Kohlhause. 
Die Sanierungsarbeiten hatten mit der statischen Sicherung des Hanges hinter der Stadtmauer begonnen. „Dazu hat die Firma lange Pfähle aus Stahl mit einer Zementummantelung durch die bestehende Mauer tief in den Hang getrieben und verpresset. Anschließend wurde die Gipsschale der alten Mauer entfernt und durch eine Spritzbetonschicht mit Stahlbewerung ersetzt. Nachdem die jetzt laufenden Verblendungsarbeiten abgeschlossen sind, wird verfugt und anschließend oberhalb der Mauerkrone eine Wasserrinne angelegt. Zum Schluss wird unmittelbar neben dem Mauerfundament der Neu Weg neu gepflastert“, so Kohlhause weiter. Ob diese Neupflasterung und die Verfugungsarbeiten noch in diesem Jahr vorgenommen werden können, hänge allerdings von den Temperaturen ab. 
Die Sanierung des 2. Mauerabschnittes bis hinauf zur Kreuzung mit der Waisenstraße sei für das kommende Jahr geplant. 

Montag, 24.November 2008
Gefahren in der Advents- und Weihnachtszeit 
Nordhausen(smn). Adventsnachmittage ohne den Schein von Kerzenlicht an geschmückten Zweigen, ohne den Duft von Räucherkerzen, ohne Glühwein und Gebäck sind kaum vorstellbar. Die Advents- und Weihnachtszeit soll eine friedliche Zeit sein. „Jedoch ist es auch die Zeit des Jahres, in der mehr als zu jeder anderen Jahreszeit die Möglichkeit einer Brandes in Wohnungen gegeben ist, sagte jetzt Gerd Jung, Leiter der Berufsfeuerwehr Nordhausen und weist im Hinblick auf den 1. Advent am 30. November auf den richtigen Umgang mit dem „offenen Licht“ hin. 
Kerzenlicht und Glut von Räucherkerzen seien ideale Zündquellen, die in der Lage sind, fast alle leicht brennbare Materialien im Haushalt zu entzünden. Deshalb müssen Kerzen sowie auch Räucherkerzen nur auf einer nichtbrennbaren Unterlage sicher aufgestellt werden. Besonders gefährdet seien Adventsgestecke, da deren Zweige oft in gefährlicher Weise die Kerzen berühren. Gefährlich sei auch die zunehmende Austrocknung der Zweige im Verlauf der Adventswochen. „Die Zündbereitschaft der Zweige wächst dann erheblich“, sagt er. 
Auch Kinder sollten nicht unbeaufsichtigt in der Nähe von brennenden Kerzen spielen dürfen. Die Zündmittel sollten sicher aufbewahrt werden, so dass Kinder nicht unkontrolliert damit spielen können. Gerade das Entzünden von Kerzen und Räucherkerzen sei für Kinder von besonderem Interesse. In den Abendstunden sollte man auch an die aufkommende Müdigkeit denken und die Kerzen rechtzeitig löschen. Generell ist bei der Anwendung von offenem Licht zu beachten – nie unbeaufsichtigt lassen. 
„Besondere Vorsicht ist bei der Verwendung von Kerzen am Weihnachtsbaum geboten. Die Kerzen sind so anzubringen, dass die Flammen ausreichenden Abstand zu Zweigen, Baumschmuck und zu anderen brennbaren Materialien,  zum Beispiel den Gardinen,  haben“, so Jung. Wichtig sei auch hier die Standsicherheit. Zu bedenken sei auch, dass ein brennender Weihnachtsbaum in unmittelbarer Nähe der Zimmertür die Fluchtmöglichkeiten erheblich einschränken kann. Mit einem gefüllten Wassereimer, der z.B. im Bad in Bereitschaft steht, kann im Brandfall wertvolle Zeit gewonnen werden.
Das Entzünden der Kerzen am Baum sollte immer von oben nach unten und von hinten nach vorne erfolgen. Das Löschen der Kerzen erfolgt dann in umgekehrter Reihenfolge. Auch bei Weihnachtsbäumen kommt es in warmer Umgebung zur beschleunigten Austrocknung, so dass die Zündbereitschaft der Nadeln und Zweige erheblich zunimmt. Auch deshalb sollte man für den Baum möglichst einen bewässerten Ständer verwenden. Das Abbrennen von Wunderkerzen an ausgetrockneten Weihnachtsbäumen kann sehr gefährlich sein. Wunderkerzen sind in Räumen nicht besonders zu empfehlen, da es zu Abplatzungen von glimmenden Teilen kommen kann.
„Wer der Gefahr durch offenes Licht aus dem Wege gehen möchte, sollte sich für elektrische Lichterketten entscheiden. Werden Lichterketten jedoch im Freien verwendet, dürfen nur die ausdrücklich dafür zugelassenen Lichterketten Anwendung finden. Sonnst könnte es zu  gefährlichen Unfällen durch Stromschlag kommen“, so der Fachmann.
Selbst der Weihnachtsbraten sollte nicht unbeaufsichtigt garen,  denn die Feuerwehr musste in der Vergangenheit auch an den Weihnachtsfeiertagen wegen angebranntem Fleisch ausrücken. Oft wurde in solchen Fällen von Straßenpassanten Rauch aus der Küche bemerkt. Bei Eintreffen der Feuerwehr saß die Familie nicht selten ahnungslos und völlig überrascht im Wohnzimmer am Fernseher, berichtet Gerd Jung.

Montag, 24.November 2008
Fit für den Hörsaal? BiZ: Hochschule Harz stellt sich vor
Nordhausen(smn). Praxisorientiert und kompetent - eine Bildungseinrichtung die internationalen Ansprüchen gerecht wird - so stellt sich die Hochschule für angewandte Wissenschaften im Harz dar. Seit der Gründung im Jahr 1991 haben sich die aufstrebenden  Standorte in Wernigerode und Halberstadt rasant entwickelt. Exklusiv für alle interessierten Schüler und Eltern stellen am Donnerstag, den 27. November 2008, um 16.00 Uhr, im Berufsinformationszentrum (BiZ), Nordhausen, Uferstr. 2, Vertreter der Bildungseinrichtung ihre Studienangebote vor.
Von Automatisierungstechnik und Medieninformatik über Tourismusmanagement bis hin zu Wirtschaftswissenschaften - die Informationen sind vielfältig und können interessante Eindrücke vermitteln.
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